Trotz Rekordgewinnen: Dax-Konzerne horten viel Geld – und sitzen in der Liquiditätsfalle

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Von Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Jesberg, Anis Mičijević, Maximilian Nowroth, Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Jesberg, Anis Mičijević, and Maximilian Nowroth entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Handelsblatt Today vom 01.12.2021

Deutsche Unternehmen horten in der Pandemie fast 700 Milliarden Euro – die durch Strafzinsen und Inflation entwertet werden. Was das für Anleger bedeutet.

Noch nie haben die Dax-Unternehmen so viel Gewinn gemacht wie in diesem Jahr. In den ersten neun Monaten haben die Konzerne insgesamt 90 Milliarden Euro erwirtschaftet – und das trotz etlicher Hürden. Weder der Lockdown zu Beginn des Jahres noch der Chipmangel oder die Inflation konnten die Unternehmen aufhalten. Aber: Anstatt die erwirtschafteten Gewinne zu investieren, horten die Firmen ihr Geld in großen Teilen. Gründe dafür sind zum Beispiel die Sorge vor weiteren Lieferengpässen und weiteren Pandemiebedingten Problematiken.

Problem hierbei: Durch die aktuell hohe Inflationsrate und Nullzins-Politik verliert das Geld immer mehr an Wert. Sitzen die Dax-Konzerne also schon in einer Liquiditätsfalle? Sind die Sorgen berechtigt und was bedeutet das für Anlegerinnen und Anleger? Handelsblatt-Finanzredakteur Ulf Sommer hat die Antworten.

Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.


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