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#356 - Ein drastisches Plädoyer für uns Selbstständige

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Der Business Podcast - Sales & Mindset Impulse für selbstständige Frauen

Hörst Du das Eis knacken, weil es so dünn ist? 🥶

In dieser Podcast Folge begiebt Laura sich auf sehr dünnes Eis und weiß es schon während der Aufnahme!

Doch manche Wahrheiten müssen einfach ans Tageslicht, auch wenn sie mit Sicherheit nicht jedem schmecken werden!

Lausche Laura, wie sie auseinandernimmt, warum einige Kolleginnen mit ihrer Selfcare-3-Stunden-Tag-Wellness Kommunikation wirklich gefährlich für die Branche sind und welche drei bitteren Auswirkungen das auf Selbstständige und Gründerinnen haben kann.

Selten war Laura in einer Podcast Folge so on Fire 🔥 Lass gerne Deine Meinung da und spring mal rüber zu Laura (https://www.instagram.com/laura.roschewitz/) und schick ihr Feedback: Was denkst Du zu diesem etwas heiklen Thema?

Und sei Dir sicher: Laura kann auch mit starken Emotionen umgehen - immerhin gibt sie genau dazu Team-Workshops in großen Firmen!

Links zu Laura und Gretel:

Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/

Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/

Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de

Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/

Website Laura: https://laura-roschewitz.de/

LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und vielleicht ist das gefährlich, was ich grade tue, denn ich nehme eine Podcastfolge zu einem Thema auf, was mir eh schon den Puls ein bisschen hoch jagt und bin dazu gerade ziemlich hungrig. Also zieh dich warm an, die nächsten 5 bis 10, 12 Minuten könnten knackig werden, denn vielleicht hast du es bei Gretel und mir auch mitbekommen, dass dieses Jahr bei uns unter dem Thema Boss up und unsere Realität leben, unsere Wahrheit auch aussprechen steht. Und dazu möchte ich heute eine Podcastfolge aufnehmen zu einem Thema, was ganz, ganz dünnes Eis ist, glaube ich. So bekomme ich es auf jeden Fall immer wieder gespiegelt und dass ich trotzdem betreten möchte. Also Ladies and Gentleman, bitte hören Sie das Eis knacken, auf das ich jetzt trete. Worum soll es gehen? Vielleicht einen kleinen Disclaimer zum Anfang Ich bin Wirtschaftspsychologin. Ich bin auf mentale Gesundheit spezialisiert und gebe in großen Unternehmen Workshops zum Thema Resilienz, Achtsamkeit und mentale Gesundheit. Das heißt, das Thema Selfcare Mental, also mentale Gesundheit, Routinen und Resilienz sind Themen, die mir wahnsinnig wichtig sind. Dazu kommt, dass ich selber Betroffene einer Angststörung war und einer generalisierten Angststörung und Panikstörung über Jahre, ich damit selbst in der Klinik war über Monate und weiß, wie es auch als Betroffene ist. Zudem würde ich in jedem Fragebogen den höchsten Score an Hochsensibilität erfüllen und lebe mit einem Partner zusammen, der eine ADHS Diagnostik und weitere mit sich herumträgt. Das heißt, um mal kurz das Buch aufzumachen Ich weiß, wovon ich spreche und ich bin eine riesengroße Verfechterin davon, dass wir uns ehrlich mit unseren mentalen Krisen das Selfcare, einen hohen Wert einnimmt und dass wir auch als Selbständige und Unternehmerinnen es schaffen, das Thema mentale Gesundheit und Resilienz auf die Agenda zu nehmen. Das ist ein Thema, was mich irre antreibt und wo ich sage, das muss auf das große Tablett, da müssen wir gemeinsam drüber reden. Und wir müssen vor allem dafür sorgen, dass wir als Gesellschaft dieses Thema entsprechend und angemessen würdigen und enttabuisieren. Dafür gehe ich, stehe ich auf Bühnen, dafür schreibe ich Blogartikel, dafür schreibe ich für verschiedene Institutionen. Das ist mir sehr, sehr wichtig. Und dann gibt es aber in diesem Bereich unter uns Selbstständigen einen Trend oder eine Entwicklung, die ich haarscharf kritisieren möchte und wo ich diese Podcastfolge für nutzen möchte. Denn es gibt da eine Art Entwicklung, die mich wirklich besorgt und