Rohnerin & laStaempfli über “Die Anstalt” & den Sturz von Arendt

 
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Rohnerin & laStaempfli über “Die Anstalt” & den Sturz von Arendt

Kokutekeleza Musebeni, Maike Kühl, Simon Pearce und Philip Simon werfen in “Die Anstalt” einen Blick das aktuelle Thema Rassismus, sprich Black Lives Matter. Ausgerechnet zwei jüdisch-deutsche Emigranten*innen müssen in der Sendung vom Sockel gestossen werden: Darunter unglaublicherweise Hannah Arendt, von der selbst “Die Anstalt” im Faktencheck festhält, sie hätte klipp und klar festgehalten: „Es gibt keine Rechtfertigung des Rassewahnes, weder eine theoretische noch eine politische.”

Weshalb kommt es zu dieser unglaublich antisemitischen Fehleinschätzung? Aus vielen Gründen, u.a. weil die Linke seit der Publikation der Totalitarismus-Studie Hannah Arendts strukturelle Entlarvung kommunistischer Systeme als totalitär aus der Welt schaffen will und u.a. auch, weil es keine weibliche Philosophin im Kanon politischer Philosophen geben darf. Hinzu kommt die Verbindung mit antisemitischen Strömungen innerhalb des BLM-Movement und auch einigen Kreisen rund um Gender-Theorie.

laStaempfli erklärt – viel zu kurz – im Gespräch mit der Rohnerin, was es denn mit den Skandalen rund um die grösste politische Philosophin des 20. Jahrhunderts auf sich hat.

Links: https://www.youtube.com/watch?v=I1HkQ1h2bKo Mit Hannah Arendt durch den Alltag von Regula Stämpfli

Die Anstalt: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-14-juli-2020-100.html und Faktencheck unter demselben Link.

Literatur: Regula Stämpfli, Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt. Zürich 2018.

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