ERF Plus - Anstoß Geteiltes Leid ist halbes Leid

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Geteiltes Leid ist halbes Leid – besagt eine Redewendung. Hat sie nicht Recht? Wenn ich einer Freundin erzähle, wo gerade der Schuh drückt, wird es mir leichter ums Herz.

Geteiltes Leid ist halbes Leid – das erlebe ich, wenn ich Gott, meinem Vater im Himmel, erzähle, wie es mir ums Herz ist. In der Stille hat er oft den Finger auf den wunden Punkt gelegt und einen Heilungsprozess in Gang gebracht.

Geteiltes Leid ist halbes Leid – das stimmt in einer Tiefe, die ich als Kind Gottes mehr und mehr ergründe. Mein Leid versteht Jesus und wenn ich sein Leid am Kreuz anschaue, erahne ich, was ihm zugesetzt hat. Und ich realisiere: Auch für mein Leid und was sich dadurch gegen mich auftürmen könnte, ist Jesus vor 2000 Jahren bereits gestorben. Wieso sollte ich dem Leid so viel Macht einräumen, dass es mich erdrückt?

Der Apostel Paulus hat das den Christen in Rom damals schon ins Stammbuch geschrieben. Und er argumentiert weiter: Weil Jesus damals am Kreuz für das ganze Elend, das uns Menschen zu schaffen macht, gestorben ist, brauche ich bis heute nicht auf die Idee kommen, dass Gott sich mit erlebten Leid gegen mich stellt oder etwas gegen mich hätte. O-Ton Paulus: „Ist Gott für mich, wer kann wider mich sein?“

Der auferstandene Jesus hat bereits den Tod, die Sünde und alles Leid, was irgendwie damit im Zusammenhang steht, besiegt. Daran kann ich mich schon heute festhalten.

Autor: Pastorin Elke Drossmann


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