Sonntagspredigt öffentlich
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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden) begleitet durch das Kirchenjahr und erschließt die Texte der katholischen Liturgie.
 
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Es muss eine Vorgeschichte geben zwischen Jesus und dem Aussätzigen, wie zwischen zwei Menschen, die sich finden und Vertrauen zueinander gefunden haben. Denn der Aussätzige hat ein unendliches Vertrauen in die Macht und Wirkkraft von Jesus: "Wenn Du willst, kann ich rein werden." " "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt - das heißt: "dem…
 
Jesus handelt ohne Verzug, sogleich, alsbald, ohne Verzögerung! Das kleine Wort "eutys" im Griechischen taucht in den letzten Evangelien der vergangenen Sonntage immer wieder auf. Das Wort Gottes und das Handeln Jesu duldet keinen Aufschub. Er hat es eilig, die Kranken zu heilen und die, die im Dunkeln sind von bösen Mächten zu befreien. Und dieser…
 
Auch Jesus hat, da er ganz Mensch ist, auch Menschen an seiner Seite, die ihm ähnlich sind und im Hintergrund ihre Sendung auf Ihn ausgerichtet leben, wie Johannes der Täufer. In dem Moment, als der Täufer in den Kerker ausgeliefert wird, tritt Jesus auf. Beide verkünden, dass das Reich Gottes nahe und die Umkehr notwendig ist. Denkt um, erneuert e…
 
Die drei Gelehrten aus dem Orient, die sich nicht scheuten, einen weiten Weg auf ihrer Suche in Kauf zu nehmen, sie waren nicht sparsam mit ihren Gaben, die sie dem Kind übergaben. Sie brachten keine „Geschenke“ mit, wie man diese Stelle gewohnt ist zu lesen, sondern wörtlich heißt es hier: „sie öffneten ihm ihre Schätze“. Vielleicht darf man das s…
 
Es ist die Würde des Menschen, dass er seines Gottes fähig ist, dass er fähig ist, auf Gott zu hören und hinzulauschen, damit wir seine Herrlichkeit in die Welt hineintragen. Wir brauchen das Bewusstsein der Kinder Gottes, um die Dunkelheit dieser Welt zu durchbrechen und um Hoffnung zu geben - auch über den Tod hinaus.…
 
In einem Bild spricht Jesus von einem Herrn, der auf Reisen geht und alle Verantwortung seinem Türhüter überträgt. Wir Menschen haben in der Welt so eine Türhüterfunktion, in der wir Verantwortung tragen, ob die Welt sich verändert. Hier wird ausgeschlossen, dass wir andere dafür verantwortlich machen können, wenn es zu wenig Frieden in der Welt gi…
 
Jesus schockiert in dieser Begegnung, aber er fasziniert zugleich. Schockierend ist, dass Jesus das Rufen und das Flehen der Frau bemerkt, es jedoch übersieht und nicht darauf reagiert. Den Jüngern, die Jesus begleiten, ist das Ganze unangenehm und sie wissen sich nicht mehr zu helfen, um sich der Frau und den Blicken der anderen zu entledigen, so …
 
Es geht gar nicht zuerst um den Sämann, sondern eher um den Boden und seine Empfänglichkeit. In den vier Etappen, wo der Same hinfällt, sind vier Etappen unseres eigenen Christ-Seins abgezeichnet. Weder kann ein verhärtetes Herz den Samen aufnehmen, das deutet Jesus im Weg an, noch kann es Wachstum geben, wo andere Dinge alle Räume unseres Lebens a…
 
So wie Jesus ganz und gar aus der Fülle des Vaters lebt, so sollen wir ganz und gar aus der Fülle des Sohnes leben. Er tut nichts, als das, was er beim Vater sieht, er sagt nichts, als das, was er vom Vater hört. Als Mensch tritt er auch äußerlich in die Gemeinschaft mit dem Vater, wenn er die Augen zu ihm erhebt, obwohl er doch immer im Vater ist.…
 
Angesichts der Herausforderung, die in der Begegnung mit Gottes Auftrag auf den Einzelnen zukommt, auf Maria, auf Josef, auf die Apostel, später auf Petrus und auf jeden, der Jesus nachfolgt, spürt der Mensch seine Ohnmacht und sein Ungenügen, doch Jesus nimmt den Jüngern die Angst und spricht sein mehrfaches: "Fürchtet Euch nicht!". Er hält nicht …
 
Jesus hatte Mitleid, so hören wir es heute im Evangelium und so hören wir es immer wieder in der Schrift. Es ist göttliches Erbarmen, dass Gott Israel auserwählt, nicht weil es größer wäre als andere Völker, es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Kranken heilt und die Hungernden speist und es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Jünger beruft,…
 
Es ist der Atem des Lebens, der an diesem Fest offenbar wird, der ganze Atem des Seins besteht zwischen Hingabe und Annhame. Es ist ein Fest, wo wir eigeladen sind, in das Licht Gottes zu schauen. Gott öffnet sein innergöttliches Leben, für den Menschen. Er möchte uns Anteil geben an seinem göttlichen Leben. von Anfang an, schon wenn er die Welt er…
 
Jesus betet in seinem hohenpriesterlichen Gebet für uns, nicht, dass wir aus der Welt genommen werden, sondern dass wir vor dem Bösen bewahrt bleiben. Und Jesus betet, darum, dass wir mit der Herrlichkeit erfüllt werden, erfüllt vom Heiligen Geist. Der Wirkort des Heiligen Geistes ist die Eucharistie.…
 
Es geht weit über die Heilung eines blinden Menschen hinaus, was hier geschieht, denn es ist eigentlich und vielmehr eine Bekehrungsgeschichte, der Prozess, wie der Blindgeborene Schritt für Schritt mit dem Herzen sehen lernt und Jesus erkennt.Von P. Markus Johannes Straubhaar
 
Was sich hier eireignet ist nicht nur eine einzelne Begegnung zwischen Jesus und der Frau , sondern es ist der Heilsdialog zwischen Gott und Mensch, der sich in dem Gespräch wiederspiegelt und in den wir aufgenommen sind. Nicht umsonst wurde diese Perikope in der jungen Kirche den Taufbewerbern vorgetragen als Vorbereitung auf die Taufe. Auch uns i…
 
"Unbefleckt empfangen" bedeutet so viel wie völlig unberührt und frei geblieben von allen Folgen der "ersten Schuld", die in Genesis 3 als ein Urmisstrauen Gott gegenüber dargestellt wird. Das Fest vom 8. Dezember singt in der Lesung den Hymnus des Hl. Paulus auf die Berufung jedes Einzelnen, in dem er schreibt, dass jeder "heilig, makellos" und - …
 
In der Stunde des Todes beginnt die Proklamation des Königtums Jesu. Und in der Stunde des Todes zeigt er sich als der absolute Herr, als derjenige, der sich von keiner Macht der Bosheit beherrschen lässt, als derjenige der sich und dem Vater absolut treu ist, der sich nicht provozieren lässt und der aller Bosheit mit Liebe antwortet. Nirgendwo wir…
 
Die Auferstehungswirklichkeit ist eine Dimension, die alle Messbarkeit und Vorstellbarkeit überschreitet. Dennoch deutet sie sich an in dem, was die Auferstehung Jesu zeigt: dass unser Leben in Gottes Ewigkeit eine Wirklichkeit ist, die in dieses Leben hineinragt.Von P. Markus Johannes Straubhaar
 
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