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ERF Plus - Wort zum Tag Sorgfältige Arbeit

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Ich werde es nie vergessen. Ich arbeitete als junger Beamter in der Kirchenverwaltung. Mein Chef war ein gutmütiger Mann. Aber eines Tages regte er sich richtig auf. Eine christliche Monatszeitschrift war auf seinem Schreibtisch gelandet.

Wie jeden Monat enthielt sie auch dieses Mal nicht nur Berichte und christliche Auslegungen, sondern auch Kommentare. Und als Kommentar hatte jemand sinngemäß über die Kirche geschrieben: Die Kirche ist zu bürokratisch. Es fehlt ihr der unternehmerische Geist.

Ich dachte im Stillen: Ganz falsch ist das nicht. Aber wie gesagt, mein Chef regte sich sehr auf. „Das klingt ja so, als wäre unsere treue und sorgfältige Arbeit nicht wichtig. Wo kommen wir denn hin, wenn Verwaltung so wenig geachtet wird?“

Seit damals beschäftigt mich dies. Was ist eigentlich bei Gott wichtig? Dass man alles richtig macht, treu verwaltet, sorgfältig ist? Oder kommt es bei Gott darauf an, dass man immer wieder etwas Neues beginnt. Etwas Neues wagt? Gewissermaßen christliche „Start ups“ gründet?

Was ist für Gott wichtig? Das Bewahren und Pflegen oder das Beginnen, Wagen und immer wieder neu Beginnen?

Je länger ich darüber nachdenke, meine ich: Es ist nicht gut, wenn ich eines gegen das andere ausspiele. Menschen sind verschieden. Sie sind auch von Gott mit verschiedenen Talenten ausgestattet. Und das ist gut so. Es gibt die Wagemutigen, diejenigen, die immer wieder etwas Neues beginnen, die ein Unternehmergen haben. Und wenn sie das so haben, dann ist es einfach gut, wenn sie dies einsetzen und gebrauchen. Aber es ist auch gut, wenn sie dabei auf Menschen hören, die dieses Gen nicht haben. Die kritische Rückfragen stellen, bevor sie dem Neuen zustimmen.

Und dann gibt es auch die treuen Verwalter, die mit Sorgfalt und Konsequenz sich um die Details kümmern. Die sich mühen, dass Dinge nicht aus dem Ruder laufen. Die davor bewahren, dass im Leichtsinn vieles zerstört wird. Was wäre eine Firma, ein christliches Werk, aber auch ein privater Haushalt ohne jemanden, der sich auch gut um die Finanzen kümmert und sich darum kümmert, dass diese ordentlich verbucht werden?

Wie gut ist es, wenn ich erkenne, was meine Talente sind – und wenn ich mich dann auch so einsetze, dass es zu meinen Talenten passt. Und wenn ich dies dann so tue, dass ich nicht selbst dabei groß rauskommen möchte, sondern, dass das Reich Gottes gebaut wird.

Wie gut ist es, wenn ich die Begabungen der anderen erkenne – und wenn ich dann nicht verächtlich über sie denke, sondern sie wirklich anerkenne und wertschätze. Und wenn ich mich dann freue, dass wir gemeinsamen daran bauen, dass Gottes Anliegen in dieser Welt verwirklicht werden.

Das Bibelwort, das diesen Gedanken zugrunde liegt, schenkt dann auch noch einen guten Ausblick. Gott freut sich, wenn wir das einbringen, was er uns anvertraut hat – und er ist es, der dann daraus Segen entstehen lässt. Originalton Matthäusevangelium, Kapitel 25, 21:

„Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“

Autor: Lothar Eisele


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Ich dachte im Stillen: Ganz falsch ist das nicht. Aber wie gesagt, mein Chef regte sich sehr auf. „Das klingt ja so, als wäre unsere treue und sorgfältige Arbeit nicht wichtig. Wo kommen wir denn hin, wenn Verwaltung so wenig geachtet wird?“

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Was ist für Gott wichtig? Das Bewahren und Pflegen oder das Beginnen, Wagen und immer wieder neu Beginnen?

Je länger ich darüber nachdenke, meine ich: Es ist nicht gut, wenn ich eines gegen das andere ausspiele. Menschen sind verschieden. Sie sind auch von Gott mit verschiedenen Talenten ausgestattet. Und das ist gut so. Es gibt die Wagemutigen, diejenigen, die immer wieder etwas Neues beginnen, die ein Unternehmergen haben. Und wenn sie das so haben, dann ist es einfach gut, wenn sie dies einsetzen und gebrauchen. Aber es ist auch gut, wenn sie dabei auf Menschen hören, die dieses Gen nicht haben. Die kritische Rückfragen stellen, bevor sie dem Neuen zustimmen.

Und dann gibt es auch die treuen Verwalter, die mit Sorgfalt und Konsequenz sich um die Details kümmern. Die sich mühen, dass Dinge nicht aus dem Ruder laufen. Die davor bewahren, dass im Leichtsinn vieles zerstört wird. Was wäre eine Firma, ein christliches Werk, aber auch ein privater Haushalt ohne jemanden, der sich auch gut um die Finanzen kümmert und sich darum kümmert, dass diese ordentlich verbucht werden?

Wie gut ist es, wenn ich erkenne, was meine Talente sind – und wenn ich mich dann auch so einsetze, dass es zu meinen Talenten passt. Und wenn ich dies dann so tue, dass ich nicht selbst dabei groß rauskommen möchte, sondern, dass das Reich Gottes gebaut wird.

Wie gut ist es, wenn ich die Begabungen der anderen erkenne – und wenn ich dann nicht verächtlich über sie denke, sondern sie wirklich anerkenne und wertschätze. Und wenn ich mich dann freue, dass wir gemeinsamen daran bauen, dass Gottes Anliegen in dieser Welt verwirklicht werden.

Das Bibelwort, das diesen Gedanken zugrunde liegt, schenkt dann auch noch einen guten Ausblick. Gott freut sich, wenn wir das einbringen, was er uns anvertraut hat – und er ist es, der dann daraus Segen entstehen lässt. Originalton Matthäusevangelium, Kapitel 25, 21:

„Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!“

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