GST029 - Die JVM ist ein Erfolgsmodell

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Von Dirk Breuer, Sebastian Cohnen, Dirk Breuer, and Sebastian Cohnen entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Wir sprachen mit Matthias Richter über die Freuden der Java-Entwicklung

Einleitung & GST-Meta (00:00:00)

Unser Gast (00:02:45)

  • Matthias hat mit Dirk & Basti studiert
  • …und hat nach dem Studium als Java Entwickler bei einer Softwarefirma im "Telekommunikationsumfeld" gearbeitet
  • Matthias hat dort nie Admins zu Gesicht bekommen :)
  • Nach vier Jahren hat Matthias dann etwas neues gesucht und ist in der Logistikbranche gelandet
  • Kleineres Unternehmen, eigene Produkte, jeder macht alles (Matthias ist also "auch" Admin)
  • wollte weiter auf der JVM entwickeln
  • Scala: http://www.scala-lang.org/
  • Clojure Koans: http://clojurekoans.com/
  • Seven Languages in Seven Weeks: A Pragmatic Guide to Learning Programming Languages (von Bruce A. Tate): http://pragprog.com/book/btlang/seven-languages-in-seven-weeks

Java-Entwicklung (00:12:30)

Deployment & JVM (01:20:00)

  • JRuby ist ein guter Einstieg in Ruby-Entwicklung gewesen, da man "nur" ein WAR (https://en.wikipedia.org/wiki/WAR(fileformat)) erstellen muss und es im bisherigen Application-Server deployed
  • Java Wissen auf der Betriebsseite kann im Grunde 1:1 weiter verwendet werden
  • Auch Deploymentstruktur über Jenkins konnte weiter verwendet werden
  • Deployment via JMX (https://en.wikipedia.org/wiki/JavaManagementExtensions)
  • Das WAR wird per Warbler erstellt (http://caldersphere.rubyforge.org/warbler/)
  • Switch von Java auf JRuby ist schneller gemacht als die Umstellung von JBoss auf nginx+passenger (o.ä.)
  • Maven ist auch im Projekt o/

Entwicklungsumgebung (01:23:05)

  • Matthias hat jahrelang Eclipse verwendet, dann zu IntelliJ gegangen
  • Mit Ruby dann zu RubyMine gegangen (bzw. IntelliJ mit Ruby-Plugin)
  • Sublime Text auch mal ausprobiert, geweint
  • Vim ausprobiert, noch mehr geweint
  • AngularJS auch in RubyMine, Alternativ auch WebStorm vielleicht eine Möglichkeit
  • Lokale Entwicklung ist schneller geworden, da kein Kompilieren und Deployment mehr
  • Lokal wird die Anwendung mit Puma/JRuby entwickelt sowie Grunt für JavaScript
  • Keine weiteren Java-Abhängigkeiten (außer dem Datenbanktreiber)
  • Basti möchte wissen wie der Umstieg von IDE in die Welt des Terminals war
  • Matthias ist aber leider ein schlechtes Beispiel ;-) Er hat Eclipse eigentlich immer "nur" als Editor verwendet
  • Matthias würde sich gerne auch Vim mal ansehen, aber scheut derzeit die Lernkurve
  • Frage: Warum Vim? Antwort: Kosten. Aber wir stellen in Frage, ob die Kosten wirklich ein Grund ist. Wahrscheinlich nicht :-)
  • Insgesamt ist Matthias noch in der Findungsphase: RubyMine ist aber ein Favorit
  • Matthias hat Spaß auf neue Tools umzustellen :-)

Next Steps (01:30:47)

  • Derzeit macht er AngularJS Entwicklung, Testing mit Karma, Jasmine, PhantomJS
  • Es wird auch für Mobile-Plattformen mit AngularJS und Cordova (https://cordova.apache.org/) entwickelt
  • Die Software die derzeit entwickelt wird, ist sehr allgemein einsetzbar
  • Im Grunde geht darum Firmen zu unterstützen ihren Kram zusammenzuhalten
  • Zusätzlich gibt es Systeme die auf Gabelstapler montiert werden
  • Der Branchenwechseln war eine gute Idee

Fazit (01:33:10)

  • Bewertung des Wechsels: Positiv, nicht nur wegen dem Spaß sich in neue Dinge einzuarbeiten
  • Frontend-Entwicklung mit AngularJS fühlt sich tatsächlich mal an wie Entwicklung ;-)
  • Gab es auch Probleme bei der Umstellung?
    • Einige Mitarbeiter wollen sich nicht mit so vielen Technologien befassen, das kann auch OK sein, aber man muss damit als Unternehmen/Team umgehen
    • Ein Kollege ist auch gegangen, da er mehr .NET machen wollte
    • Lernkurven müssen an die Geschäftsführung und die anderen Kollegen kommuniziert werden
    • Viele Parallenen zu GST019 (http://geekstammtisch.de/#GST019)
    • Die Umstellung ist unter anderem auch dadurch motiviert worden, weil der Chef die Folge gehört hat :-)
  • Frage dann vom Chef: Was ist eigentlich dieses Ruby und Rails? Und wenn das so gut ist, warum machen das nicht alle?
  • Entwicklungsgeschwindigkeit hat mit überzeugt

Ausklang (01:38:35)

  • Wir sind uns einig, dass die Folge Leute nicht davon abhalten wird weiter Java zu bashen. Dafür ist es auch einfach zu lustig.
  • Kritiker werden sagen: "Matthias hat ja dann doch von Java auf Ruby gewechselt"
  • Matthias hat sich eigentlich auf Java 8 gefreut
  • Das Unternehmen wird nie ganz auf (J)Ruby umstellen, dafür gibt es zu viele Bereiche in denen man Software entwickelt. Gleichzeitig macht das den Reiz aus
  • JRuby hat zwar kein Komitee aber dennoch genug Entwicklungsresourcen :-)
  • Problem ist aber, dass die Community recht klein ist und man schwieriger Lösungen für seine Probleme findet:
    • Erste Einschränkung: JRuby
    • Zweiter Einschränkung: JBoss Deployment
  • Matthias empfiehlt: Wenn man kein Java-Know-How hat, einfach MRI verwenden
  • Wir fordern Matthias zu Usergroups zu kommen und ihr Wissen zu teilen
  • Vor allem JRuby Wissen in die Welt zu tragen lohnt sich
  • NoSQL-Matters als Konferenz Empfehlung (http://2014.nosql-matters.org/cgn/)
  • Wenn man ernsthaft JRuby macht, kann man auch mal mit dem Core-Team Kontakt aufnehmen, die freuen sich über derartiges Feedback

Hiring-Pitch (01:44:06)

  • Wir fragen explizit nach ob noch Entwickler gesucht werden
  • Antwort: Ja
  • Firma sitzt in St. Augustin, direkt neben der FH
  • FrOSCon quasi einen Steinwurf entfernt ;-)
  • Aufgaben sind sehr vielfältig (Mobile-Entwicklung, Emedded-Entwicklung, Hardware-Entwicklung, Web-Entwicklung, Infrastruktur, etc.)
  • Die Branche nennt sich: Intra-Logistik
  • Die Firma heißt IdentPro: http://www.identpro.de/de/, aber bitte nicht von der Webseite abschrecken lassen, die ist old-school-Industrie-kompatibel o/

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