Streik und Proteste in Kolumbien fordern schon über 55 Todesopfer

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Mitten in der Pandemie beschließt die Regierung in Kolumbien Steuer-und Gesundheitsreformen. Daraufhin kommt es zu Protesten, die vergangenen Mittwoch mit der versuchten Stürmung des Kapitols in Bogota ihren Höhepunkt hatten. Der Präsident Iván Duque lenkt ein und zieht die Reformen ertsmal zurück, aber die Wut gegen die korrupte Regierung bleibt und gerade die jungem Menschen in Kolumbien wollen endlich eine Veränderung im Bildungs und sozialen System. Bisher sind bei den Protesten mehr als 55 Menschen getötet worden. Darunter auch Kinder und Jugendliche. Die Polizei schiesst willkürlich in die Demonstrationsmengen und schleust verdeckte Beamtinnen unter die Protestierenden um die Gewalt anzufackeln. Die Medien in Kolumbien werden zensiert, aber durch die sozialen Medien werden die Menschenrechtsverletzungen nun öffentlich, aber auch hier gibt es mittlerweile Zensur. Heute Abend um 18:00 Uhr gibt es eine Solidaritätskundgebung am Kornmarkt in Nürnberg Info zur Übernahme . ab minute 8.57 Informationen zur regionalen Kundgebung

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