Ex-Profis sehen den VfL Osnabrück nicht in der Krise

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Mit Christian Claaßen, Alexander Dercho und Michael Hohnstedt

Brückengeflüster

Der Podcast zum VfL Osnabrück

Im Brückengeflüster, dem Podcast zum VfL Osnabrück, sprechen die Sportredakteure der Neuen Osnabrücker Zeitung immer dienstags mit ihren Gästen über den aktuellen Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga.

Ehemaliges Profi-Trio sieht den VfL Osnabrück nicht in der Krise

Vier Niederlagen in Folge, zuhause gingen gar die letzten sechs Spiele in Serie verloren, aber Grund zur Panik sehen drei ehemalige VfL-Profis noch nicht. „Ich spreche bewusst nicht von einer Krise“, sagt Alexander Dercho im Gespräch mit den NOZ-Redakteuren Benjamin Kraus und Johannes Kapitza und setzt den VfL in Relation zu seinen Wurzeln und seinen Möglichkeiten als Vorjahres-Aufsteiger. Gegen Fürth „haben wir einen anderen VfL gesehen als in den letzten Wochen. Wir haben teilweise Greuther Fürth spielerisch dominiert – aber nur bis zum 16er“, sagt der frühere Linksverteidiger in der 80. Ausgabe des NOZ-Podcasts „Brückengeflüster“.

Michael Hohnstedt sah am Dienstag „im Vergleich zum Hamburg-Spiel im Läuferischen wie im Kämpferischen einen Schritt nach vorne.“ Richtig rund wäre die Sache aber erst mit einem Tor geworden, aber dazu war der VfL zu harmlos. „Mir fehlte so eine Schlussoffensive, oder irgendwann mal aufs Ganze zu gehen“, sagt Ex-Stürmer Christian Claaßen.

Das aktuelle Tal, das der VfL zwischendurch bei seinen Leistungen und zuletzt auch weiter bei seinen Ergebnissen durchschreitet, ist für Claaßen „nicht nur auf den Kopf zurückzuführen. Insgesamt ist es so, dass mal ein Schub durch die Mannschaft gehen muss, damit sie mal wieder ein bisschen mutiger werden.“ Den spielerischen Ansatz sollten Trainer Marco Grote und sein Team allerdings nicht verlassen, findet er: „Den Stil, wie sie spielen, da sollte man jetzt nicht auf einmal alles über den Haufen werfen, das ist Quatsch.“

Und auch der frühere Mittelfeldspieler Michael Hohnstedt, inzwischen als Co-Trainer und Jugend-Koordinator beim Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden engagiert, rät insgesamt zur Besonnenheit, um konzentriert weiterarbeiten zu können. „Das war immer das Gute in Osnabrück, dass man einen kühlen Kopf behalten hat, auch in der Führungsriege. Das ist das Wichtigste, dass der Trainer vorangeht und einfach zeigt, dass auch keine Nervosität da ist.“

Um diese Themen geht es außerdem:

  • Was muss beim VfL vor der Partie gegen Erzgebirge Aue passieren?
  • Wie kommt Daniel Thioune in Hamburg an?
  • 1:4 gegen Nürnberg, 0:5 beim HSV - kann der VfL keine Montagsspiele?
  • Dreierkette, Viererkette - welchen Einfluss hatte die Taktik bei der Niederlage in Hamburg?

Klingt spannend? Dann hör doch mal rein!

Die Links zur Folge

1.) Abfangjäger Reis ackert viel, Multhaup belebt den Flügel.

2.) VfL Osnabrück: Trainer Grote fordert vorne mehr Gier und Entschlossenheit

3.) Beim 0:1 gegen Fürth feiert Tim Möller sein Debüt für den VfL Osnabrück

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