Druckluftauto und Transrapid: Gescheiterte Mobilitätsformen?

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Bei der Verkehrswende geht es darum, als Gesellschaft auf möglichst nachhaltige und zugängliche Mobilitätsformen umzusteigen. Alternative Technologien, die die Umwelt mehr schonen als die gängigen Verkehrsmittel, sind folglich hoch im Kurs. Doch der Schritt von einer Idee zur etablierten Mobilitätsform ist nicht leicht.

Jahrelang geplant, nicht umgesetzt

Lange galt der Transrapid, eine in Deutschland entwickelte Magnetschwebebahn, als der „Zug der Zukunft“. Im Jahr 1994 hat der Bund sogar den Bau einer Magnetschnellverbindung zwischen Hamburg und Berlin beschlossen. Im Laufe der nächsten Jahre wurde allerdings klar: Der Transrapid kostet mehr als ursprünglich angenommen. Das Vorhaben wurde abgebrochen, genauso wie der Plan, den Hauptbahnhof in München mit dem Flughafen via Magnetschwebebahn zu verbinden. Momentan fährt kein Transrapid mehr in Deutschland, dafür wurde die Technologie in China übernommen: Seit 2002 gibt es eine Transrapid-Verbindung zwischen Shanghai und dem Flughafen Pudong.

Nur heiße Luft?

Das Konzept eines Druckluftautos klingt vielversprechend: Das Fahrzeug wird mit komprimierter Luft angetrieben. Damit würde man nicht nur günstig, sondern auch noch emissionsfrei unterwegs sein. Doch die technische Umsetzung ist herausfordernd: Obwohl die ersten Druckluftautos bereits im 19. Jahrhundert konstruiert wurden, ist die Technologie immer noch nicht marktreif. Zuletzt hat das Unternehmen Zero Pollution Motors versucht, ein Druckluftauto auf den Markt zu bringen — ohne Erfolg.

Lars Feyen und Alina Eckelmann aus der detektor.fm-Redaktion stellen das Druckluftauto und den Transrapid vor. Wie funktionieren die beiden Technologien? Sind sie endgültig gescheitert oder ist mit einem Comeback zu rechnen?

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