T C Boyle öffentlich
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rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben. Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen. Ihnen geben w ...
 
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Ein guter Romanautor, sagt T.C. Boyle, kann den Kopf eines jeden Menschen bewohnen, und auch einer jeden Spezies. Für seinen neuen Roman „Sprich mit mir“ hat sich der US-amerikanische Schriftsteller in das Denken und Fühlen eines Schimpansen hineinversetzt und schreibt einige Kapitel aus der Sicht des Affen Sam. Sam wächst wie ein Menschenkind auf …
 
Ein "Hin und Herschieben von Gegenwartspartikeln" – so beschreibt die Schriftstellerin Ursula Krechel das Dichten. In ihrem neuen Band „beileibe und zumute“ geht es u.a. um Männertorsi, U-Bahnfahrten, geteilte Zeitungen, den Dichterberuf, vor allem aber um die Suche nach der Schönheit. Ein Gespräch über Inspirationen, gefundene Wörter, das eigene S…
 
Die Geographie formt die Geschichte, aber wie formen Landschaften und Historie über Jahrhunderte hinweg das Innere ihrer Bewohner? Wie geben sich Traumata und Schmerz von Generation zu Generation weiter? Kapka Kassabova stellt sich diese Fragen in ihrem neuen Buch „Am See. Reise zu meinen Vorfahren in Krieg und Frieden“. Sie nimmt uns mit zu zwei u…
 
Kapitelmans zweites Buch kann als Fortsetzung seines viel gelobten Debüts "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" gelesen werden, doch erzählt er hier viel sarkastischer von seinen Eltern, von Deutschland und seinem Geburtsland Ukraine. Mit Thorsten Dönges und Natascha Freundel spricht er über Gullydeckel in Kiew, über Sprachlosigkeit und Mehrspra…
 
Man sollte sich warm anziehen, um den neuen Roman von Mirko Bonné zu lesen. In „Seeland, Schneeland“ stürmt, schneit, regnet und weht es ununterbrochen. Das Meer spielt eine große Rolle genauso wie ein gewaltiger Schneesturm, der die Drei-Klassen-Gesellschaft auf einem Überseedampfer gehörig ins Wanken und das Schiff in Seenot bringt. „Seeland, Sch…
 
Eine Frau fährt mit dem Schiff von Wien nach Bratislava. Der kurze Trip wird zum Überlebenstraining in der Wildnis. „Auwald“ von Jana Volkmann lotet die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis aus, zwischen Mensch und Tier, dem eigenen Ich und den anderen. Dabei bewegt sich der Roman in einer Welt, die zugleich etwas Märchenhaftes und Apokalyptisc…
 
Früher wollte Bernardine Evaristo mit ihren Büchern die Leute zum Weinen bringen - das hat sich geändert. Im Roman "Mädchen, Frau, ect." verhandelt sie undogmatisch große Diskurse und fächert die Biographien von zwölf schwarzen, britischen Frauen auf. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt sie, wie sie in die Haut ihrer Figuren schlüpft, warum sie…
 
Bei den "Brüdern Grimm" denken die meisten an Jacob und Wilhelm, dabei gab es noch drei weitere: einer war Ferdinand, der ebenfalls Sagen und Märchen sammelte und viel mehr Ruhm verdient, als er bekam. Anne-Dore Krohn von rbb kultur und Thomas Geiger vom LCB im Gespräch mit Heiner Boehncke und Hans Sarcowicz über ihr Buch "Der unbekannte Ferdinand"…
 
Berlin Mitte in den 90er Jahren - für die Kinder ist der Kiez rund um Oranienstraße, Linienstraße und dem "Mombi", dem Monbijoupark, das Zentrum ihrer Welt. Lorenz Just erzählt in "Am Rand der Dächer" von einer Kindheit und Jugend in einer Zeit, in der die freien Wege durch Hinterhöfe und auf den Dächern immer enger werden. Im Gespräch mit Anne-Dor…
 
In Deutschland wurde vor allem sein Roman "101 Reykjavik" bekannt – jetzt hat der isländische Schriftsteller Hallgrímur Helgason ein Buch über die Geschichte Islands geschrieben. In "60 Kilo Sonnenschein" erzählt er von den Fischern und Farmern um 1900 im Ort Siglufjörður – sie waren so arm, dass sie zum Teil ihre eigenen Kinder aussetzten.…
 
