Hoffnung auf das Spiel gegen den VfL Bochum trotz sportlicher Krise

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Mit Marc Wiemeyer (VfL Fanradio), Dennis Germer (Fanprojekt) und Frank Goosen (Bochumer Autor)

Brückengeflüster

Der Podcast zum VfL Osnabrück

Im Brückengeflüster, dem Podcast zum VfL Osnabrück, sprechen die Sportredakteure der Neuen Osnabrücker Zeitung immer dienstags mit ihren Gästen über den aktuellen Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga.

Fehlende Emotionen, sportliche Krise und Hoffnung für das Spiel gegen den VfL Bochum

Marc Wiemeyer war einer der wenigen Augenzeugen der 0:1-Niederlage am Montag in Hannover im Stadion - er schilderte die Ereignisse auf dem Feld allen Zuhörern am Fanradio des VfL Osnabrück. "Der VfL hatte grade in der ersten Halbzeit Glück gehabt, dass er nicht schon früher in Rückstand gegangen ist", sagt Wiemeyer im Rückblick, ergänzt aber auch über Hannover 96: "Ich würde nicht sagen, dass die gestern unverwundbar waren auf dem Platz." Zur Lage beim VfL bemerkt er im VfL-Podcast "Brückengeflüster" gegenüber den NOZ-Redakteuren Benjamin Kraus und Johannes Kapitza : "Krise ist zu hoch gegriffen, aber ich würde auf jeden Fall von einer Alarmierung reden. Nur sechs VfL-Stürmertore bisher sprechen nicht gerade für unsere Sturmreihe."

Zu Hause mit seiner Freundin vor dem Fernseher hat Dennis Germer die Partie verfolgt. "Es war eine verdiente Niederlage für den VfL. Zwar eine Tendenz, dass es besser wird. Aber wenn man kein Tor schießt, kann man eben auch kein Spiel gewinnen", sagt der gebürtige Braunschweiger, der nicht nur als Spielertrainer des FC Concordia Osnabrück tief in die alternative Fußballszene der Stadt eingetaucht ist. Er erklärt in der neuen Folge des Brückengeflüsters auch, wieso es ihm grundsätzlich nicht schwerfällt, sich mit dem VfL zu identifizieren - bei einer gewissen emotionalen Ruhe, die ihm sein Job als Fanprojekt-Mitarbeiter auch abverlangt. Auf die Frage, was etwa Ultras und Allesfahrer zum aktuellen Sonderspielbetrieb denken, bemerkt er: "Was man auf jeden Fall mitbekommt: Dass zum Teil eine gewisse Distanz zum Fußballgeschehen aufgebaut wird. Es kann natürlich sein, dass sich da einige Person mit der Zeit anders orientieren."

Den Ausblick auf das Spiel gegen Bochum leistet Frank Goosen: Der Kabarettist und Romanautor war von 2010 bis 2017 Mitglied des Aufsichtsrats des VfL Bochum und ist ein Kind der Stadt. Zur aktuell guten sportlichen Lage seines Lieblingsvereins sagt er: "Dass die da oben stehen ist kein Glück mehr, sondern Ergebnis vieler Faktoren, die da zusammenkommen. Bessere Kaderplanung, größere Konstanz und man muss bis zum Abpfiff immer mit uns rechnen." Den aktuellen Zuschauerausschluss sieht Goosen in Teilen sogar als aktuellen Vorteil für die Profis der Westdeutschen: "Ich glaube ja, dass es so gut läuft, weil eben keine Zuschauer dabei sind. Unser Publikum gilt ja oftmals als sehr kritisch. Für uns als Fans ist es aber natürlich bitter."

Um diese Themen geht es außerdem:

  • Wie wird der VfL-Neuzugang Jay-Roy Grot eigentlich richtig ausgesprochen?
  • Sind Grot und Sebastian Müller als zweiter junger Sturm-Zugang die richtigen Akteure, um dem VfL in der aktuellen Phase weiterzuhelfen?
  • Welche Rezepte führen den VfL sportlich aus der Misere?
  • Wie groß ist die Gefahr, dass sich größere Teile der VfL-Fanszene in der aktuellen Krise ohne die Möglichkeit des Stadionbesuchs generell vom Fußball abwenden?
  • Wie kann man mitmachen bei der Aufarbeitung der VfL-Vergangenheit, bei der am 13. Februar das ehemalige Zwangsarbeiterlager in der Gartlage im Fokus steht?
  • Ist der Ansatz des VfL-Spiels mit vielen "one-touch-Aktionen" zu kompliziert?

Klingt spannend? Dann hör doch mal rein!

Die Links zur Folge

1.) VfL-Trainer Grote: Ajdini hat uns Stabilität gegeben.

2.) Einzelkritik zum 96-Spiel: Ajdini-Comeback ein Lichtblick, sonst viel Schatten

3.) VfL-Torwart Kühn: Wenn ich rauskomme, muss ich den Ball haben

4.) Zu kompliziert: VfL Osnabrück kassiert bei Hannover 96 das dritte 0:1 hintereinander

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