Folge 193: Bitte für Alles

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Von Klaus Flinte, Friedemann Krispin, Klaus Flinte, and Friedemann Krispin entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Nimm was du willst, doch du bekommst kein Respekt!

Wenn wir nicht gerade selber die Sommerhits raushauen wie schmierige Anwälte schuldige Klienten (nämlich reihenweise, Anm.d.Red.), haben wir den Puls am Finger der Zeit und sammeln extra für euch die hottesten Releases, die der deutsche Pop-Markt zu bieten hat. Der heutige Smasher ist die neue Dancefloor Bombe vom Weltstar und Publikumsliebling Felix von Jascheroff, vielen aus der Flimmerkiste als John Bachmann der RTL-Serie "GZSZ" bekannt. Mit seinem Solo-Projekt "Jash" dropte er unlängst hinterrücks mit der Single "Danke für nichts" den bitterbösen Trennungshit des Jahrzehnts. Der Song dokumentiert die erneute Trennung von seiner Frau, die er nur einige Monate zuvor schon zum zweiten Mal geheiratet hat. "Hätte ja klappen können", denkt sich der Durschnittsbürger. "Ich dachte, ist sie in der zweiten Ehe eine ganz andere Person.." Aber nicht so unser Ausnahmekünstler Jash, der natürlich nicht umhin kommt, daraus einen unfassbar guten Ohrwurm zu schmieden, der gleichzeitig eine messerscharfe Abrechnung mit der zweifelsfreien Superbitch-Ex ist. Für die gesangliche Unterstützung holte er sich keine geringere als Joelina Drews (Tochter von Schlagerlegende Jürgen) mit an Bord und so wird der Charterfolg endgültig besiegelt. Nach dem kurzen Aufspiel des pumpenden Schwellbass' und gefilterten Maracas setzen Joelinas Vocals ein, die mit ihrer Energetik und überaus gefälligem Timbre doch schon positiv auffallen. Was für eine Röhre! Unfassbar!! Die deutschen Lyrics bestechen mit Tiefgang und einwandfreier Wortwahl, da gibts von uns einen dicken Daumen hoch! Ein paar Kostproben: "Danke für nichts! Nein, ich muss dir nicht verzeihen. Danke für nichts, das ist für immer vorbei! Ich geh, wann ich gehen muss und du bleibst, wo du bist." oder "Nimm was du willst, doch du bekommst kein Respekt" Der Chorus kredenzt einen rombenförmigen Brazilian-Bass, doch insgesamt könnte dieser Part, wie wir finden, noch etwas mehr Tinte auf dem Füller vertragen. Trotz der Kritik, ist diese Single eine schöne Haus-Nummer, die sich auf jeden Fall den Vergleich mit vergleichbaren Produkten nicht zu scheuen braucht.

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