Frauenrollen im Kopfstand - Die Turnerin Els Schröder

 
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Die Turnerbewegung – und Bewegung überhaupt - war Anfang des 20. Jahrhunderts reine Männersache. Frauen durften nur einen kleinen Teil der Übungen mitmachen: auf keinen Fall Kopfstand oder Sprünge mit gespreizten Beinen! Els Schröder war 1929 der erste weibliche Turnwart und gewann 1936 als Trainerin beim Damenturnen die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Berlin. Bis heute ist Els Schröder ein Vorbild für emanzipierte Frauen im Sport. Wir stellen diese Ausnahmesportlerin vor, deren Karrieredurch den Nationalsozialismus jäh beendet wurde. Und wir sprechen über die Diskriminierung von Frauen im Sport, die bis heute andauert: Warum dürfen Männer zum Zehnkampf antreten, Frauen aber nur zum Siebenkampf? Und wie wäre es, wenn die Fußballnationalmannschaft der Männer auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet, damit die Frauenfußballerin gleich bezahlt werden können? Im Gespräch zu Gast: Dr. Petra Tzschoppe – Sportsoziologin und Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung des Deutschen Olympischen Sportbundes Prof. Dr. Annette Hofmann – Sporthistorikerin und Vize-Präsidentin des Deutschen Turner-Bund Links: Els Schröder Preis des Deutschen Turnerbundes: https://rbburl.de/elsschroederpreis Broschüre "100 Jahre Frauensport" vom DOSB: https://rbburl.de/100jahrefrauensport Buch: Gabriela Wesp: "Frisch, fromm, fröhlich, Frau: Frauen und Sport zur Zeit der Weimarer Republik" Ulrike Helmer Verlag

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