ZF Aftermarket schult Rettungskräfte im Umgang mit elektrifizierten Fahrzeugen

 
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Verunfallte Elektrofahrzeuge stellen die Feuerwehren künftig vor neue Herausforderungen. Sie müssen bei Unfällen anders vorgehen als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Eine bessere Vorbereitung ermöglicht schnelleres Handeln und rettet im Extremfall Menschenleben. Das hat man bei ZF Aftermarket erkannt und schult künftig Rettungskräfte im Umgang mit elektrifizierten Fahrzeugen.

Darum geht es diesmal!

Wenn die Feuerwehr zu einem Unfall gerufen wird, muss es schnell gehen – auch und gerade, wenn ein Elektrofahrzeug betroffen ist. Zögernde, unsichere Rettungskräfte oder falsch eingesetzte Mittel können die Unfallbeteiligten und auch die Retter selbst in Gefahr bringen. Deshalb sollten sich Feuerwehren jetzt fit machen im Umgang mit elektrifizierten Fahrzeugen – beispielsweise mit einer Schulung bei ZF Aftermarket. Prinzipiell sind Elektrofahrzeuge nicht weniger sicher als konventionelle Fahrzeuge. Ihre Lithium-Ionen-Batterien sind äußerst gut geschützt und können nur bei schweren Unfallverläufen mechanisch beschädigt werden. Und doch: Beschädigte oder brennende Elektrofahrzeuge kommen vor, und die Zahl solcher Fälle kann in den nächsten Jahren angesichts der sprunghaft steigenden Verbreitung alternativer Antriebe ebenfalls stark wachsen. Darauf müssen sich die Feuerwehren vorbereiten. Am Einsatzort können die Rettungskräfte mit verschiedenen Szenarien konfrontiert werden, beispielsweise:
• Verunfallte Fahrzeuge, bei denen die automatischen Sicherheitseinrichtungen des Hochvoltsystems beschädigt sind oder ganz versagt haben
• Fahrzeuge, bei denen die Hochvoltkomponenten oder das ganze Fahrzeug in Brand geraten sind.

In enger Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Feuerwehr-Fachberatern hat die Aftermarket Organisation von ZF als erster Automobilzulieferer ein spezielles E-Mobility Training für Feuerwehren erarbeitet.
„ZF entwickelte als führendes Unternehmen für automobile Sicherheit und die Integration von Komponenten für den Elektroantrieb die Vision von einer Welt ohne Unfälle und ohne Emissionen. Mit unserem neuen Training für Feuerwehren widmen wir unsere ganze Aufmerksamkeit nicht nur dem Schutz von Menschenleben, sondern auch der Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins beim Eintritt eines Unfalls“, erklärt man bei ZF Aftermarket.
Das Training befähigt Einsatzkräfte, diese Fahrzeuge zu erkennen, die besondere Gefahrenlage einzuschätzen und daraus die richtige Einsatztaktik für die Rettung der Insassen abzuleiten. Wenn die Rettungsdienste beim Eintreffen am Einsatzort sofort wissen, was zu tun ist – beispielsweise zuerst eine Notabschaltung der Hochvoltanlage vornehmen oder ein beschädigtes Hochvoltsystem mit Wasser kühlen, damit es keinen „Thermal Runaway“ erleidet – dann können die Maßnahmen zur Personenrettung schneller anlaufen. Die Kosten für die Schulung betragen 310 Euro pro Person. Durch Übungen an Fahrzeugen erproben die Teilnehmer das Gelernte direkt in der Praxis.
Alle Fotos: © ZF Aftermarket
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