07.08.2019 Landleben als Suchttherapie

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Meppen-Apeldorn, ein idyllisches Dorf im Emsland. Viel Landschaft rundherum, Kühe auf der Weide, Korn auf den Feldern. Und am Ende einer Allee steht das Haus Landrien – ein sozialtherapeutisches Wohnheim für Drogenabhängige. Große Werkstätten und Scheunen, Pferdestallungen, eine Reithalle, ein großer Gemüsegarten, Hunde, Hühner, Hirsche und ein großes Wohnhaus mit 21 Zimmern findet man dort. In einem lebt seit drei Monaten André. Der 32-jährige Konditor ist schon sein halbes Leben lang drogensüchtig. Mit Schmerzmedikamenten fing es mit 16 an. Dann kamen Amphetamine und Opiate dazu. Dennoch hat André seine Lehre zum Konditor gemacht und auch mehrere Jahre in dem Beruf gearbeitet. 2010 hat er die Loveparade in Duisburg besucht und war mittendrin in der Katastrophe, die 21 Menschen das Leben kostete. Er war traumatisiert, hat dadurch noch mehr Drogen eingeworfen und ist zusammengebrochen. Mit Hilfe der Therapeuten im Haus Landrien will er in ein drogenfreies Leben starten. Seine Geschichte erzählt er am 7. August bei ffn-die Kirche-Hilfe interaktiv auf dem Privatsender radio ffn ab 21 Uhr.
Interviewpartner/Innen:
André, 32, drogenabhängiger Patient im Haus Landrien in Meppen-Apeldorn
Loriessa Deters, Bezugstherapeutin für André im Haus Landrien
Dorothea Währisch-Purz, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Emsland/Bentheim.
Autorin & Moderatorin: Angela Behrens
Redaktion: Renate Baumgart
2019: (c) & (p) Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH

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