Folge 35: Erste gemeinsame Wohnung - wie das Zusammenziehen gelingt!

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HAUSFREUNDE

Im Podcast HAUSFREUNDE geht es in dieser neuen Folge um die Paarbeziehung – und zwar in der ersten gemeinsamen Wohnung. Zwei Haushalte, zwei erinnerungsbeladene Lieblingsmöbel, zwei Designvorlieben – das alles soll dann zusammen ein gemütliches und stressfreies Zuhause ergeben. Die Journalistin und Buchautorin Martina Goernemann erklärt und beschreibt an Beispielen, wie Paare lange Diskussionen und Ärger vermeiden können. Ihr erster Tipp: Ausreichend Ablagefläche im Bad! Wo nur Platz für Zahnputzbecher und Nagelfeile ist, da sind Konflikte vorprogrammiert. Etwaige Vergangenheitsbewältigung sollte vor dem Zusammenziehen stattfinden. Niemand mag in den Memorabilien eines anderen Menschen leben. Deshalb: Am besten ist ein Neuanfang. Neue Wohnung, neue Möbel … Da das nicht immer möglich ist, kann Möbeltausch helfen. Möbel, die im Freundeskreis rollieren, sind aus vielerlei Gründen praktisch. Frieda nimmt die Glasvitrine aus Karls erster Ehe und gibt Karl und Ramona dafür ihren Kleiderschrank usw. Das ist nicht nur nachhaltig sondern erleichtert Männern oft den Abschied vom Mobiliar. Männer sind ihren Möbeln nämlich oft unendlich treu. Sie trennen sich schwer und beim Möbeltausch ist das Möbel ja nicht weg, sondern nur umgezogen. In der Kurzfassung heißt die Wohn-Formel: Männer mögen Bewährtes, Frauen mögen Veränderung! Auch wichtig: Keinesfalls an der Matratze sparen. Jeder soll das gleiche Recht auf ausreichende Stromversorgung für Leselampe und Handykabel haben und - ganz wichtig - einen Einstieg ins Bett, der gleichermaßen bequem ist. Eine harmonische Wohn-Verbindung ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt, wenn das Bett nicht von beiden Seiten begehbar ist. Ein Bett, das an einer Einstiegsseite aus Platzgründen an der Wand klebt, führt unweigerlich zu Konflikten. Der gleiche Gerechtigkeitssinn sollte bei der Badewanne herrschen. Wer gern zusammen badet, sieht sich irgendwann mit dem Problem des Stöpsels konfrontiert. Einer muss immer drauf sitzen. Wer also renoviert oder neu baut, sollte unbedingt daran denken ein Wannenmodell zu wählen, dessen Stöpsel gerecht in der Mitte eingebaut ist. Farben sind ein großes Thema beim Zusammenwohnen! Wenn man bedenkt, dass die Kosten fürs Umstreichen einer oder zweier Wände plus Material sehr überschaubar sind, dann will man nicht so recht verstehen, warum Frauen beim Gedanken an ein hübsches Mintgrün oder Lavendelblau seufzen und Männer nicht. An der Investition kann es also nicht liegen. Liegt vielleicht eher daran, dass viele Männer farbentaub sind. Männern reicht in der Regel eine Wand. Frauen wollen Farbe drauf. Männer fürchten sich (oftmals zurecht) vor Mädchenfarben.
In den Augen vieler Männer sind Pastellfarben Mädchenfarben. Und ja, es gibt tatsächlich Lollifarben, die Menschen über 12 nicht zuzumuten sind. Wie wäre es mit einem Kompromiss? Erwachsene Pastelltöne sind die Lösung. In Museen kann man sie sehen. Museumsfarben sind Pastelltöne, die einen Hauch schwarz enthalten. Das nimmt ihnen das Kitschige und kann Menschen beiderlei Geschlechts glücklich machen. Und das Sofa? Das Sofa kann man nicht so leicht verschwinden lassen. Die Couch ist eines der schwierigsten Wohn-Themen beim „Kompromissefinden“. Männer lieben Sofas mit Sitzmulde. Eine Mulde, die sie höchstpersönlich ins Sofa eingesessen haben. Kaum jemand kann sie von Sofa und Mulde trennen. Locker sitzende Hussen sind die Lösung und ein echter Kompromiss. Lockere Hussen sind farblich kompromissbereit, lassen die Sitzmulde unberührt, denn sie bedecken sie nur gnädig und lassen viel Spielraum für Abwechslung. Und nachhaltig? Ja, nachhaltig ist diese Sofa-Aufhübscherei auch. Klingt doch alles wie ein Plan, oder?

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