auch wütend macht. Worum geht es? Es geht darum, dass Gretel und ich ja für unsere Mastermind Smash it! und auch für andere Projekte viele, viele Gespräche mit Selbständigen und Unternehmerinnen führen. Und darin geht es natürlich auch immer darum, zum Beispiel, wie viel Umsatz du mit deinem Unternehmen machst und machen möchtest, wie viel du im letzten Jahr gemacht hast. Als eine Kennzahl, aber auch wie viel Zeit investierst du in dein Business? Aber ganz unterschiedliche andere Rahmenbedingungen. Die nennen wir dann die Erfolgsverhinderer, die wir immer gemeinsam uns anschauen und gucken, wo möchtest du denn mit deinem Business hin? Was mir dabei immer wieder auffällt und in den letzten sechs Monaten im erheblichem Maße ist, dass es wirklich nicht wenige Unternehmerinnen gibt in unserer vor allem Online Business Bubble, die sich als Unternehmerin, als Selbstständige bezeichnen und ein Business führen und dieses auch kommunizieren, auf ihren Social Kanälen zum Beispiel. Und gleichzeitig aber auch sehr präsent das Thema Selfcare und Selbstfürsorge widerspiegeln auf Ihren Kanälen. Was bedeutet das? Ich beobachte einfach bei vielen, vielen Frauen, weil ich nun mal in einem sehr weiblichen Umfeld bin, dass viel darüber gepostet wird, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich zu nehmen, Pausen zu machen, gesunde Routinen zu etablieren, nicht zu viel zu arbeiten usw. usw. Urlaube zu machen. Ich kann diese Liste ewig weiterführen und ganz wichtig jeden dieser Punkte unterschreibe ich erstmal so, das ist total wichtig. Was mir aber über die Zeit wirklich bitter aufstößt, ist, dass es viele, viele Menschen am Markt gibt, die damit so eine Suggestion machen. Von „Wenn du nicht nur drei Stunden am Tag arbeitest, dann machst du irgendwas falsch. Wenn du mehr als drei Tage die Woche arbeitest, machst du irgendwas falsch. Wenn du es nicht schaffst, mit deinem Business sechs Mal im Jahr in irgendwelchen Luxushotels zu reisen, machst du irgendwas falsch.“ Was möchte ich sagen? Ich möchte sagen und ich möchte eine Lanze dafür brechen, dass wir ehrlicher miteinander umgehen und dass wir auch wirklich schauen, dass wir eine Verantwortung haben zum Beispiel auf Social Media. Wenn ich einen Account habe, wo ich mich als selbständige Unternehmerin präsentiere und dort kommuniziere, dass ich die Hälfte meiner Zeit auf Reisen bin, im Spa mich verwöhnen lasse, wenig Zeit zum Arbeiten habe, weil ich meinen Raum schütze usw., dann finde ich es wichtig, auch zu formulieren, ob ich das wirklich mit meinem Business ermöglichen kann oder ob ich zum Beispiel vielleicht auch andere Möglichkeiten in meinem Leben habe. Vielleicht bin ich einfach gesegnet und habe Geld, habe finanziellen Background. Vielleicht haben mein Mann oder meine Frau und ich einen Deal, dass wir unterschiedlich für Finanzielles sorgen. Vielleicht. Es gibt 1000 Möglichkeiten. Vielleicht habe ich noch einen Hauptjob, vielleicht habe ich ein passives Einkommen, was auch immer es ist. Ich finde es aber im höchsten Maße kritisch zu suggestieren, dass ich von meinem Business als Coach, als Yogalehrerin, als was auch immer mir dieses Leben ermöglichen kann, wenn ich es eigentlich aus meinem Business nicht kann. Ich weiß, wie gesagt, hört das Eis knacken, dass es bestimmt eine eine Folge, auf die ich viel Resonanz bekommen werde. Aber ich gehe so weit zu sagen, dass ich es fahrlässig finde. Ich finde es fahrlässig zu sagen, also zu suggerieren, dass das möglich ist. Nur mit zwei Stunden Arbeit am Tag, super viel Urlaub, super viel Pausen, super viel Me time, weil ich weiß, was das mit Menschen macht. Und dazu habe ich drei Punkte mitgebracht, die mir zurzeit gefühlt jeden Tag begegnen, weil ich so viele verunsicherte Gründerinnen, Starterinnen und Menschen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit erlebe. Die drei Punkte möchte ich einmal mit euch hier in diesem Podcast kurz besprechen, weil es wirklich für mich gefährlich ist zu zeigen oder vorzugeben, dass das easy möglich