AM16: Christliche Pilgerreisen und das Heilige Land in der Spätantike

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Die Region Palästina – lange Zeit eine eher wenig bedeutsame Provinz des Römischen Reiches – war infolge der Konstantinischen Wende und der staatlich geförderten Christianisierung großen Veränderung ausgesetzt. Das äußerte sich einerseits durch eine rege Bautätigkeit an den Orten der christlichen Heilsgeschichte und andererseits durch die Etablierung eines christlichen Pilgerwesens, das die heiligen Stätten des Alten und des Neuen Testaments zum Ziel hatte.

Literatur:

H. Donner, Pilgerfahrt ins Heilige Land. Die ältesten Berichte christlicher Palästinapilger (4.–7. Jh.). Stuttgart 2003.

V. Drbal, Pilgerfahrt im spätantiken Nahen Osten (3./4.–8. Jahrhundert). Paganes, christliches, jüdisches und islamisches Pilgerwesen. Fragen der Kontinuitäten (= Byzanz zwischen Orient und Okzident 7). Mainz 2018.

E. D. Hunt, Holy Land Pilgrimage in the Later Roman Empire A.D. 312–460. Oxford 1984.

Episodenbild: Mosaikkarte von Madaba (6. Jh.)

Kapitel

1. Einleitung (00:00:00)

2. Das Hl. Land in römischer Zeit (00:02:03)

3. Pilgerorte (00:03:23)

4. Pilgerwesen (00:08:09)

5. Jüdisches Pilgerwesen (00:09:19)

6. Meinung der Kirchenväter (00:11:49)

7. Mönchtum (00:14:22)

8. Konstantinische Wende (00:16:29)

9. Kaiserin Helena (00:17:13)

10. Anreise und Infrastruktur (00:26:06)

11. Adelige Damen des 4. Jh. (00:31:10)

12. Bericht der Egeria (ca. 400) (00:33:37)

13. 5. Jh. und Kaiserin Aelia Eudokia (00:39:07)

14. Wirtschaftliche Auswirkungen (00:41:22)

15. Bericht des Piacenza-Pilgers (6. Jh.) (00:46:11)

16. Ab dem 7. Jh. (00:56:01)

17. Jerusalem im Islam (00:57:25)

18. Verabschiedung (00:59:19)

20 Episoden