Können Sie den Aufschrei der Ärzte bei Apotheker-Honoraren verstehen, Frau Overwiening?

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Die ABDA-Chefin über einen Zankapfel in der Versorgung

Mehr als 10 Euro für eine Blutdrucksenkung, 90 Euro für eine erweiterte Medikationsberatung: Die neuen pharmazeutischen Dienstleistungen haben bei den Ärzten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Doch auch die Leistungen der Apotheker, die sie jetzt auf Kasse erbringen dürfen, seien budgetiert, erklärt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening im „ÄrzteTag“-Podcast. Die Pharmazeuten wüssten also nicht, wie viel am Ende tatsächlich ausbezahlt werde, ähnlich wie es Ärzten bei budgetierten Leistungen ergehe. Im Gespräch appelliert Overwiening eindringlich an die Ärzte, lieber die Chancen der gemeinsamen Arbeit bei der Medikation der Patienten zu sehen, als sich an der Honorierung zu stören. Wenn die Kommunikation zwischen Ärzten, Apothekern und Patienten strukturiert ablaufe, werde nicht das Arzt-Patienten-Verhältnis gestört, wie das jetzt manche Ärzte befürchten, sondern es könne „eine Win-Win-Win-Situation“ für alle drei werden. Dies hätten bereits viele Pilotprojekte gezeigt, auch die Arzneimittelinitiative ARMIN in Sachsen und Thüringen. In mehreren konkreten Beispielen erläutert die ABDA-Präsidentin, wie eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern sich für die Patienten positiv auswirken kann.

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