ist, Dass man nur seinen Raum schützen muss, dass man nur auf sich achtgeben muss, dass man nur genug Pausen machen muss, während aber andere Menschen vielleicht weniger Privilegien im Hintergrund haben und wirklich einen 30, 40, 50, 60 Wochenstunden machen müssen als Selbstständige, um davon leben zu können. Das erlebe ich sehr viel. Der erste Punkt, den ich daran sehr schwierig finde, ist, dass wir soziale Wesen sind und dass wir uns vergleichen. Der Vergleich ist super wichtig in unserer Historie, denn im Vergleich gucken wir, wie stehe ich in meiner sozialen Bezugsgruppe da und eventuell möchte ich Anpassungen vornehmen. Es ist super wichtig, sich zu vergleichen. Es ist nichts Negatives, wie auch oft vorgegeben wird, sondern super wichtig. Problematisch ist es, dass wir heute nicht mehr in einer kleinen Gemeinschaft oder in einem Dorf oder in einer Stadt leben und uns mit 500 bis 1000 Menschen maximum vergleichen, sondern theoretisch mit der ganzen Welt in unserem Smartphone und auf Social Media im Speziellen. Und dann wird es problematisch, wenn ich Menschen folge, die mir zeigen, wie es doch einfach geht und das man einfach nur mehr Pausen machen muss und dass man einfach nur mehr auf sich achten muss und dass man einfach nur weniger Kunden annehmen muss. Und davon locker, easy peasy, wie sie leben kann und mir gleichzeitig zeigen, wie sie um die Welt jetten, wie sie am Strand liegen, wie sie im Spa sind usw.. (Auf jede dieser Tätigkeit gönne ich jedem von Herzen und mache ich auch gerne) Klammer zu. Aber es ist gefährlich, diese Dinge zu vermischen und zu sagen mit meinem Business als was auch immer womit diese Frauen in dem Moment tätig sind, ermöglicht mir dieses Leben. Ist das wirklich so? Ich erlebe, dass das meistens nicht so ist. Weil und da kommt das Thema Finanzen, zu dem wir ja auch schon viele Folgen hier im Podcast haben nämlich durch, das Thema ist, kannst du es dir wirklich ermöglichen? Und ich gönne es auch jeder, die es nicht aus ihrem eigenen Business ermöglichen kann, sondern aus anderen Finanzquellen. Ich finde, uns gehört allen die Fülle und es gehört uns allen ermöglicht es zu machen, keine Frage. Aber wenn ich suggeriere, dass mein Business mir das ermöglicht, dann suggeriere ich, dass ich 5, 6, 7, 8, 9, 10.000 € im Monat zur Verfügung habe. Wenn ich aber gleichzeitig zeige, dass ich nur 2 bis 3 Stunden am Tag arbeite, dass ich sehr viel reise usw. usw., dann entsteht ein Konflikt. Und den sehen aber viele Menschen nicht, sondern dieser Konflikt wird, der eigentlich zwischen uns gehört wird internalisiert und ich nehme ihn zu mir und es entsteht eine Verzerrung. Erstens entsteht eine Verzerrung, weil ich mich mit jemandem messe, der etwas vorgibt, was nicht stimmt, was keine Realität ist. Und es entsteht aber ein Konflikt, weil ich das zu mir selber reinnehme. Dazu komme ich gleich mehr. Also der erste Punkt ist der Vergleich hinkt und zwar gewaltig. Der zweite Punkt ist, dass dadurch auch der Markt oft verzerrt wird, weil Menschen, die andere finanzielle Einnahmequellen Einkommensquellen haben. Noch mal (wunderbar, Ich freue mich für dich. Es ist wirklich jeder Mensch gehört in finanzieller Fülle.) Aber wenn du mit deinem Business niedrige Preise abrufen kannst, zum Beispiel weil du nicht von dem Geld leben musst, dann ist es nicht selten so, dass es den Markt für andere versaut, die davon leben müssen, die wirklich 50, 60 % zurücklegen müssen von jedem Euro, den sie verdienen, damit sie ihre Krankenkasse, ihre Einkommenssteuer und vielleicht sowas wie Rente finanzieren wollen. Wenn du das nicht musst. Herzlichen Glückwunsch. Wunderbar. Dann entweder verrätst du uns den Trick, was du noch für Einnahmequellen hast, oder du freust dich einfach. Vielleicht auch mit einem gewissen Privilegien Bewusstsein und einer gewissen Demut, das ist aber eben nicht allen so, geht. Der dritte Punkt neben dem Vergleich, der hinkt, und den Preisen, die dadurch zum Teil wirklich sehr verzerrt werden, ist der dritte und das ist für