Friederike Mayröcker wird 96! Wir gratulieren ihr mit dieser Folge von "weiter lesen" zum Geburtstag und telefonieren mit ihr in Wien. Außerdem liest sie extra für uns aus ihrem jüngsten Buch "da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete". Und Marcel Beyer erzählt, warum eine halbe Stunde Mayröcker lesen ihn inspiriert. Am Mikrofon: Anne-Dore Kro…
 
Zucker ist nicht nur süß, sondern auch mörderisch. In ihrem neuen Buch folgt Dorothee Elmiger der weißen Versuchung und stellt Zusammenhänge her zwischen der Gier nach Zucker, dem Kolonialismus und der Sklaverei, dem Patriarchat und dem weiblichen Begehren. „Aus der Zuckerfabrik“ war in diesem Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Es ist ein …
 
Kurz vor Weihnachten stellen wir unsere Lieblingstitel des Jahres vor, u.a. von Anne Weber, Jonas Eika, Monika Helfer und David Grossmann. Und wir werfen einen Blick auf das Literaturjahr 2020 in Zeiten von Corona.Am Mikrofon: Natascha Freundel und Anne-Dore Krohn von rbbKultur und Thorsten Dönges und Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berl…
 
Was machen Bäume, wenn man sie in Ruhe lässt? Und was bedeutet eigentlich „Nature Writing“, wenn es fast keine Landschaften mehr gibt, die wir selbst zu verantworten haben? Fragen, die Daniela Danz in ihrem neuen Lyrikband stellt. „Wildniß“ ist dabei kein Rechtschreibfehler,sondern die Schreibweise von Hölderlin, auf den sich Danz immer wieder bezi…
 
Wie sag ich’s der Tante – wenn man das Buch von Eva Roman sehr salopp und flapsig zusammenfassen möchte, dann bringt es diese Frage auf den Punkt. Wie sag ich der Tante, dass ich schwul bin und wie sag ich ihr, dass ich ausziehen möchte, raus in die Welt, weg von ihr? Eva Roman erzählt in ihrem zweiten Roman eine Coming-of-Age-Geschichte in den 80e…
 
Susan Sontag war überall, die Leute liebten und verehrten sie. Unerreichbar, inspirierend, einschüchternd - eine Star-Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Eine Frau, für die Kultur ein Fluchtweg war, die sich nie zu ihrem Lesbischsein bekannte und die ihren Weg fand zwischen kritischen Essays über Fotografie und gekonnter Selbstinszenierung. Im Ges…
 
Der Dichter Nico Bleutge kann Fliegen in Gedichte übersetzen. Wie ihm das gelingt, darüber gibt er im Gespräch mit Natascha Freundel und Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin) Auskunft. Die neuen Essays von Nico Bleutge sind nicht nur Kommentare zu seinen preisgekrönten Gedichten, sie sind Ausdruck einer poetischen Existenz.…
 
Wie bildet man ein Leben ab, das so reichhaltig ist wie das des 1887 geborenen Schriftstellers und Künstlers Kurt Schwitters? Die Berliner Schriftstellerin, Lyrikerin und Essayistin Ulrike Draesner, selbst eine Meisterin der lyrischen Form, folgt in ihrem Roman „Schwitters“ dem Ausnahmekünstler in einer klugen und kunstvollen Mischung aus Fakten un…
 
Deniz Ohde erzählt in ihrem ersten Roman „Streulicht“ vom sozialen Aufstieg gegen alle Widerstände. Eine Frau erinnert sich an ihre Kindheit: an ihren deutschen Vater, einen Fabrikarbeiter, und an ihre freiheitsliebende türkische Mutter. Ein Lebensgefühl zieht sich durch den Roman: als deutsch-türkisches Arbeiterkind fremd und weniger wert zu sein …
 
Was der Sandmann im Osten war, waren die Figuren der Augsburger Puppenkiste für die Kinder der alten Bundesrepublik: Kater Mikesch, Urmel aus dem Eis oder Jim Knopf. Thomas Hettche erzählt u.a. von der Kraft der Märchen, von Vätern und Töchtern und von der Mediengeschichte der BRD. Ein Gespräch zwischen Anne-Dore Krohn von rbbKultur und Thomas Geig…
 
