B2P044 Miha Zablatnik - Gandalf der Schlaue | Gandalf Pameten

2:27:28
 
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Kapitel

1. I - ERINNERUNGEN und PERSPEKTIVEN - Los geht´s (00:03:21)

2. Wie wir uns kennengelernt haben (00:03:45)

3. Was wir im Gespräch vorhaben (00:04:51)

4. Miha erzählt ein wenig über sich ... (00:05:27)

5. Wäre als erstgeborener Sohn für die Übernahme vorgesehen (00:05:46)

6. Weil ich als Kind Asthma hatte, wurde ich ins Gymnasium geschickt (00:05:53)

7. Musst im Heim bleiben, weil kein Transport nach Hause verfügbar war (00:06:17)

8. Vater war mit vollem Herz Bauer (00:07:11)

9. Wollte Mathematik und Physik studieren (00:07:26)

10. Hab das Rechenbuch in der 5. Klasse schon fertig gemacht und dann den Schülern verkauft (00:08:00)

11. Hab dann an dem klassischen Schulsystem zu zweifeln begonnen (00:09:02)

12. Schule will nicht, dass man selber denkt, sondern dass man wiederholt (00:09:48)

13. Bei der Landwirtschaft musst du verstehen können, dann geht vieles leichter (00:12:21)

14. Bin dann nach Deutschland zum Arbeiten gegangen (00:12:48)

15. ein Jahr in einer Klavierfabrik gearbeitet (00:14:18)

16. Dann bin ich nach Wien gegangen und habe eine Ausbildung für außerschulische Jugenderziehung gemacht (00:14:31)

17. Wieder mal, Wien, die Stadt der Liebe :) (00:14:39)

18. Jugendzentrum bei einer slowenischen Organisation aufgebaut (00:15:07)

19. Jugendzentren waren aber dann ein Dorn im Auge (00:15:59)

20. Von da bin ich auf eine slowenische Bank gekommen und ein Jahr ein Praktikum gemacht (00:18:36)

21. Die Bank hatte auch eine Reisebürokonzession und da wurde ich Geschäftsführer (Yugo-Tours) von 1981 - 1989 (00:19:35)

22. 1988 ist dann der Vater gestorben. Hatte vorher schon vom Vater den Grund gepachtet (00:21:28)

23. Ahaa! - Bauer musst Grund verpachten, damit er in Pension gehen kann (00:21:39)

24. Hab in der Zwischenzeit Studenten organisiert, die dem Vater am Hof geholfen haben (00:22:50)

25. Papa hat rundherum beim Schlachten geholfen. Die Landwirtschaft ist im gelegen! (00:23:42)

26. War quasi ein Mini-Tierarzt. Da haben sie immer meinen Vater geholt (00:24:14)

27. Man muss rausfinden, was einem liegt (00:24:35)

28. Der Naive macht mehr Schaden, als das Schlitzohr (00:24:48)

29. Ich hab in meiner Kinder vieles praktisch erlebt, das fehlt heute (00:25:48)

30. Ahaa! - Wie früher geschlachtet wurde (00:25:52)

31. Es gab früher keine Kühlmöglichkeiten, daher wurde auch im Winter geschlachtet und nicht im Sommer (00:26:56)

32. Unsere Aufgabe war das Blut aufzufangen und zu rühren (00:27:20)

33. Därme für die Wurst vorbereiten (00:29:48)

34. War wichtig, dass man sauber gearbeitet hat. Eine Erinnerung an eine Nachbarin (00:33:58)

35. Früher hat man "Gut und Verdaulich" produziert, heute ist es "Mehr & Besser" (00:35:50)

36. Was hat den Essen damals für einen Stellenwert für euch gehabt? (00:37:08)

37. Zurück zum roten Faden - ein Versuch (00:38:30)

38. Meine Brüder wollten die Landwirtschaft nicht übernehmen (00:39:16)

39. Ich hab die Elektrik im Haus selbst verlegt - Begründung: Hatte im 2 Jahr Gym Physik :-O (00:42:22)

40. Haben uns entschieden, den Betrieb auch im Vollerwerb zu führen (00:44:45)

41. Vollerwerb bedeutet für uns "Zeit zum Leben", nicht Schinderei (00:45:33)

42. Was bedeutet für dich Arbeit? (00:47:37)

43. Haben uns dann entschieden, uns zu spezialisieren -> haben uns für die Milch entschieden (00:48:23)

44. So wie wir damals geplant haben, genügt es auch den heutigen Anforderungen (00:48:44)

45. Haben so geplant, dass sich die Kühe wohlfühlen (00:49:47)

46. Entscheidung für die Jersey-Kühe kurz erklärt! Höherer Fettgehalt und für die ganze Familie geeignet (00:49:54)

47. Jersey waren auch "frauengerecht" und besser Punkto Klauengesundheit (00:52:19)

48. Hab mich als kleiner Bub bei den Kühen sicher gefühlt (00:52:47)

49. Haben die Kuhfladen als Kinder zum Fußwärmen genutzt (00:55:28)

50. Hab bei uns mitbekommen, Bauer sein ist etwas positives! (00:57:02)

51. Später hab ich schon bemerkt, dass man als Bauer oder als Tschusch tendenziell als Trottel gesehen wird (00:58:02)

52. Eltern waren die einzigen, die schreiben haben können (00:58:47)

53. Die anderen mussten zu den Eltern bitten kommen, das steigert das Selbstbewusstsein (00:59:24)

54. Hab in meiner Zeit in Wien die ÖBV-Gründer kennengelernt und bin so auf die Bio-Bewegung gekommen (01:00:44)

55. 1974 hab ich dem Vater vorgeschlagen auf Kunstdünger zu verzichten. Vater war sofort dafür (01:02:03)