mich der wichtigste, nämlich nehmen wir Menschen ja Konflikte gut war eigentlich, aber Social Media macht es uns sehr schwer, weil wir eben nur ein Teil von uns zeigen und denen sehr, sehr gut auswählen können. Viele Unternehmerinnen, die ich beobachte, wählen das natürlich sehr bewusst aus, was ich auch richtig finde aus unternehmerischer Sicht, was ich mit meiner Bubble teilen möchte und was nicht. Wenn ich allerdings eben diese Verzerrung, die ich euch gerade beschreibe, in dieser Podcast Folge, nicht aufkläre, dann nehmen Menschen das ja nicht wahr, haben keine Chance das wahrzunehmen und nehmen den Konflikt, internalisieren den und nehmen den zu sich. Was heißt das? Das bedeutet, dass Menschen sich eben vergleichen und merken ich kann es einfach nicht. Die anderen können das. Die können mit drei Stunden am Tag, drei Tage die Woche um die Welt reisen, jetten, ständig frei, können jede Ferien mit ihren Kindern verreisen, haben Spa, haben hier ein Hotel, können dies, das nehmen sich Coaches, buchen Programme noch und nöcher. Ich kann es nicht. Also wird der Fehler wohl bei mir liegen und ich erlebe einen tiefen Selbstzweifel bei vielen, vielen Frauen, die sich selbstständig machen wollen oder gemacht haben und vielleicht gerade in den ersten drei Jahren sind und das Gefühl haben, wenn ich nicht innerhalb von kürzester Zeit nur noch drei Tage die Woche arbeite und eben es schaffe, so ein Lifestyle zu hegen und zu pflegen, dann dann kann ich es einfach nicht. Ich habe es nicht drauf. Ich bin eine schlechte Unternehmerin. Und das macht mich wirklich wütend. Und deswegen gehe ich auf dieses dünne Eis. Lasst uns Klartext darüber reden, ob es wirklich so ist, dass man sich das von seinem Business ermöglichen kann. Weil ansonsten vergleichen sich so so viele tolle Frauen mit irgendwelchen Luftschlössern, die so gar nicht wahr sind. Und nochmal es ist okay zu entscheiden, wie viel man von sich zeigen möchte. Es ist okay, das auszuwählen. Ich finde es aber nicht fair, das immer wieder zu kommunizieren, dass mein Business mir das ermöglichen kann und zwar ausgesprochen so, wenn es nicht dein Business ist, was dir das ermöglicht. Das ist wirklich was, was mein Puls hoch treibt, weil ich es sehr gefährlich finde. Und weil es mir wehtut. Weil ich so viele Menschen sehe, die nicht mehr so, wie ich es getan habe, ihr Business solide aufbauen. Ich bin seit zehn Jahren insgesamt selbstständig. Ich bin seit 2018 in Vollzeit selbstständig, das sind jetzt fünf Jahre. Vor fünf Jahren habe ich meine offizielle Vollzeit Selbstständigkeit gegründet. Und in dieser Zeit gab es viele blutige Nasen Auf und Abs und vom ersten Monat an habe ich von meiner Selbstständigkeit gelebt und es ist so, dass es da viel Up and down, viel Marktveränderung, viel Recherche und ja, auch viele Nachtschichten und viele, viele, viele 60 Stunden Wochen gab. Und heute stehe ich an dem Punkt, wo ich das vielleicht nicht mehr machen muss, wo es aber immer noch Momente gibt, zum Beispiel im Launch und Co, wo ich garantiert deutlich mehr arbeite als drei Tage die Woche zwei Stunden am Tag. Und ich plädiere dafür, dass wir da ehrlich mit uns sind, dass wir hingucken, dass der Vergleich nicht mehr so hinkt. Weil es ist ganz schwierig. Aber wenn ich sehe, dass Frauen, die selbstständig sind, über mentale Gesundheit und Selfcare schreiben und sagen: Du musst die Raum, den du musst dir Pausen nehmen, das ist super wichtig. Ich nehme mir heute ein Day off und ich aber gleichzeitig weiß, dass das Business das nicht hergibt. Das ist okay, das zu tun, das ist völlig okay. Ich finde, jeder sollte sich so viel Zeit nehmen können, wie sie möchte und braucht und wünscht von Herzen. Nicht ohne Grund ist mein Motto Zeitwohlstand seit zwei Jahren. Aber lass uns bitte schauen, dass der soziale Vergleich nicht so hinkt und dass dadurch nicht tolle Frauen immer und immer wieder im tiefen Selbstzweifel sind, dass sie scheinbar einfach die Looser der Nation sind, weil sie das nicht hinbekommen. Rand over.