Mitte der 90er Jahre kam die große Sehnsucht nach dem Wenderoman auf. Aber was soll das eigentlich sein, ein Wenderoman? Wie episch und gesamtdeutsch muss er sein? Und ist "Wende" nicht sowieso ein besserer Begriff beim Segeln?Darüber diskutieren Natascha Freundel und Anne-Dore Krohn von rbbKultur mit Thorsten Dönges und Thomas Geiger vom Literaris…
 
Richard Ford schreibt über den Ernst des Lebens, aber lachen kann man darüber trotzdem – auch in seinen neuen Erzählungen. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat. Er erzählt von seiner Freundschaft zu Raymond Carver und von Bösewichten, die er gerne die Wahrheit sagen lässt - und er sprich…
 
"Die Unschärfe der Welt" beginnt in den windigen Weiten des Banat, einer Region in Rumänien, wo wie in Siebenbürgen eine deutschsprachige Minderheit zu Hause ist. Auch Iris Wolff ist hier aufgewachsen, bevor sie 1985 mit ihren Eltern nach Deutschland kam. In ihrem neuesten Roman, der für den Wilhelm-Raabe-Preis nominiert ist und auf der Longlist de…
 
Han Kang, weltberühmt geworden mit „Die Vegetarierin“ (Man Booker Preis 2016) hatte nie vor, über den frühen Tod ihrer Schwester zu schreiben. Dann fand das Trauma doch in ein Buch: „Weiß“ ist eine poetische Auseinandersetzung, zwischen Kurzprosa, Lyrik und Autobiographie. Han Kang schickt Sprachnachrichten aus Seoul und ihr Lektor Anvar Cukoski sp…
 
Drei Frauen, ein Familiengeheimnis, das im kommunistischen Jugoslawien wurzelt und über Generationen die Mutter-Tochter-Beziehungen prägt. Der israelische Schriftsteller spricht über die Hintergründe und Motive seines neuen Romans. Die Übersetzerin Anne Birkenhauer erklärt, warum es für sie ein optimistisches Buch ist.…
 
„Nach der Sonne“ von Jonas Eika versammelt Geschichten, in denen Realität, Science-Fiction und Mystik auf aufregende Art und Weise verschwimmen. Banken versinken plötzlich im Erdboden, ein Mann betet Metallschrott in der Wüste an, Strandarbeiter verlieren sich in Wiederbelebungsritualen. Jonas Eika verpackt Gesellschaftskritik in Grenzen sprengende…
 
Neue, surreale Kurzgeschichten des Schriftstellers und Drehbuchautors Etgar Keret. Mit Natascha Freundel spricht Keret über Todesangst und Empathie, über den Holocaust und Haschisch. Und darüber, dass ihm in der Corona-Pandemie die Bedeutung von Kunst klarer geworden ist. Seine Übersetzerin, Barbara Linner, gibt Einblicke in ihre Arbeit.…
 
Ein Haus am Rand des Berliner Grunewalds, gebaut 1909 von dem berühmten Architekten Max Taubert. Viele Jahre später, Mitte der 90er Jahre, entdeckt ein Ehepaar das Haus und lässt es restaurieren. Bald zieht das Gebäude viele Menschen an: Architektur-Fans, Künstler, die Medien. Andreas Schaefer erzählt hundert Jahre Weltgeschichte und Familiengeschi…
 
In ihrem dritten Roman fängt die Berliner Schriftstellerin Nina Bußmann wie im Brennglas heutige Existenzen in der Großstadt ein. Im Gespräch erzählt die Autorin, wie ihre drei Hauptfiguren um Autonomie ringen und zugleich Halt und Hilfe brauchen, was Freundschaft bedeuten kann und wie die Corona-Krise Einsamkeit und Orientierungslosigkeit verstärk…
 
