Autonews vom 10. November 2021

 
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Thema heute:

Beim saisonalen Räderwechsel sollten Werkstätten besonders auf die Bremsen achten

Foto: ZF Aftermarket

In den nächsten Wochen werden die Kunden sich wieder in den Kfz-Betrieben drängen, um ihre Fahrzeuge von Sommer- auf Winterbereifung umrüsten zu lassen. Für die Werkstätten ist dies ein wichtiger Kontaktpunkt, um die Autos ihrer Kunden durchzuchecken und weitere Reparaturpotenziale zu erschließen.

Foto: ZF Aftermarket

Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei der Bremse gelten. Und da die Kunden beim Räderwechsel oft dabei sind, hat ZF Aftermarket eine Taschenkarte entwickelt, mit der die Serviceberaterinnen und -berater ihren Kunden Schadensbilder an der Bremse bildlich erklären können.

Die meisten Kfz-Betriebe organisieren den jahreszeitlichen Räderwechsel nach der Art eines Boxenstopps: Im Viertelstundentakt werden die Fahrzeuge der Kunden durch die Werkstatt geschleust; meist arbeiten zwei Mechatroniker am Fahrzeug, um die Wartezeit für den Kunden zu verkürzen und möglichst viele Räderwechsel an einem Tag durchführen zu können. Doch trotz dieses notwendigen Arbeitstempos darf der prüfende Blick auf die Peripherie auf keinen Fall unterbleiben, um sicherheitsrelevante Verschleißerscheinungen oder Defekte zu erkennen.

Im Fokus dabei: die Bremsanlage. Verschlissene Beläge und Scheiben, rissige Bremsschläuche, Überhitzungssymptome oder Rubbelmarken sollte jeder Mechatroniker auf den ersten Blick erkennen. Mit der nachfolgenden Reparatur ist nicht nur die Kundin oder der Kunde wieder sicher unterwegs, sondern die Werkstatt kann auch einen Zusatzauftrag verbuchen, der den finanziell wenig lohnenswerten Räderwechsel im Nachhinein unternehmerisch sinnvoll macht.

Foto: ZF Aftermarket

ZF Aftermarket hat als Unterstützung für das Werkstattpersonal eine Taschenkarte entwickelt, in der typische Bremsendefekte in aussagekräftigen Bildern erklärt werden. Diese kann der Serviceberater oder der Mechatroniker dem Kunden zeigen, um ihm den Zustand seiner Bremse und den daraus resultierenden Reparaturbedarf zu verdeutlichen. Folgende Bauteile sollten laut ZF Aftermarket geprüft werden:

Die Bremsbeläge samt Belagdicke innen und außen

Das Tragbild der Bremsscheiben innen und außen, wobei auf Rissbildung, Riefen, Rost,

Randbildung und Verfärbung zu achten ist.

Am Bremssattel ist auf Beschädigungen der Führungsbolzen, der Gummimanschetten und

der Bremskolbenmanschetten, auf Undichtigkeiten und auf Korrosion zu achten.

An der Feststellbremse ist zu prüfen, ob das Bremsseil richtig eingehängt ist und auch die Funktion des Handbremshebels.

Und auch die Bremsschläuche sind auf Undichtigkeiten der Schläuche (Rissbildung) und Verschraubungen zu prüfen.

Mit dem Bremsencheck durch die Fachwerkstatt haben die Kunden Gewissheit, sicher unterwegs zu sein.

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https://www.was-audio.de/aanews/autonews20211110_kvp.mp3

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