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In dieser Podcast Folge begiebt Laura sich auf sehr dünnes Eis und weiß es schon während der Aufnahme!

Doch manche Wahrheiten müssen einfach ans Tageslicht, auch wenn sie mit Sicherheit nicht jedem schmecken werden!

Lausche Laura, wie sie auseinandernimmt, warum einige Kolleginnen mit ihrer Selfcare-3-Stunden-Tag-Wellness Kommunikation wirklich gefährlich für die Branche sind und welche drei bitteren Auswirkungen das auf Selbstständige und Gründerinnen haben kann.

Selten war Laura in einer Podcast Folge so on Fire 🔥 Lass gerne Deine Meinung da und spring mal rüber zu Laura (https://www.instagram.com/laura.roschewitz/) und schick ihr Feedback: Was denkst Du zu diesem etwas heiklen Thema?

Und sei Dir sicher: Laura kann auch mit starken Emotionen umgehen - immerhin gibt sie genau dazu Team-Workshops in großen Firmen!

Links zu Laura und Gretel:

Laura: https://www.instagram.com/laura.roschewitz/

Gretel: https://www.instagram.com/gretelniemeyer/

Website Laura und Gretel: https://www.lauraundgretel.de

Website Gretel: https://gretelniemeyer.com/

Website Laura: https://laura-roschewitz.de/

LinkedIn Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-roschewitz/

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWWzRSwcPtp5JwxyILbKD-g

Hallo, herzlich willkommen und Moin Moin zu einer neuen Podcastfolge Moin um Neun dem Businessschnack mit Laura und Gretel. Und vielleicht ist das gefährlich, was ich grade tue, denn ich nehme eine Podcastfolge zu einem Thema auf, was mir eh schon den Puls ein bisschen hoch jagt und bin dazu gerade ziemlich hungrig. Also zieh dich warm an, die nächsten 5 bis 10, 12 Minuten könnten knackig werden, denn vielleicht hast du es bei Gretel und mir auch mitbekommen, dass dieses Jahr bei uns unter dem Thema Boss up und unsere Realität leben, unsere Wahrheit auch aussprechen steht. Und dazu möchte ich heute eine Podcastfolge aufnehmen zu einem Thema, was ganz, ganz dünnes Eis ist, glaube ich. So bekomme ich es auf jeden Fall immer wieder gespiegelt und dass ich trotzdem betreten möchte. Also Ladies and Gentleman, bitte hören Sie das Eis knacken, auf das ich jetzt trete. Worum soll es gehen? Vielleicht einen kleinen Disclaimer zum Anfang Ich bin Wirtschaftspsychologin. Ich bin auf mentale Gesundheit spezialisiert und gebe in großen Unternehmen Workshops zum Thema Resilienz, Achtsamkeit und mentale Gesundheit. Das heißt, das Thema Selfcare Mental, also mentale Gesundheit, Routinen und Resilienz sind Themen, die mir wahnsinnig wichtig sind. Dazu kommt, dass ich selber Betroffene einer Angststörung war und einer generalisierten Angststörung und Panikstörung über Jahre, ich damit selbst in der Klinik war über Monate und weiß, wie es auch als Betroffene ist. Zudem würde ich in jedem Fragebogen den höchsten Score an Hochsensibilität erfüllen und lebe mit einem Partner zusammen, der eine ADHS Diagnostik und weitere mit sich herumträgt. Das heißt, um mal kurz das Buch aufzumachen Ich weiß, wovon ich spreche und ich bin eine riesengroße Verfechterin davon, dass wir uns ehrlich mit unseren mentalen Krisen das Selfcare, einen hohen Wert einnimmt und dass wir auch als Selbständige und Unternehmerinnen es schaffen, das Thema mentale Gesundheit und Resilienz auf die Agenda zu nehmen. Das ist ein Thema, was mich irre antreibt und wo ich sage, das muss auf das große Tablett, da müssen wir gemeinsam drüber reden. Und wir müssen vor allem dafür sorgen, dass wir als Gesellschaft dieses Thema entsprechend und angemessen würdigen und enttabuisieren. Dafür gehe ich, stehe ich auf Bühnen, dafür schreibe ich Blogartikel, dafür schreibe ich für verschiedene Institutionen. Das ist mir sehr, sehr wichtig. Und dann gibt es aber in diesem Bereich unter uns Selbstständigen einen Trend oder eine Entwicklung, die ich haarscharf kritisieren möchte und wo ich diese Podcastfolge für nutzen möchte. Denn es gibt da eine Art Entwicklung, die mich wirklich besorgt und auch wütend macht. Worum geht es? Es