Die empirischen Forschungen der feministischen Linguistik

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Von Daniel Scholten and Belles Lettres Sprachmagazin entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Die Kampftexte der Gen­der-Ideo­logie füh­ren neben ihren lusti­gen Inter­preta­tion der Sprach­geschichte immer auch noch em­piri­sche Stu­dien an, die die Wahr­heit ihrer Glau­bens­sätze wis­sen­schaft­lich und mit end­gülti­ger Gewiß­heit be­wie­sen haben sol­len. Doch wie wir am Bei­spiel von Damaris Nübling und Henning Lobin (Süd­deut­sche Zei­tung am 7.6.2018) zei­gen, haben die Ver­fas­ser diese Stu­dien anscheinend nie selbst ge­lesen. In kind­licher Nai­vi­tät glau­ben sie, sich Studien zu­sam­men­lügen zu dür­fen, wie es ihnen ge­fällt. — Inhaltsverzeichnis: 04:00 Henning Lobin | 06:20 Damaris Nübling | 10:52 Aufbau des Texts | 12:55 Henning Lobin verurteilt als Leiter des Instituts für deutsche Sprache jede Kritik an den Vorgängen in seinem Haus als polemische Häme und populistischen Angriff | 25:24 Einspruch der Sprachwissenschaft | 33:40 Sprachgeschichtliches | 59:32 Die empirischen Beweise der feministischen Linguistik | 1:05:00 Shelia M. Kennison, Jessie L. Trofe: Comprehending Pronouns: A Role for Word-Specific Gender Stereotype Information | 1:10:00 Ute Gabriel, Pascal Gygax, Oriane Sarrasin, Alan Garnham, Jane Oakhill: Au pairs are rarely male: Norms on the gender perception of role names across English, French, and German | 1:33:50 Dagmar Stahlberg, Friederike Braun, Lisa Irmen, Sabine Sczesny: Representation of the Sexes in Language | 1:36:00 Sexus, Genus und die Schuld der Modernen Linguistik

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