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Safer Internet Day 2024

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2024 findet der Safer Internet Day am 6. Februar statt. Wie man sicher im Internet unterwegs sein kann, welche neuen Technologien Betrüger*innen nutzen und wie man vorgehen sollte, wenn man Opfer von Internetbetrug geworden ist, darüber spricht Tobias Höller. Er ist PostDoc am Institut für Netzwerke und Sicherheit an der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz. Der Safer Internet Day richtet sich an alle Benutzer*innen, die sich unsicher sind, welche Problematiken es bezüglich Datenschutz, aber auch im Umgang mit anderen Personen im Netz, gibt.

Ein Mann steht vor einer weißen Wand, auf der das Radio FRO Logo zu sehen ist. Seine Hände sind vor dem Körper verschränkt. Er lächelt in die Kamera. Er trägt ein schwartes Poloshirt mit dem Logo der Johannes Keppler Universität
Tobias Höller vom Institut für Netzwerke und Sicherheit der JKU

Betrugsversuche im Internet sind hoch, aber erfolgreich sind davon nur wenige. Es werdem Millionen von Spam Mails verschickt und nur ein paar Prozent der Personen öffnen diese wirklich. Die Inhalte der Mails sind cleverer geworden, meint Höller. Sie sehen teilweise so aus, als wären sie von Post und Bank verschickt worden. Da es normal geworden ist, im Internet zu bestellen und auch die echten Paketdienste darüber benachrichtigen, dass ein Paket angekommen ist, achten Menschen nicht gut genug auf den Inhalt der Nachricht. Teilweise reicht schon der Klick auf den Link aus, um es Betrüger*innen zu ermöglich auf Daten des Computers zuzugreifen.

Höller rät, Updates von Geräten immer aktuell halten, damit werden Sicherheitslücken minimiert. Falls es dazu gekommen ist, dass der Computer verschlüsselt wurde und man nur gegen eine Geldsumme wieder an die eigenen Daten kommen kann, ist es hilfreich, diese vorher schon auf einer externen Festplatte gespeichert zu haben. Dann müsse nur der Computer neu aufgesetzt werden und die Daten sind nicht für immer verloren.

Diese Hackerangriffe werden teils von professionellen Firmen. Höller gibt ein Beispiel von Russland. Dort wäre eine solche Betrugsfirma stationiert, samt Kund*innenservice, die dabei helfen, falls Leute Probleme haben das geforderte Geld per Bitcoin zu überweisen. In Russland ist Cybercrime nicht strafbar, wenn sich solche Betrugsmaschinen auf nicht-russische Bürger*innen beziehen.

Handy hört mit?

Höller widerlegt den Mythos des Handys, dass immer mithört, um unsere Daten weiterzugeben, um daraufhin exakt passende Werbung zu erhalten. Das dauernde Senden und Empfangen von Daten würde so viel Rechenleistung benötigen, dass wir das am Akkustand bemerken würden. Die sehr personalisierte Werbung wird dadurch generiert, dass Google zum Beispiel Zugriff auf Inhalte von E-Mails, Suchverläufe und Videos, die wir auf YouTube ansehen, sammeln kann und daraufhin genug Informationen über uns hat. Diese Daten allein reichen aus um Menschen genau die Dinge vorzuschlagen und zu zeigen, an denen sie interessiert sind.

Eine weitere Möglichkeit, um Daten zu schützen ist die sogenannte 2-Factor Authentication (2FA). Neben dem Passwort muss man noch eine 2. Verifizierung angeben, bevor man sich in ein Konto einloggen kann. Man kann sich eine SMS zuschicken lassen, oder mit Apps wie dem Google Authenticator einen Zahlencode generieren lassen, den man beim Log-In zusätzlich angibt. Apropos Passwörter: Es ist besser, Passwörter im Browser speichern zu lassen. Höller weiß, dass es ist nicht realistisch ist, sich lange komplizierte Passwörter zu merken. Darum sollte man lieber ein kompliziertes Passwort ausdenken, es speichern lassen und mit 2FA arbeiten. Im Notfall kann man Passwörter per E-Mail zurücksetzen lassen. Daher sollte zumindest das Passwort des E-Mail Kontos nicht vergessen werden!

