"Glutenfrei"-Produkte: erhöhtes Krebsrisiko durch Arsen Belastung?

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Von Dr. Sarah Schwitalla - Wissenschaftlerin & Consultant and Dr. Sarah Schwitalla - Wissenschaftlerin entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Eine Studie deutet an, dass eine glutenfreie Ernährung eine erhöhte Belastung mit Arsen und Quecksilber zur Folge hat

Arsen in unseren Lebensmitteln und im Trinkwasser erhöht das Krebsrisiko. Die Quelle? u.a. Reis-basierte "glutenfrei" Produkte. Reis gilt neben Milchprodukten, Huhn oder Pilzen sowie auch unserem Trinkwasser als Hauptquelle für Arsen. Schon geringste dauerhafte Exposition ist stark gesundheitsgefährdend, wie ausreichend Studien belegen (wobei der Schwellenwert für Lebensmittel noch nicht genau definiert ist in der EU). Die Konsequenz: Herzkreislauferkrankungen, Krebs und neurologische Krankheiten. Ca. 50000 Todesfälle gehen jährlich auf das Konto von Arsen in Lebensmitteln und im Trinkwasser. Eine Studie zeigt eine doppelt so hohe Arsen-Belastung und 70% erhöhte Quecksilberwerte im Blut und Urin von Menschen, die glutenfrei essen im Vergleich zu Getreide-Allesessern. Doch woher kommt das Arsen? Gibt es Regularien für Arsen in der EU in Lebensmitteln? Außerdem gebe ich 4 einfache Tipps, um seine tägliche Arsen-Exposition deutlich zu senken

Link zur Studie https://journals.lww.com/epidem/Fulltext/2017/05000/The_Unintended_Consequences_of_a_Gluten_free_Diet.27.aspx

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969720340560?via%3Dihub

Link zum "Wunderbrot" https://www.instagram.com/p/BvC16L_l_Dw/?utm_source=ig_web_copy_link


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In diesem Kanal beantwortet Dr. Sarah Schwitalla, Wissenschaftlerin und Gründerin des Zentrums für integrative Darmgesundheit, evidenzbasiert Fragen rund um den Darm, das Mikrobiom und Ernährung.

Dr.Schwitalla erforscht Präventionsstrategien gegen chronische Darmerkrankungen und berät als Public Health Consultant Firmen, das öffentliche Gesundheitswesen und Einzelpersonen unabhängig und basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Studien zu Darmgesundheit, Mikrobiomforschung, Ernährung und Prävention chronisch degenerativer Volkskrankheiten.

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