B2P062 Christoph Mayer (Kastlgreissler) - Vom Handel(n) in Selbstbedienung

2:43:43
 
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Von Wilhelm Geiger and Bianca Blasl entdeckt von Player FM und unserer Community - Das Urheberrecht hat der Herausgeber, nicht Player FM, und die Audiodaten werden direkt von ihren Servern gestreamt. Tippe auf Abonnieren um Updates in Player FM zu verfolgen oder füge die URL in andere Podcast Apps ein.
Können neue Geschäftsformen im Handel mit Lebensmittel den Markt verändern? Und welche Menschen und Zugänge stehen hinter diesen Modellen? Zum einen gibt es in Österreich das gut etablierte und flächendeckend breit verfügbare Modell des klassischen Lebensmittel-Einzelhandels. Am anderen „Ende“ des Spektrums stehen die unterschiedlichen Formen der bäuerlichen Direktvermarktung, die jedoch im eigentlichen Sinn nicht unter die Gewerbeordnung fallen. Dazwischen entstehen unterschiedliche Ansätze wie der Automatenverkauf oder Selbstbedienungskonzepte in eigens adaptierten Container-Lösungen.
Den letzteren Ansatz sehen wir uns gemeinsam mit Christoph Mayer, Gründer und Geschäftsführer des Kastlgreisslers etwas genauer an. Christoph kommt eigentlich aus der Unternehmensberatung und war viele Jahre quasi ein Vagabund, soll heißen auf der ganzen Welt unterwegs. Mitte 30 haben sich er und seine Frau Anna dann aber an einem absolut unauffindbaren Plätzchen im Waldviertel niedergelassen und wurden dort auch zu Landwirten. Mit ihrem Unternehmen „Wildfrucht“ bewirtschaften sie aktuell über 600 Apfelbäume auf 25 Streuobstwiesen. Zusammen mit Martin Rohla, den ihr auch schon aus der Folge 56 kennt, ist er dann auf Markus Wegerth und seine Idee mit dem Kastlgreissler gestoßen, damals noch MoSo-Märkte. Er und Martin sind beide auch Gründer und Partner bei Goodshares, dazu aber mehr im Podcast mit Martin.
Markus Wegerth hat also in 2 Minuten 2 Millionen die Basis-Idee geliefert, Martin und Christoph draus ein skalierbares Geschäftsmodell gemacht. Dieses beruht auf dem Franchise-Konzept, über das Christoph im Podcast erzählt.
Was es für so eine Vermarktungskonzept braucht, wie es genau funktioniert und welche Menschen dahinterstehen, könnt ihr in dieser Folge erfahren. Und dabei ganz nebenbei noch einen sehr umtriebigen und weitgereisten Menschen kennenlernen.
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Danke an Haindling, dass wir euer Lied für Intro und Outro verwenden dürfen. Es passt einfach perfekt!
Danke fürs Reinhören und Weitersagen!
Durchs Reden kommen die Leut´ zamm

Kapitel

1. Los geht´s (00:01:17)

2. I - BIOGRAPHIE (00:02:48)

3. Wie bist du aufgewachsen? Ein kurzer Vollaufriss :) (00:03:24)

4. Was hat den kleinen Christoph geprägt? (00:07:50)

5. Bin am "Bauhof" aufgewachsen. Papa hatte eine Baufirma (00:08:11)

6. Hab dann BWL und JUS inskribiert (00:09:27)

7. mit 19 Jahren ist mein Vater plötzlich gestorben (00:09:42)

8. hab dann die Baufirma verkauft und mich auf mein Studium konzentriert (00:10:14)

9. Was war das besondere an der Beziehung zu deinem Vater? (00:11:02)

10. Was verstehst du unter Naturbeziehung? (00:13:19)

11. Woran kann man so eine Naturbeziehung festmachen? (00:15:18)

12. Kann man das Unternehmertum verstehen? (00:17:01)

13. Was macht denn einen guten Unternehmer aus? (00:18:10)

14. hohe Fsrustrationstoleranz (00:18:51)

15. Wie eignet man sich eine solide Fsrustrationstoleranz an? (00:20:54)

16. Warum hast du die Unternehmensberatung an den Nagel gehängt? (00:22:26)

17. Warum warst du dann so lange in der der Beratung? (00:24:13)

18. Woraus hast du dein Selbstbewusstsein geschöpft? (00:26:24)

19. Was tut eigentlich eine Unternehmensberatung? (00:27:42)

20. Hab in der Zeit der Unternehmensberatung die Zahl unserer Kinder verdreifacht (00:31:19)

21. Was konntest oder kannst du besonders gut? (00:32:45)

22. Wo lag der Fokus deiner Projekte? (00:35:14)

23. Warum hast du dann begonnen an allem zu zweifeln? (00:36:37)

24. Frau Blasl kommt mit der Kanne Kaffee :-) (00:38:00)

25. Wie seid ihr dann zu Landwirten geworden? (00:43:07)

26. Wieso dann Landwirtschaft? (00:47:35)

27. haben heute 600 Apfelbäume auf 25 Streuobstwiesen (00:51:07)

