Das Metaverse wird die Hölle, wenn wir nicht darüber streiten

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Man könnte denken, das Metaverse sei schon fast Realität. Seitdem Mark Zuckerberg im Oktober 2021 sein Unternehmen von Facebook in Meta umbenannt und in einem Video eine fröhlich-bunte Mixed-Reality-Zukunftsvision vorgestellt hat, schallt uns der Begriff »Metaverse« aus immer mehr Mündern und Pressemeldungen entgegen.

Selbst Microsoft begründete seine 70 Milliarden-Dollar (nicht 80 Milliarden, wie Micha im Podcast sagt) schweren Übernahmepläne für Activision mit dem Metaverse, dessen idealer Einstiegspunkt das Gaming sei.

Doch das Metaverse ist nicht nur in technologischer Hinsicht Zukunftsmusik. Auch inhaltlich gibt es kein klares Konzept, sondern allenfalls eine Handvoll Puzzlestücke. Und die wecken keine Vorfreude, sondern Besorgnis - alleine schon beim Thema NFTs und Blockchain.

Denn das Metaverse kann eine Dystopie werden, eine virtuelle Hölle, wenn wir nicht darüber streiten. Die Gründe dafür diskutiert Micha im Podcast mit Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1789 Innovations und Podcaster bei Corporate Therapy.

Hinter der Vision des Metaverse - einer persistenten, virtuellen Parallelwelt, die unser Leben noch stärker durchdringt als das heutige Internet - mögen grundsätzlich gute Absichten stecken. Doch die können in ähnliche Untiefen münden wie bei den sozialen Medien, denen wir erst heute allmählich anmerken, dass sie unser Zusammenleben nicht nur verbessert haben.

Damit beim Metaverse nicht dasselbe passiert - nur in viel größerem Maßstab -, müssen wir dieser neuen Vision mit Skepsis begegnen. Angebracht ist sie allemal.


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