Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft

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Von Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Über zwanzig Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur im Osten Deutschlands und kurz vor dem 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 wurde über die Idee eines zentralen Mahnmals in Berlin gesprochen, das an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR erinnern soll. Ein Mahnmal, das in Erinnerung ruft, dass Verfolgung und die Angst vor Repressionen zum Alltag vieler Menschen in der SBZ und DDR gehörte, die sich bis zur Friedlichen Revolution und dem Ende der DDR 1989/90 trotz der damit verbundenen Gefahren immer wieder mutig gegen das SED-Regime auflehnten, gegen die kommunistische Diktatur opponierten und für ein Leben ohne Bevormundung und Unfreiheit kämpften. Und die oft für ihre Opposition und ihren Widerstand langjährige Haftstrafen und Repressionen erleiden mussten, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussten und veränderten. Bei der Veranstaltung wurde darüber diskutiert, welche Funktion ein solches Mahnmal innerhalb der bestehenden vielfältigen Erinnerungslandschaft zur DDR-Vergangenheit einnehmen kann und an welche Opfergruppen und Facetten der kommunistischen Diktatur in Deutschland zwischen 1945 und 1989 ein solches Denkmal erinnern sollte.
Auf dem Podium diskutierten: Prof. Dr. Bernd Faulenbach (stellv. Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung), Christoph Dieckmann (Journalist), Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast (Parlamentarische Staatssekretärin a. D.) und Rainer Wagner (Bundesvorsitzender UOKG). Es moderierte Sven-Felix Kellerhoff (Journalist).

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