28. Zwischen Unternehmensberatung und Landwirtschaft hatte ich noch ein Bettengeschäft (00:51:30)

29. Verlieren durch Industrieprodukte an Genuss und Ästhetik (00:53:24)

30. Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich? (00:54:11)

31. II - GEGENWART (mehr oder weniger) (00:56:31)

32. Wie kam es dann zum Kastlgreissler? (00:56:48)

33. Wie habt ihr euch zum Kastlgreissler zusammengefunden? (00:59:25)

34. Martin Rohla und ich kennen uns seit Ewigkeiten (01:00:36)

35. Dann hat Martin angerufen, bei ihm in der Show ist grad der Markus Wegerth (01:02:35)

36. Markus Wegerth hat die Idee eingebracht, wir hatten den Vorschlag mit den Francheis (01:06:51)

37. Was genau ist jetzt eigentlich der Kastlgreissler? (01:09:07)

38. Was ist ein typischer Standort für den Kastlgreissler? (01:11:06)

39. Was ist eure Zielgruppe? (01:13:01)

40. Wie unterscheidet sich ein Kastlgreissler von einem Hofladen? (01:16:41)

41. Mindestens 50% im Kastlgreissler müssen aus der Umgebung kommen (01:18:34)

42. Was ist in allen Kastlgreisslern gleich? (01:18:55)

43. Wir wollen nichts am Einkauf unserer Kaufleute verdienen (01:19:37)

44. Woran verdient ihr euer Geld als Franchise-Geber? (01:21:05)

45. Was genau ist ein Franchise-Konzept? (01:21:53)

46. Wovon profitieren die Franchise-Nehmer? (01:23:35)

47. Was waren die größten Herausforderungen am Start? (01:24:46)

48. Wie stelle ihr eine Qualitätskontrolle sicher? (01:27:45)

49. Wie kann ich als Kunde feststellen, woher die Produkte kommen? (01:29:29)

50. Wo finde ich die Information? (01:30:17)

51. Wie geht ihr mit den beschränkten Öffnungszeiten um? Was steck hier dahinter? (01:30:31)

52. Zur Problematik der Öffnungszeiten (01:31:31)

53. Was braucht es, um so ein Konzept sinnvoll betreiben zu können? (01:35:20)

54. Wie geht ihr mit euren Mitbewerb um? (01:39:04)

55. Woher kommt der "Profit" beim Kastlgreissler? (01:43:02)

56. Wie geht ihr mit dem Thema Vertrauen um? Stichwort Kassa und Diebstahl (01:45:01)

57. Diebstahl ist wirtschaftlich kein großes Thema. Es ist eher emotional und aufwändig (01:46:29)

58. Was funktioniert bis jetzt noch nicht? (01:47:21)

59. noch ist die Frage nicht ganz beantwortet :) (01:50:43)

60. Wer ist verantwortlich, dass sich die Rahmenbedingungen verbessern? (01:53:08)

61. Gibt es Produkte, die ihr kategorisch ausschließen würdet? (01:58:10)

62. Gingen Apfel aus Chile im Ausnahmefall auch? (01:59:52)

63. 40km Umkreis haben wir uns festgesetzt. (Straßenkilometer) (02:03:03)

64. Der Hund braucht ein Bio-Break (02:05:38)

65. Habt ihr mit dem Kastlgreissler einen Exit vor? (02:06:56)

66. Wie stellt ihr eure Vision sicher, dass diese auch erhalten bleibt? (02:09:30)

67. Würdest du gewissen Käufer ausschließen? (02:11:24)

68. Wo liegt die Grenze des Wachstums für den Kastlgreissler? (02:12:29)

69. III - ZUKUNFT (02:14:34)

70. Wo siehst du den Kastlgreissler in 10 Jahren? (02:14:36)

71. Kann der Trend zur Regionalität auch wieder abnehmen? (02:16:44)

72. Was hält uns davon ab, die Geschichte zu wiederholen? (02:18:30)

73. Wo siehst du dich in 10 Jahren? (02:21:14)

74. Wo liegen die Jobs in der Zukunft, trotz Automatisierung? (02:23:29)

75. Wie siehst du neue Wertschöpfungsbereiche in der Zukunft? (02:25:41)

76. IV - ABSCHLUSS (02:28:14)

77. Was würdest du in einer utopischen Welt am Lebensmittelsystem ändern? (02:28:27)

78. Was finde ich bei dir im Kühlschrank? (02:33:20)

79. Was würdest du in deinen Nachruf schreiben? (02:37:56)

80. Ein Zitat zum Abschluss? (02:42:15)

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