Die Lyrikerin, Prosa-Autorin und Poetry-Performerin spricht mit Natascha Freundel über ihren ersten Roman, über die Darstellung von Gewalt und sexuellen Missbrauch und über die Entwicklung ihrer Romanfiguren, die zusammen in der DDR aufwachsen und ihren Platz in der Welt als widerständige "Monster" zu verteidigen lernen.…
 
"Den Tag kommen lassen. Das Meer kommen lassen. Alles sehen. Alles ist gleich wichtig. Nicht denken." Sätze aus Jürgen Hosemanns Tagebuch eines einzigen Tages. In der italienischen Lagunenstadt Grado hat er vom Morgengrauen bis spät in die Nacht aufs Meer geschaut und neu sehen gelernt. Hier erzählt der Lektor und Autor, wie es dazu kam.…
 
Sie gräbt vergessene Texte außergewöhnlicher Frauen aus, er zeigt mit seinem Verlag, dass Comics nicht nur Donald Duck und Mickey Mouse sind. Britta Jürgs vom Aviva Verlag und Johann Ulrich vom Avant Verlag sind zu Gast und erzählen vom Verlegen aus Leidenschaft, von weltreisenden Pionierinnen und ausgezeichneten Graphic Novels, vom Überleben in de…
 
Alien oder Erdling? „Das Seidenraupenzimmer“ handelt von Natsuki, die sich als Außerirdische fühlt, so wenig kann sie sich mit der Umgebung identifizieren. Sayaka Murata hat Sprachnachrichten aus Tokio geschickt und ihre Übersetzerin Ursula Gräfe spricht mit Anne-Dore Krohn über Tabubrüche, Traumata und Transzendenz.…
 
Mit jedem Buch erschreibt der Dresdner Lyriker Volker Sielaff sich größere Freiheiten. In seinem neuen Gedichtband huldigt er einer "mystischen Aubergine" und vielen anderen, profanen oder geheimnisvollen Dingen der Welt. Neu sind auch dokumentarische Rückblicke auf seine Heimat, die Oberlausitz. Immer ist Sielaff dabei barfuß unterwegs.…
 
Sie sind da zuhause, wo normalerweise kein Rampenlicht hinreicht: Die Menschen, die Thorsten Nagelschmidt in "Arbeit" porträtiert. Sie sind nachts wach, aber nicht, weil sie Party machen: eine Sanitäterin, eine Späti-Verkäuferin, ein Taxifahrer, ein Hostelbetreiber und einige mehr begleitet der Autor durch eine Berliner Nacht. Für "weiter lesen" li…
 
Hühnerdieb, Halunke, Halswärmer: Der Fuchs hat sich vom listigen Schlitzohr zum Sympathieträger unserer Zeit gemausert. Die Journalistin Katrin Schumacher schnürt in ihrem Tierporträt auf seinen Spuren durch die Kulturgeschichte. Mit Anne-Dore Krohn spricht sie über ihre persönliche Leidenschaft zu Füchsen, den Fuchs als literarische Institution un…
 
Eine Reise ins Innere: Benjamin Maacks Buch ist kein Bericht über eine Depression, sondern aus einer Depression heraus. Aus seiner Holz- und Schreibwerkstatt in Hamburg erzählt er im Gespräch mit Anne-Dore Krohn von der poetischen Bearbeitung der Kliniknotizen, von schwarzem Humor und seiner Hoffnung auf mehr gesellschaftliche Offenheit.…
 
Eine Liebesgeschichte, eine Geistergeschichte, eine Kriegsgeschichte. Ein Roman über die politischen und persönlichen Auswirkungen der Angst. All das ist Jakuta Alikavazovics vierter Roman. Im Gespräch mit Natascha Freundel erzählt sie von den langen Schatten des Jugoslawienkriegs und warum sie trotz allem an Hoffnung glaubt.…
 
Paul Scratons Interesse gilt den Landstrichen zwischen Stadt und Land, zwischen Outlet-Centern, Flüchtlingsunterkünften und Mauer-Gedenktafeln. Seit 2001 lebt der Brite in Berlin und legt mit „Am Rand. Um ganz Berlin“ einen besonderen Band vor: keinen Reiseführer, sondern eher eine Reflexion über die unscheinbaren, unpopulären Ecken, in denen manch…
 
