Nach dem Afghanistan-Desaster: Wie sollte die Außen- und Sicherheitspolitik des Westens in Zukunft aussehen?

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Das chaotische und sehr unrühmliche Ende des 20 Jahre langen Militäreinsatzes in Afghanistan markiert eine Zäsur in der Außen- und Sicherheitspolitik des Westens. Angesichts der gescheiterten Bemühungen in der Region, der vielen Opfer unter den Soldaten und Zivilisten und der immensen Kosten ist allen Beteiligten klar: So kann es nicht weitergehen. Also lohnt es sich bereits heute, den Status quo von laufenden internationalen Missionen kritisch zu hinterfragen – unabhängig davon ob sie UN-, EU- oder NATO-mandatiert sind. Das Desaster des Afghanistan-Einsatzes bietet jetzt die Chance, den Sinn und Zweck von Auslandseinsätzen neu zu definieren und einen Ausblick auf künftige Missionen vorzunehmen. Was kann man aus dem Scheitern am Hindukusch für andere laufende Missionen wie etwa in Mali lernen? Was sollen aktuell laufende Missionen grundsätzlich leisten? Welche Schwerpunkte setzen die Vereinigten Staaten und die Europäische Union dabei? Kann man festhalten, dass demokratisches „Nation Building“ von außen als Ideal endgültig gescheitert ist? Sollte sich die NATO auf die reine Bündnisverteidigung konzentrieren und Out-of-Area-Einsätze ad acta legen? Die Podcast-Hosts David Deißner, Atlantik-Brücke, und Stormy-Annika Mildner, Aspen Institute Deutschland, diskutieren diese Fragen mit Dr. Markus Kaim, Senior Fellow der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, und Dr. Annika Hansen, Leiterin des Analyse-Teams des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) in Berlin.

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