geht darum, dass Gretel und ich ja für unsere Mastermind Smash it! und auch für andere Projekte viele, viele Gespräche mit Selbständigen und Unternehmerinnen führen. Und darin geht es natürlich auch immer darum, zum Beispiel, wie viel Umsatz du mit deinem Unternehmen machst und machen möchtest, wie viel du im letzten Jahr gemacht hast. Als eine Kennzahl, aber auch wie viel Zeit investierst du in dein Business? Aber ganz unterschiedliche andere Rahmenbedingungen. Die nennen wir dann die Erfolgsverhinderer, die wir immer gemeinsam uns anschauen und gucken, wo möchtest du denn mit deinem Business hin? Was mir dabei immer wieder auffällt und in den letzten sechs Monaten im erheblichem Maße ist, dass es wirklich nicht wenige Unternehmerinnen gibt in unserer vor allem Online Business Bubble, die sich als Unternehmerin, als Selbstständige bezeichnen und ein Business führen und dieses auch kommunizieren, auf ihren Social Kanälen zum Beispiel. Und gleichzeitig aber auch sehr präsent das Thema Selfcare und Selbstfürsorge widerspiegeln auf Ihren Kanälen. Was bedeutet das? Ich beobachte einfach bei vielen, vielen Frauen, weil ich nun mal in einem sehr weiblichen Umfeld bin, dass viel darüber gepostet wird, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich zu nehmen, Pausen zu machen, gesunde Routinen zu etablieren, nicht zu viel zu arbeiten usw. usw. Urlaube zu machen. Ich kann diese Liste ewig weiterführen und ganz wichtig jeden dieser Punkte unterschreibe ich erstmal so, das ist total wichtig. Was mir aber über die Zeit wirklich bitter aufstößt, ist, dass es viele, viele Menschen am Markt gibt, die damit so eine Suggestion machen. Von „Wenn du nicht nur drei Stunden am Tag arbeitest, dann machst du irgendwas falsch. Wenn du mehr als drei Tage die Woche arbeitest, machst du irgendwas falsch. Wenn du es nicht schaffst, mit deinem Business sechs Mal im Jahr in irgendwelchen Luxushotels zu reisen, machst du irgendwas falsch.“ Was möchte ich sagen? Ich möchte sagen und ich möchte eine Lanze dafür brechen, dass wir ehrlicher miteinander umgehen und dass wir auch wirklich schauen, dass wir eine Verantwortung haben zum Beispiel auf Social Media. Wenn ich einen Account habe, wo ich mich als selbständige Unternehmerin präsentiere und dort kommuniziere, dass ich die Hälfte meiner Zeit auf Reisen bin, im Spa mich verwöhnen lasse, wenig Zeit zum Arbeiten habe, weil ich meinen Raum schütze usw., dann finde ich es wichtig, auch zu formulieren, ob ich das wirklich mit meinem Business ermöglichen kann oder ob ich zum Beispiel vielleicht auch andere Möglichkeiten in meinem Leben habe. Vielleicht bin ich einfach gesegnet und habe Geld, habe finanziellen Background. Vielleicht haben mein Mann oder meine Frau und ich einen Deal, dass wir unterschiedlich für Finanzielles sorgen. Vielleicht. Es gibt 1000 Möglichkeiten. Vielleicht habe ich noch einen Hauptjob, vielleicht habe ich ein passives Einkommen, was auch immer es ist. Ich finde es aber im höchsten Maße kritisch zu suggestieren, dass ich von meinem Business als Coach, als Yogalehrerin, als was auch immer mir dieses Leben ermöglichen kann, wenn ich es eigentlich aus meinem Business nicht kann. Ich weiß, wie gesagt, hört das Eis knacken, dass es bestimmt eine eine Folge, auf die ich viel Resonanz bekommen werde. Aber ich gehe so weit zu sagen, dass ich es fahrlässig finde. Ich finde es fahrlässig zu sagen, also zu suggerieren, dass das möglich ist. Nur mit zwei Stunden Arbeit am Tag, super viel Urlaub, super viel Pausen, super viel Me time, weil ich weiß, was das mit Menschen macht. Und dazu habe ich drei Punkte mitgebracht, die mir zurzeit gefühlt jeden Tag begegnen, weil ich so viele verunsicherte Gründerinnen, Starterinnen und Menschen in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit erlebe. Die drei Punkte möchte ich einmal mit euch hier in diesem Podcast kurz besprechen, weil es wirklich für mich gefährlich ist zu zeigen oder vorzugeben, dass das easy möglich ist, Dass man nur seinen Raum schützen