US-Special zu den Zwischenwahlen 2022 - Die Wahl und die Märkte

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Von Lena Jesberg, Anis Mičijević, Sandra Groeneveld, Ina Karabasz, Lena Jesberg, Anis Mičijević, Sandra Groeneveld, and Ina Karabasz entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Handelsblatt Today US-Special vom 03.11.2022

Wie sehen die Märkte die Zwischenwahlen und welches Ergebnis hätten sie am liebsten? Welche Rolle spielt die hohe Inflation bei den Wahlen? Und wie steht eigentlich Corporate America zu den beiden Parteien? Um diese Themen geht es in der zweiten Folge unseres Podcast-Secials zu den US-Midterms. Dazu diskutieren die Hosts Nicole Bastian und Katharina Kort mit Harm Bandholz, Professor in Kiel und ehemaliger Chefökonom der Unicredit in New York und mit unser New Yorker Finanzkorrespondentin Astrid Dörner.

Wenn es nach dem Willen der Märkte geht, dann kommt bei den Zwischenwahlen als Ergebnis ein geteiltes Washington: „Die Republikaner gewinnen das Repräsentantenhaus und die Demokraten behalten knapp den Senat. Ich glaube, dass ist das, was die Märkte am liebsten hätten“, erklärt der Finanzexperte Bandholz. Der Grund: Mit einem blockierten Kongress und damit legislativem Stillstand sind die Investoren vor Überraschungen gefeit.

Überraschungen gab es in den vergangene Monaten auch bereits genug. Vor allem die Inflation macht vielen Amerikanern zu schaffen, wie unsere Finanzmartk-Expertin Astrid Dörner erklärt. Lange hat die Regierung unter Präsident Joe Biden das Thema kleingeredet. Erst in den vergangenen Wochen widmeten sich die Demokraten verstärkt dem Thema, das wahrscheinlich wahlentscheidend sein wird.

Wenn die Republikaner gewinnen, dann wird das vor allem Öl- und Energieunternehmen, aber auch Luxusgüterherstellern zugute kommen. Aber es ist keineswegs so, als würden alle Großunternehmen automatisch hinter den Republikanern stehen Das hat zuletzt auch der Eklat um den Unterhaltungskonzern Disney gezeigt.


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