Vertical Banking: Eine Bank nur für Veganer?

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Von Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Jesberg, Mareike Müller, Maximilian Nowroth, Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Jesberg, Mareike Müller, and Maximilian Nowroth entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Handelsblatt Today vom 13.09.2021

Nischenbanken richten ihre Angebote auf eine eng definierte Zielgruppe aus. Dadurch können sie sich auf einen bestimmten Fachbereich fokussieren, grenzen aber auch ihren Kundenkreis stark ein.

Viele klassische Banken werben damit, sich an ihre Kunden anzupassen. Doch was passiert, wenn das Versprechen wirklich umgesetzt wird und eine Bank sich auf eine bestimmte Nische fokussiert? Vertical Banking beschreibt einen Ansatz, bei dem sich sogenannte Nischenbanken auf eine eng definierte Zielgruppe festlegen und ihre Angebote auf die Bedürfnisse eben dieser Zielgruppe ausrichten. Es gibt beispielsweise Banken extra für Frauen, für die Generation Z, für Muslime oder sogar für einzelne Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker oder Friseure.

Damit verfolgt Vertical Banking eine gänzlich andere Strategie als herkömmliche Banken oder sogar Neobanken, die in der Regel sehr universell Ansprechpartner für alle Zielgruppen sein wollen. Wie zukunftsträchtig diese Art der Spezialisierung sein kann, weiß Christopher Plantener, CEO und Gründer der Nischenbank speziell für Selbstständige „Kontist“. Er spricht über Vor- und Nachteile, sich selbst einzuschränken.

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