Bonusfolge: Seglerin des Jahres Tina Lutz im Interview

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Der Weg zu olympischen Silber im 49erFX

Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen setzte dem langen Weg des Duos die Krone auf. Tina Lutz, Deutschlands erste Opti-Weltmeisterin (2005), und Susann Beucke hatten sich vor 15 Jahren kennengelernt und beschlossen, fortan gemeinsam zu segeln. Fast auf Anhieb segelten sie 2007 im 420er zum Junioren-EM-Titel. Mit dem Wechsel in den 470er strebten sie gen Olympia. Doch der Weg war steinig. 2011 scheiterten sie in der internen deutschen Ausscheidung an Katrin Kadelbach/Friederike Belcher. Mit der Wechsel in die Klasse 49erFX wurden sie in einer starken deutschen Gruppe zu Weltklasse-Skiff-Seglerinnen. Aber 2016 blieb ihnen die Olympia-Teilnahme erneut im deutschen Wettstreit verwehrt. Victoria Jurczok/Anika Lorenz ergatterten das Ticket. Im Olympiazyklus für Japan gelang Lutz/Beucke zweimal der Gewinn vom EM-Gold (2017 und 2020). Und mit dem Sieg zur Kieler Woche 2020, der letzten Olympia-Qualifikation, ließen sie keinen Zweifel daran, dass sie reif für die Spiele waren. Vor Enoshima segelte die süd-norddeutsche Kombi eine beständige Serie, zum Medal Race war aber zwischen Platz eins und sechs noch alles möglich. Es wurde Platz fünf im finalen Rennen und damit die Olympia-Silber für die beiden 30-Jährigen.

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