56. Vater meinte, so sei er aufgewachsen (01:02:17)

57. Früher hat es keine industriellen Spritzmittel und Dünger gegeben, da war alles BIO (01:02:23)

58. Langsam hat die Industrie den Markt übernommen und den Konsumenten in Abhängigkeit gebracht (01:02:46)

59. Der Kunstdünger ist der Tod für das Lebewesen (01:03:25)

60. früher hatten die Wiesen 80 bis 100 Gräser, die nach und nach mit dem Kunstdünger zurückgingen (01:04:03)

61. dann wurde aber der Kunstdünger teurer (01:05:15)

62. Warum hat der Vater am Anfang mitgemacht? (01:05:51)

63. Die "neuen" Gräser haben aber nicht mehr mit dem ursprünglichen Wirtschaftsdünger funktioniert (01:06:37)

64. Dann kam die Industrie mit der Silage. Das Weiden war das Auslaufmodell, weil zu aufwendig (01:06:55)

65. Ein kleiner Exkurs zum Ackern - Unterschiedliche Perspektiven zwischen den Generationen (01:14:43)

66. II - ZUKUNFT und TIPPS (01:18:31)

67. Know-How durch Vater und durch das Netzwerk der ÖBV (01:18:37)

68. Was unterscheidet jetzt einen Bauern heute, von einem Bauern damals? (01:19:21)

69. Wir müssen nicht die Welt retten, wir müssen uns Retten. Die Welt braucht uns nicht! (01:19:37)

70. Wir haben das "Macht euch die Erde untertan" falsch verstanden. (01:21:21)

71. Die Welt zwingt uns zur Veränderung. Bin ein sehr positiv denkender Mensch (01:23:56)

72. Welche Dinge haben die Landwirtschaft wesentlich verändert? (01:24:34)

73. Du warst ja einer der ersten Bio-Bauern (01:30:07)

74. Die Industrialisierung führt in die Abhängigkeit (01:30:25)

75. Wie kann man den die Menschen ernähren, ohne die industrielle Produktion? (01:32:00)

76. Zurück zum roten Faden - eine neuer Versuch (01:33:55)

77. zurück zu den Jersey-Kühen und deren Vorteilen (01:34:57)

78. Ahaa! - Gülle, Mist und Jauche (01:41:06)

79. Wie stehst du zum Thema Enthornung (01:48:07)

80. Mihas Perspektive zum Thema Wolf (01:51:48)

81. Wie stehst du zum Thema Modernisierung, Digitalisierung, Automatisierung? (01:56:35)

82. Bin sehr für Modernisierung, solange man nicht vergisst, dass es sich um Lebewesen handelt (02:00:39)

83. Mihas Perspektive zum Thema industrielle Landwirtschaft am Beispiel Schweinemast (02:00:47)

84. Erst muss man schauen, wie es in der Natur bzw. beim Lebewesen ist! (02:03:21)

85. Wohin wird sich die Landwirtschaft entwickeln? (02:06:50)

86. Die industrielle Landwirtschaft wir sich selber kaputt machen (02:07:04)

87. Die Kinder wollen dann oft die verschuldeten Betriebe der Eltern nicht übernehmen. Dann steht der Betrieb leer (02:08:08)

88. Was würdest du einem jungen Landwirten raten? (02:09:05)

89. Ich habe 24 Höfe besichtigt, bevor ich zu bauen begonnen habe!! (02:09:25)

90. Entscheide so, dass du dich verwirklichen kannst (02:10:19)

91. Bescheidenheit trainieren, sich nicht über die Natur zu stellen (02:11:05)

92. Nehmt euch genügend Zeit zum Überlegen (02:12:35)

93. Wie war es für dich, den Hof zu übergeben? (02:13:30)

94. Ich habe in der Beratung bemerkt, dass viele Bauern die Hofübergabe verschlafen (02:13:50)

95. Wenn man älter wird, beginnt man, sich zu verkeilen (02:14:57)

96. Wenn ich übergeben, dann habe ich nicht mehr das letzte Wort!! (02:15:50)

97. Bauern investieren in Geräte, etc. aber viel zu selten in eigene Wohnbereiche!! (02:19:38)

98. Schafft euch eure eigenen Wohnbereiche und Rückzugsorte (02:22:21)

99. III- ABSCHLUSS (02:23:12)

100. Was würdest du an unserem Lebensmittelsystem ändern, wenn du könntest? (02:23:14)

101. Was finden wir denn in deinem Kühlschrank? (02:24:40)

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