"Nah dran, aber trotzdem kritisch" - Berichterstattung über Männer- und Frauenfußball

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Ab diesem Wochenende rollt der Ball wieder in der Fußball-Bundesliga. In der der Männer. Die Frauen starten erst Mitte September, und nach der Begeisterung für die EM der Frauen wird es interessant sein, zu sehen, ob auch die Frauen-Bundesliga mehr Aufmerksamkeit bekommt. Den Männern ist diese seit Jahrzehnten gewiss. Der Profifußball hat sich längst zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Mit den größten Finanziers sind die Fernsehanstalten. Hier hat sich der Markt enorm entwickelt. Inzwischen teilen sich zwei Pay-TV-Anbieter die Live-Rechte an den über 300 Saisonspielen auf. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wird es entsprechend teurer. Noch können sie allerdings ohne Zusatzkosten auf die Zusammenfassungen im Öffentlich-Rechtlichen bauen: auf die ARD-Sportschau am frühen, das ZDF-Sportstudio am späteren Samstagabend und auf die Dritten Programme der ARD, die am Sonntag ab 21.45 Uhr die Zusammenfassungen der Spiele zeigen. Wie steht es angesichts dieses großen Geschäfts um kritische Berichterstattung? Um Nähe und kritische Distanz zwischen Reportern und Sportlern? Wie viele Reporterinnen arbeiten inzwischen hinter dem Mikrofon? Antworten geben im BR24-Medienmagazin die SWR-Hörfunk-Reporterin Julia Metzner, die als erste Frau im vergangenen Jahr ein EM-Finale der Männer kommentiert hat, und Joscha Bartlitz, der seit rund zehn Jahren u.a. für die ARD-Sportschau über die Bundesliga berichtet.

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