#34 Steffen, wieso ist Local Marketing das next big thing?

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Von Alexander Mrozek and Digitale Optimisten entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.

Heute spreche ich mit Steffen Allesch von alphin - und das ist etwas ganz besonderes für mich. Denn Steffen hat mit alphin eine Idee auf eine Größe von über 70 Mitarbeitern gebracht, die ich selber auch schon einmal mit einem Protoypen getestet habe. Steffen hat in Deutschland geschafft, was mir in den USA nicht gelungen ist. Kein Wunder also, dass ich mich auf dieses Gespräch ungemein freue. (Hinweis: dieses Gespräch habe ich mit Steffen schon vor ein paar Wochen geführt)

Wir sprechen im Detail über seine Idee, seinen ehrgeizigen Weg in dem er sich gegen eine Karriere bei einer Investmentbank und für die eigene Gründung entschieden hat. Wir sprechen auch sehr lange über Leadership in Zeiten von Corona, wenn Dinge plötzlich nicht mehr so schnell wachsen und die Mitarbeiter plötzlich noch stärker auf die Führungspersönlichkeiten gucken. Übrigens: wir haben das Gespräch vor einigen Wochen geführt, da hieß alphin noch Freachly. Meint aber ein und dasselbe, also lass ich nicht verwirren!

Wie immer, wenn dir diese Folge gefällt, dann erzähle doch bitte einer weiteren Person in dieser Woche vom diesem Podcast. Nächste Woche gibt es übrigens keine Folge mit Rapid Fire Questions, denn ab sofort veröffentliche ich nur noch ganze Folgen und es gibt alle 2 Wochen eine neue Folge von Digitale Optimisten. Dafür wird aber in 2 Wochen ein neues Format Premiere feiern, auf das ich mich sehr, sehr freue: Hear Us Grow. In dem Format werden wir 3 super spannenden Start-Ups beim Wachsen zuhören können, denn über 6 Monate werden wir jeden Monat ein Update mit diesen 3 Gründern machen. Es ist also so, als würdest Du direkt im Beifahrersitz dieser Start-Ups senden.

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Meine 3 Learnings aus diesem Gespräch mit Steffen:

  • Was ist das wirkliche Risiko einer Gründung? Steffen hat lange gehadert und etwas gezögert mit der eigenen Gründung, unter anderem weil er es als sehr riskant eingeschätzt hatte. Ein guter Freund hat ihm dann eine neue Perspektive gegeben: Steffen, du bist so privilegiert, wenn nicht du wer dann. Ich glaube das es viele Leute, vielleicht auch Dich, davon abhält, was eigenes zu machen und möglicherweise wird das Risiko überschätzt. Nichtsdestotrotz: In vielen Gesprächen mit Gründern merke ich auch immer, dass es ein Risiko gibt, was häufig unterschätzt wird - das persönliche, geistige Risko auszubrennen. Gründen ist ein Knochenjob, der manchmal am Anfang manchmal für immer schlecht bezahlt ist und nicht jeder mit diesen großen Schwankungen und der enormen Unsicherheit zurechtkommt. Vielleicht sollte man also dieses Risiko etwas höher bewerten als das wirtschaftliche.
  • Verkauf die Zukunft: Es ist ein häufiger wiederkehrende Storyline in diesem Podcast - wie baut man einen zweiseitigen Markt auf und wie löst man das Henne-Ei Problem. Bei Steffen ist das: Ohne Händler keine Kunden und ohne Kunden keine Händler. Steffen hat es aufgelöst, indem er einfach die Zukunft verkauft hat. "1000 Deals im Juni" - am Ende waren es weniger, aber das war dann ganz egal
  • Führung in der Krise: Steffen denkt in drei Kategorien, wenn er über die Motivation seiner MItarbeiter nachdenkt - People, Progress and Pay. Also eine gute Kultur, Fortschritt bzw. Wachstum und eine gute Bezahlung. Letzteres ist besonders schwer in einem Start-Up, deshalb ist die Kultur und die großen Wachstumsaussichten so besonders wichtig. Vielleicht ist der Tischkicker und die Club Mate also doch eine strategische Investition für Start-Ups

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