Guter Kaffee, Böser Kaffee - Fairer Handel mit der Bohne

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Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Etwa 300 Liter trinkt jeder Deutsche pro Jahr. Also mehr als Bier oder Mineralwasser. Viele versuchen den Genuss mit ihrem gutem Gewissen zu vereinbaren. Sie kaufen Kaffee mit einem "Fairtrade Siegel". Das heißt: Vom Erlös bekommen die Kaffeebauern etwa in Afrika, einen spürbar höheren Gewinnanteil als bei den normalen Kaffeekonzernen.Ein Vorreiter der Fairtrade-Idee stammt aus Deutschland. Vor gut vierzig Jahren gründeten verschiedene kirchliche Organisationen die GEPA, Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH . Darunter evangelisch "Brot für die Welt" und der "Bund der deutschen katholischen Jugend". Kaffee aus Nicaragua war das erste fair gehandelte Produkt, schnell kamen andere Lebensmittel, Kakao, Tee, später auch Kleidung und Kunsthandwerk dazu. Heute macht die GEPA allein mit Lebensmitteln einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Damit ist sie die größte Organisation für fairen Handel in Europa. Aber trotzdem ein Zwerg im Vergleich zu den globalen Konzernen der Nahrungsmittelindustrie.

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