Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation

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Das Science Media Center Germany (SMC) arbeitet an jener Schnittstelle, wo wissenschaftliche Expertise auf journalistische Praxis trifft. Das Büro in Köln dient als Anlaufstelle für mit wissenschaftlichen Themen befassten Journalist*innen, bereitet Themen auf und stellt Kontakte zu Expert*innen her. Mit diesem Vermittler oder „Intermediär“ entstehen neue Strukturen in der Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Irene Broer hat im Jahr 2020 mehrere Monate in der Redaktion des SMC verbracht und den Redakteur*innen über die Schulter geschaut. Wie arbeiten sie? Wie wählen sie Themen aus? Die Ergebnisse dieser Feldforschung hat sie nun gemeinsam mit Louisa Pröschel in einem Arbeitspapier präsentiert. Das SMC erfülle mit seiner Arbeit drei Rollen: Neben der Rolle als „Knowledge-Broker“, der zwischen Wissens-Suchenden und Wissens-Schaffenden vermittelt, seien für das SMC außerdem die Rolle des „Trust-Brokers“ und des „Value-Brokers“ relevant. Als Trust-Broker arbeite es an der Herstellung und Vermittlung von stabilen Vertrauensverhältnissen zwischen Journalist*innen und der Wissenschaft. Als Value-Broker vermittle es außerdem gesellschaftliche Werte, zum Beispiel im Hinblick auf den Stellenwert der Wissenschaft innerhalb der Gesellschaft.

Kapitel

1. Vorstellung Irene Broer und Louisa Pröschel (00:00:53)

2. Science Media Center Gemany: Was ist das? (00:05:06)

3. Irenes Feldforschung als die Pandemie begann (00:08:41)

4. Christian Drosten und das SMC (00:11:41)

5. Warum erforscht man das SMC? (00:18:15)

6. Die drei Rollen des SMC (00:20:34)

7. Wissenschaftskommunikation in anderen Ländern (00:27:41)

8. Zukunft der Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation (00:31:41)

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