muss, dass man nur auf sich achtgeben muss, dass man nur genug Pausen machen muss, während aber andere Menschen vielleicht weniger Privilegien im Hintergrund haben und wirklich einen 30, 40, 50, 60 Wochenstunden machen müssen als Selbstständige, um davon leben zu können. Das erlebe ich sehr viel. Der erste Punkt, den ich daran sehr schwierig finde, ist, dass wir soziale Wesen sind und dass wir uns vergleichen. Der Vergleich ist super wichtig in unserer Historie, denn im Vergleich gucken wir, wie stehe ich in meiner sozialen Bezugsgruppe da und eventuell möchte ich Anpassungen vornehmen. Es ist super wichtig, sich zu vergleichen. Es ist nichts Negatives, wie auch oft vorgegeben wird, sondern super wichtig. Problematisch ist es, dass wir heute nicht mehr in einer kleinen Gemeinschaft oder in einem Dorf oder in einer Stadt leben und uns mit 500 bis 1000 Menschen maximum vergleichen, sondern theoretisch mit der ganzen Welt in unserem Smartphone und auf Social Media im Speziellen. Und dann wird es problematisch, wenn ich Menschen folge, die mir zeigen, wie es doch einfach geht und das man einfach nur mehr Pausen machen muss und dass man einfach nur mehr auf sich achten muss und dass man einfach nur weniger Kunden annehmen muss. Und davon locker, easy peasy, wie sie leben kann und mir gleichzeitig zeigen, wie sie um die Welt jetten, wie sie am Strand liegen, wie sie im Spa sind usw.. (Auf jede dieser Tätigkeit gönne ich jedem von Herzen und mache ich auch gerne) Klammer zu. Aber es ist gefährlich, diese Dinge zu vermischen und zu sagen mit meinem Business als was auch immer womit diese Frauen in dem Moment tätig sind, ermöglicht mir dieses Leben. Ist das wirklich so? Ich erlebe, dass das meistens nicht so ist. Weil und da kommt das Thema Finanzen, zu dem wir ja auch schon viele Folgen hier im Podcast haben nämlich durch, das Thema ist, kannst du es dir wirklich ermöglichen? Und ich gönne es auch jeder, die es nicht aus ihrem eigenen Business ermöglichen kann, sondern aus anderen Finanzquellen. Ich finde, uns gehört allen die Fülle und es gehört uns allen ermöglicht es zu machen, keine Frage. Aber wenn ich suggeriere, dass mein Business mir das ermöglicht, dann suggeriere ich, dass ich 5, 6, 7, 8, 9, 10.000 € im Monat zur Verfügung habe. Wenn ich aber gleichzeitig zeige, dass ich nur 2 bis 3 Stunden am Tag arbeite, dass ich sehr viel reise usw. usw., dann entsteht ein Konflikt. Und den sehen aber viele Menschen nicht, sondern dieser Konflikt wird, der eigentlich zwischen uns gehört wird internalisiert und ich nehme ihn zu mir und es entsteht eine Verzerrung. Erstens entsteht eine Verzerrung, weil ich mich mit jemandem messe, der etwas vorgibt, was nicht stimmt, was keine Realität ist. Und es entsteht aber ein Konflikt, weil ich das zu mir selber reinnehme. Dazu komme ich gleich mehr. Also der erste Punkt ist der Vergleich hinkt und zwar gewaltig. Der zweite Punkt ist, dass dadurch auch der Markt oft verzerrt wird, weil Menschen, die andere finanzielle Einnahmequellen Einkommensquellen haben. Noch mal (wunderbar, Ich freue mich für dich. Es ist wirklich jeder Mensch gehört in finanzieller Fülle.) Aber wenn du mit deinem Business niedrige Preise abrufen kannst, zum Beispiel weil du nicht von dem Geld leben musst, dann ist es nicht selten so, dass es den Markt für andere versaut, die davon leben müssen, die wirklich 50, 60 % zurücklegen müssen von jedem Euro, den sie verdienen, damit sie ihre Krankenkasse, ihre Einkommenssteuer und vielleicht sowas wie Rente finanzieren wollen. Wenn du das nicht musst. Herzlichen Glückwunsch. Wunderbar. Dann entweder verrätst du uns den Trick, was du noch für Einnahmequellen hast, oder du freust dich einfach. Vielleicht auch mit einem gewissen Privilegien Bewusstsein und einer gewissen Demut, das ist aber eben nicht allen so, geht. Der dritte Punkt neben dem Vergleich, der hinkt, und den Preisen, die dadurch zum Teil wirklich sehr verzerrt werden, ist der dritte und das ist für mich der wichtigste, nämlich nehmen wir Menschen