https://www.saferinternet.at/
AK Oberösterreich „Internetbetrug“
https://www.watchlist-internet.at/ Internet-Betrug, Fallen und Fakes im Blick
Mimikama Aufklärung über Internetbetrug, Falschmeldungen, Computersicherheit &Förderung von Medienkompetenz

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Ein Mann steht vor einer weißen Wand, auf der das Radio FRO Logo zu sehen ist. Seine Hände sind vor dem Körper verschränkt. Er lächelt in die Kamera. Er trägt ein schwartes Poloshirt mit dem Logo der Johannes Keppler Universität
Tobias Höller vom Institut für Netzwerke und Sicherheit der JKU

Betrugsversuche im Internet sind hoch, aber erfolgreich sind davon nur wenige. Es werdem Millionen von Spam Mails verschickt und nur ein paar Prozent der Personen öffnen diese wirklich. Die Inhalte der Mails sind cleverer geworden, meint Höller. Sie sehen teilweise so aus, als wären sie von Post und Bank verschickt worden. Da es normal geworden ist, im Internet zu bestellen und auch die echten Paketdienste darüber benachrichtigen, dass ein Paket angekommen ist, achten Menschen nicht gut genug auf den Inhalt der Nachricht. Teilweise reicht schon der Klick auf den Link aus, um es Betrüger*innen zu ermöglich auf Daten des Computers zuzugreifen.

Höller rät, Updates von Geräten immer aktuell halten, damit werden Sicherheitslücken minimiert. Falls es dazu gekommen ist, dass der Computer verschlüsselt wurde und man nur gegen eine Geldsumme wieder an die eigenen Daten kommen kann, ist es hilfreich, diese vorher schon auf einer externen Festplatte gespeichert zu haben. Dann müsse nur der Computer neu aufgesetzt werden und die Daten sind nicht für immer verloren.

Diese Hackerangriffe werden teils von professionellen Firmen. Höller gibt ein Beispiel von Russland. Dort wäre eine solche Betrugsfirma stationiert, samt Kund*innenservice, die dabei helfen, falls Leute Probleme haben das geforderte Geld per Bitcoin zu überweisen. In Russland ist Cybercrime nicht strafbar, wenn sich solche Betrugsmaschinen auf nicht-russische Bürger*innen beziehen.

Handy hört mit?

Höller widerlegt den Mythos des Handys, dass immer mithört, um unsere Daten weiterzugeben, um daraufhin exakt passende Werbung zu erhalten. Das dauernde Senden und Empfangen von Daten würde so viel Rechenleistung benötigen, dass wir das am Akkustand bemerken würden. Die sehr personalisierte Werbung wird dadurch generiert, dass Google zum Beispiel Zugriff auf Inhalte von E-Mails, Suchverläufe und Videos, die wir auf YouTube ansehen, sammeln kann und daraufhin genug Informationen über uns hat. Diese Daten allein reichen aus um Menschen genau die Dinge vorzuschlagen und zu zeigen, an denen sie interessiert sind.

Eine weitere Möglichkeit, um Daten zu schützen ist die sogenannte 2-Factor Authentication (2FA). Neben dem Passwort muss man noch eine 2. Verifizierung angeben, bevor man sich in ein Konto einloggen kann. Man kann sich eine SMS zuschicken lassen, oder mit Apps wie dem Google Authenticator einen Zahlencode generieren lassen, den man beim Log-In zusätzlich angibt. Apropos Passwörter: Es ist besser, Passwörter im Browser speichern zu lassen. Höller weiß, dass es ist nicht realistisch ist, sich lange komplizierte Passwörter zu merken. Darum sollte man lieber ein kompliziertes Passwort ausdenken, es speichern lassen und mit 2FA arbeiten. Im Notfall kann man Passwörter per E-Mail zurücksetzen lassen. Daher sollte zumindest das Passwort des E-Mail Kontos nicht vergessen werden!

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