www.ardaudiothek.de: Wie die Raubkunst in deutsche Museen kam

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Sie sind hier, sie sollten es aber nicht sein: Kunst- und Kulturobjekte, die seit der Kolonialzeit in europäischen Museen ausgestellt werden oder in den Archiven lagern. Bei einigen Artefakten sind die Umstände ihrer Reise aus den Herkunftsländern nach Europa nicht bekannt, bei anderen ist klar, dass sie gewalttätig geklaut wurden.

Die "Akte: Raubkunst?" erzählt die Geschichte dieser Objekte. In der ersten Folge beschäftigt sich die Recherche mit der berühmten Nofretete, die ja offensiv als "Berlinerin" von deutschen Institutionen beworben wird. Doch die Umstände ihres Umzugs nach Berlin lassen zweifeln, ob dieses geschätzte Kunstwerk in die deutsche Hauptstadt gehört:

Die Spuren führen in die Kolonialzeit, an Ausgrabungsstätten und in Auktionshäuser.

In fünf weiteren Folgen möchte sich der Podcast an anderen umstrittenen Provenienzen abarbeiten und fragen: Kann geraubte Kunst in Europa und Deutschland bedenkenlos ausgestellt werden? Sollten diese Dinge, die manchmal auch große emotionale, religiöse und kulturelle Bedeutung in sich tragen, nicht besser zurück an die wahren Besitzer*innen gegeben werden? In der zweiten Folge geht es um Plünderungen der Museen Afghanistans zwischen gierigen Taliban und reichen Sammlern im Westen.

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