#37 - Fragen in der Mediation. Im Gespräch mit Ulrike Gamm

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Wieso wir in der Mediation nicht zu früh auf Gemeinsamkeiten gehen sollten!

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**Inhalte: ** **Einflussfaktoren auf Fragen in der Mediation **

  • Auftrag an den Dritten

  • mentale Vorstellungsbilder (Landkarten)

Glaubenspolaritätenmodell nach Varga Kibéd/Sparrer

  • Vertrauenspol

  • Wissenspol

  • Struktur- und Ordnungspol

Erste Mediationserfahrungen in der Mediationsausbildung

  • Innere Erfahrungsbilder leiten den Frageprozess

  • Unsicherheiten zu Beginn

  • Paradoxe Wirkungen geschlossener Fragen

  • Wie gelingt der Ko-Kreation?

Tipp für Beginner:innen: Selbstbefragung

  • Wie geht’s mir?

  • Was kann hier am Schlimmsten passieren?

Wenn ich gute Fragen stellen will, muss es mir gut gehen.

Das Mediationssetting:

  • Beide Konfliktparteien sind anwesend, wenn die Mediationsperson die Fragen stellt.
  • Nicht zu früh auf Gemeinsamkeiten achten und diese zu betonen.
  • Nicht zu früh zirkuläre Fragen stellen
  • Hintergründe, Hypothesen beim Fragenstellen zu erläutern und Transparenz damit herstellen
  • Gelingende Ko-Kreation
  • Zu Beginn jedem genügend Raum für die eigene Sicht gewähren

Wieso denken Mediator*innen, dass die Konfliktparteien ihnen ihre Geschichten erzählen wollen?

Konflikte in Organisationen

  • Rollenträger*innen müssen zuweilen produktive Widersprüche aushalten und können gar nicht einig werden
  • Grenzen als Mediator*in
  • Wir agieren stets in terra incognita

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