Koalitionsvertrag: Was passiert mit der Bahn?

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Alles neu macht der Koalitionsvertrag

Die designierte neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat vergangene Woche in Berlin ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Viele Politikbereiche sollen neu geregelt werden. Auch im Verkehrssektor sind Änderungen geplant. Dabei soll unter anderem die Lkw-Maut ausgeweitet und klimaschädliche Subventionen abgeschafft werden. Zudem möchte man die Zahl der E-Autos auf deutschen Straßen von einer halben auf 15 Millionen in diesem Jahrzehnt steigern.

Änderungen auch für die Bahn

Doch wie steht es eigentlich um die Deutsche Bahn und den Schienenverkehr allgemein? Die Pläne der FDP aus dem Wahlkampf, den Bahn-Konzern zu privatisieren, sollen nicht umgesetzt werden. Auch die Idee der Grünen, den Konzern in separate Unternehmen für Betrieb und Schienennetz zu spalten, werden nicht verfolgt. Stattdessen soll mehr in den Schienenverkehr investiert werden. Hier konnte sich die SPD durchsetzen, die den Konzern in seiner Gänze erhalten möchte. Konkrete Zahlen zur Umsetzung bleibt der Koalitionsvertrag jedoch besonders beim Ausbau der Infrastruktur schuldig.

Feststeht allerdings Folgendes: Der Grad der Elektrifizierung auf der Schiene soll auf 75 Prozent steigen, auch der Marktanteil des Güterverkehrs soll erhöht werden. Auch der Nahverkehr soll ausgebaut und die Zahlen der Nutzerinnen und Nutzer verdoppelt werden.

Was bedeutet der Koalitionsvertrag der neuen Ampel-Bundesregierung für die Bahn und den Schienenverkehr? Darüber hat detektor.fm-Redakteur Lars Feyen mit Dr. Lukas Iffländer, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Fahrgastverbands Pro Bahn, gesprochen.

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