„Not the only Gay in the City!“: Mit der Kamera auf Identitätssuche

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Carsten Bruhn

„Not the only Gay in the City!“: Mit der Kamera auf Identitätssuche


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„Die Frage nach einem „schwulen Ort“ stellte sich mir. Gibt es ihn überhaupt? Was macht ihn aus? Ist er heute noch relevant? Ist er für Jung und Alt verschieden?“

Carsten Bruhn

Nicht nur die Reise an fremde Orte oder ferne Länder ist spannend. Auch die gedankliche Reise an prägende Orte der eigenen Biografie. Davon handelt das Fotoprojekt „No the Only Gay in the City“ von Carsten Bruhn.

Themen

Darum geht es in dieser Folge

Orte und Identität

Wie prägen uns bestimmte Orte und das, was wir dort erlebt haben? Carsten Bruhn hat diese Frage schwulen Männern gestellt und sie an den Meilensteinen ihrer Biografie fotografiert.

Persönliche Fotoprojekte

Sich intensiv über einen längeren Zeitraum mit einem Thema zu beschäftigen ist eine bereichernde Erfahrung. Man entwickelt sich nicht nur als Fotograf weiter, sondern lernt gleichzeitig auch eine Menge über sich selbst.

Carsten Bruhn – „Not the Only Gay in the City“

„Ich habe schwule Männer gefragt: Was ist ein prägender Ort deiner schwulen Biographie? Männer verschiedener Altersgruppen und Herkünfte, die meisten von ihnen heute in Hamburg zu Hause, haben mir ihre Geschichten erzählt. Geschichten ihres Coming-Outs, ihrer Selbstfindung als schwuler Mann, Geschichten von Angst und Mut, von Unterdrückung, Verdrängung und Befreiung.“

Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.

Aydin

Meine Ursprünge liegen in Hagen. 2018 dann habe ich in Amsterdam Techno für mich kennen- und lieben gelernt. Ein Jahr später in meiner neuen Heimat Berlin wusste ich, was mich dort erwartete: Das Berghain aka die Kathedrale des Technos wurde zu meiner regelmäßigen Wochenend-Location, zu meinem persönlichen schwulen Safe Space. Dort kann ich tun und machen, aussehen und sein, wie ich will, ohne gejudged zu werden. Ich genieße diese volle Diskretion.

Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.
Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.

Nik

Als ich 1994 frisch aus Wien in Hamburg ankam, habe ich viel in verschiedenen Bars auf St. Pauli gearbeitet. Das „Camelot“ war damals der Ort, an dem ich mich als Ausgleich zur Arbeit richtig austoben konnte, um den Kopf auszuschalten. Hier habe ich mich frei gefühlt. Ich brauchte damals die schwule Szene, um selbstbewusster zu werden. Das „Camelot“ schloss 1999 seine Pforten, aber ich denke gern an diese Zeit.

Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.
Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.

David

Ich kam 2012 aus Frankreich nach Hamburg als Erasmus-Student. Freunde verkuppelten mich mit einem süßen jungen Deutschen, den ich das erste Mal vor dem prachtvollen Eingang der Universität traf. Was für ein schöner Ort für ein erstes Kennenlernen! Es war Liebe auf den ersten Blick und wir sind seitdem zusammen – trotz eines Jahres, in dem ich weiter in Frankreich studierte. Er bringt mir Deutsch bei und ich ihm L’Amour à la Française. Als ein schwuler Mann fühle ich mich in Hamburg viel sicherer und wohler als in Frankreich.

Carsten Bruhn beschäftigt sich in seinem Fotoprojekt "Not the only gay in the city" mit schwulen Orten und deren Bedeutung.

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Im Hauptberuf ist Carsten Bruhn Lehrer, in seiner Freizeit leidenschaftlicher Fotograf. In seinem Foto-Projekt „Not the Only Gay in the City“ geht er der Frage schwuler Identität nach – und der Frage: Welche Rolle spielen dabei bestimmte Orte? Über sein Projekt hat er auch schon an anderer Stelle gesprochen: In den Podcasts „Hit the Streets“ von Valérie Jardin und „Bildstörung“. Auf Kwerfeldein ist ein Feature erschienen.

Carsten Bruhn

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