ja Konflikte gut war eigentlich, aber Social Media macht es uns sehr schwer, weil wir eben nur ein Teil von uns zeigen und denen sehr, sehr gut auswählen können. Viele Unternehmerinnen, die ich beobachte, wählen das natürlich sehr bewusst aus, was ich auch richtig finde aus unternehmerischer Sicht, was ich mit meiner Bubble teilen möchte und was nicht. Wenn ich allerdings eben diese Verzerrung, die ich euch gerade beschreibe, in dieser Podcast Folge, nicht aufkläre, dann nehmen Menschen das ja nicht wahr, haben keine Chance das wahrzunehmen und nehmen den Konflikt, internalisieren den und nehmen den zu sich. Was heißt das? Das bedeutet, dass Menschen sich eben vergleichen und merken ich kann es einfach nicht. Die anderen können das. Die können mit drei Stunden am Tag, drei Tage die Woche um die Welt reisen, jetten, ständig frei, können jede Ferien mit ihren Kindern verreisen, haben Spa, haben hier ein Hotel, können dies, das nehmen sich Coaches, buchen Programme noch und nöcher. Ich kann es nicht. Also wird der Fehler wohl bei mir liegen und ich erlebe einen tiefen Selbstzweifel bei vielen, vielen Frauen, die sich selbstständig machen wollen oder gemacht haben und vielleicht gerade in den ersten drei Jahren sind und das Gefühl haben, wenn ich nicht innerhalb von kürzester Zeit nur noch drei Tage die Woche arbeite und eben es schaffe, so ein Lifestyle zu hegen und zu pflegen, dann dann kann ich es einfach nicht. Ich habe es nicht drauf. Ich bin eine schlechte Unternehmerin. Und das macht mich wirklich wütend. Und deswegen gehe ich auf dieses dünne Eis. Lasst uns Klartext darüber reden, ob es wirklich so ist, dass man sich das von seinem Business ermöglichen kann. Weil ansonsten vergleichen sich so so viele tolle Frauen mit irgendwelchen Luftschlössern, die so gar nicht wahr sind. Und nochmal es ist okay zu entscheiden, wie viel man von sich zeigen möchte. Es ist okay, das auszuwählen. Ich finde es aber nicht fair, das immer wieder zu kommunizieren, dass mein Business mir das ermöglichen kann und zwar ausgesprochen so, wenn es nicht dein Business ist, was dir das ermöglicht. Das ist wirklich was, was mein Puls hoch treibt, weil ich es sehr gefährlich finde. Und weil es mir wehtut. Weil ich so viele Menschen sehe, die nicht mehr so, wie ich es getan habe, ihr Business solide aufbauen. Ich bin seit zehn Jahren insgesamt selbstständig. Ich bin seit 2018 in Vollzeit selbstständig, das sind jetzt fünf Jahre. Vor fünf Jahren habe ich meine offizielle Vollzeit Selbstständigkeit gegründet. Und in dieser Zeit gab es viele blutige Nasen Auf und Abs und vom ersten Monat an habe ich von meiner Selbstständigkeit gelebt und es ist so, dass es da viel Up and down, viel Marktveränderung, viel Recherche und ja, auch viele Nachtschichten und viele, viele, viele 60 Stunden Wochen gab. Und heute stehe ich an dem Punkt, wo ich das vielleicht nicht mehr machen muss, wo es aber immer noch Momente gibt, zum Beispiel im Launch und Co, wo ich garantiert deutlich mehr arbeite als drei Tage die Woche zwei Stunden am Tag. Und ich plädiere dafür, dass wir da ehrlich mit uns sind, dass wir hingucken, dass der Vergleich nicht mehr so hinkt. Weil es ist ganz schwierig. Aber wenn ich sehe, dass Frauen, die selbstständig sind, über mentale Gesundheit und Selfcare schreiben und sagen: Du musst die Raum, den du musst dir Pausen nehmen, das ist super wichtig. Ich nehme mir heute ein Day off und ich aber gleichzeitig weiß, dass das Business das nicht hergibt. Das ist okay, das zu tun, das ist völlig okay. Ich finde, jeder sollte sich so viel Zeit nehmen können, wie sie möchte und braucht und wünscht von Herzen. Nicht ohne Grund ist mein Motto Zeitwohlstand seit zwei Jahren. Aber lass uns bitte schauen, dass der soziale Vergleich nicht so hinkt und dass dadurch nicht tolle Frauen immer und immer wieder im tiefen Selbstzweifel sind, dass sie scheinbar einfach die Looser der Nation sind, weil sie das nicht hinbekommen. Rand over.

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