Die Geschichten in Zsófia Bán neuem Buch sind sehr unterschiedlich, verknüpft werden sie aber vom Zentralmotiv des Atmens. Zsófia Bán spricht mit Anne-Dore Krohn über den Titel, ihre Einladung an die Leser, sich mit ihr in ein Boot zu setzen und ihr Verhältnis zu ihrer Übersetzerin Terezia Mora. Und Mora erklärt, was sie an Báns Texten schätzt und …
 
Expressionistisch und erotisch ist Karosh Tahas zweiter Roman, in dem sie wie schon in ihrem Debüt "Beschreibung einer Krabbenwanderung" denen eine Stimme gibt, die in der Literatur sonst kaum vorkommen: Kurden in Deutschland. Im Gespräch mit Natascha Freundel und Thorsten Dönges spricht Taha über Frauenbilder und Schreiben gegen Klischees.…
 
Nichts als Sand, Sand und nochmal Sand. Und trotzdem träumt ein Mann davon, genau hier im Süden von Argentinien eine Stadt zu bauen – seine Utopie einer solidarischen Gemeinschaft: „Villa Gesell“. Er hört nicht auf, bis er die rieselnden Wanderdünen zum Stillstand gebracht. Über diesen „Verrückten in den Dünen“ und „Über Utopie und Literatur“ schre…
 
Was passiert, wenn ein Schriftsteller versucht, alle Fragen, die Leserinnen und Journalisten ihm stellen, so ehrlich wie möglich zu beantworten? Eshkol Nevo hat dieses Experiment gewagt. Sein neuer Roman ist eine Autofiktion, Einblick in die Krise der Männlichkeit und zugleich eine Reise ins Innere der israelischen Gesellschaft.…
 
In ihrem neuen Buch sagt ein diktatorisches Regime der Erinnerung den Kampf an und löscht auch die Kunst systematisch aus - Cécile Wajsbrot spricht mit Anne-Dore Krohn über ihre Dystopie, ihr Familienerbe und ihre Suche nach der dritten Dimension. Und Thorsten Dönges vom LCB lobt u.a. die Übersetzung von Anne Weber.…
 
Das erste Buch des chilenischen Schriftstellers Benjamín Labatut in deutscher Sprache erzählt von Pionieren der modernen Wissenschaft, Menschen zwischen Fortschritt und Zerstörung, zwischen Genie und Wahnsinn. Labatut spricht über Glanz und Grenzen der Wissenschaft, über die Schönheit von Kurzgeschichten und magisches Denken.…
 
Generationen auf den Schultern: Marina Frenk, 1986 geboren in Chisinau, spricht mit Anne-Dore Krohn über Herkunft und Entwurzelung, ihre russisch-jüdische Familie und über den von ihr ausgedachten Begriff DDON – definitiver Depp ohne Nationalität. Und Thomas Geiger vom LCB erklärt, warum in diesem Roman die ganze Weltgeschichte steckt.…
 
Die sieben Raben der Gebrüder Grimm, die Dächer über Berlin, Funkstille im Zug und andere Phänomene haben im dritten Gedichtband der Berliner Autorin einen denkwürdigen Auftritt. Mit Natascha Freundel und Thomas Geiger spricht Nadja Küchenmeister über die Rolle der Herkunft und die Klarheit von Dreizeilern, dazu liest sie ausgewählte Gedichte.…
 
Gerade erst feierte Peter Schneider seinen 80. Geburtstag. Sogar der Bundespräsident gratulierte. Die große Feier aber musste wegen Corona ausfallen. Darüber spricht Peter Schneider mit Nadine Kreuzahler und liest aus seinem neuen Buch: „Denken mit dem eigenen Kopf“. In der Essaysammlung guckt Peter Schneider mit dem Blick von heute auf sein Geschr…
 
In der Reihe "weiter lesen" geht es diesmal um ein Buch, in dem die Normalität der Ausnahmezustand ist: Die Ich-Erzählerin in Olivia Wenzels Romandebüt ist Tochter einer DDR-Punkerin und eines Gaststudenten aus Angola. Sie ist - platt gesagt: Ossi, Schwarz, Frau und bisexuell. "Das Problem mit Klischees ist nicht, dass sie nicht stimmen", heißt es …
 
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