Pressefreiheit weltweit in Gefahr

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Das freie Wort hat es weltweit immer schwerer - das wird deutlich am Internationalen Tag der Pressefreiheit. Wenn am 03. Mai die neue Rangliste von Reporter ohne Grenzen veröffentlicht wird, zeigen sich viele dunkle Flecken, zahlreiche Länder sind weiter abgerutscht. Ein paar besonders negative Beispiele haben wir ausgesucht: Russland, wo immer mehr Medien und Internetdienste verboten, JournalistInnen verhaftet werden. China, wo Pressefreiheit überhaupt nicht mehr existiert und das frei zugängliche Netz hinter der "great firewall" verschwunden ist. Afghanistan, wo die Taliban gegen Medien wüten, was aber gerade niemanden interessiert angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Das gleiche gilt für Myanmar, wo die Militärdiktatur brutal gegen ReporterInnen vorgeht - aber ein Jahr nach dem Putsch ist das südostasiatische Land aus der Öffentlichkeit verschwunden. Darüber und über die kleinen Funken Hoffnung reden wir mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen Deutschland.

  • Pressefreiheit weltweit in Gefahr.
    Gespräch mit Christian Mihr, Geschäftsführer von "Reporter ohne Grenzen" Deutschland

  • Ohne Ausnahme: keine Pressefreiheit in China.
    Von Benjamin Eyssel

  • Afghanistan: Medien machen das Licht aus.
    Von Peter Hornung

  • Krieg und Lügen: Journalismus in Myanmar.
    Von Holger Senzel

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