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Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
 
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Eine gerechte Umverteilung unterschiedlicher Berufsgruppen war eines der Hauptanliegen des Harvard-Philosophen John Rawls. Es sei ihm dabei nicht um einfaches Umschichten von Vermögen und Eigentum gegangen, sondern um Änderungen von Gesetzen und Grundstrukturen, sagte die Philosophieprofessorin Tamara Jugov im Dlf. Tamara Jugov im Gespräch mit Pasc…
 
Die vor 50 Jahren erschienene Gerechtigkeitstheorie des Philosophen John Rawls stößt heute an ihre Grenzen: So zeigt sich die Gerechtigkeitsfrage angesichts aktueller Herausforderungen laut Gemma Pörzgen in neuem Gewand. Und Christine Bratu stellt aus feministischer Sicht die blinden Flecken der Theorie heraus. Von Gemma Pörzgen und Christine Bratu…
 
Die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls, eng verbunden mit der liberalen Demokratie der Nachkriegszeit, war lange Jahre gültig. Sie gab dem Traum einer gerechten Gesellschaft philosophische Gestalt. Lässt sich – und wenn ja, wie – Rawls' einflussreiche Theorie aktualisieren? Von Katrina Forrester. Aus dem Amerikanischen von Jakob Huber www.deutsch…
 
Die politische Opposition in Russland sei längst zerschlagen, sagte die Historikerin Irina Scherbakowa im Dlf. Alles solle kontrolliert, keine Opposition zugelassen werden. Wichtige Entscheidungen würden von einem kleinen Kreis von Menschen um Präsident Wladimir Putin herum getroffen. Irina Scherbakowa im Gespräch mit Jochen Rack www.deutschlandfun…
 
Strände, Berge, Steppen, Wälder: Landschaften verlocken, befremden, ergreifen oder erwecken Schauder - seit jeher. Durch eine zunehmende Ökonomisierung sind sie heute prekär geworden. Um sie zu regenerieren, ist nicht weniger notwendig als die Revolution der menschlichen Lebensweise. Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören…
 
Corona-Pandemie, Klimawandel, globale Migration – solchen Krisen kommt der Mensch mit nationalen Strategien und der Vorstellung des primär eigennützigen Homo Oeconomicus nicht mehr bei, meint Claus Leggewie. Als alternatives Paradigma schlägt der Politologe hier ein Gegenbild vor: den Homo Cooperativus. Von Claus Leggewie www.deutschlandfunk.de, Es…
 
Der Soziolinguist Florian Coulmas beschäftigt sich mit der Veränderung der Identitätsfrage im Laufe der Jahrhunderte. Heute bewege sich die Bedeutung des Wortes im weiten Feld zwischen individuellem Empfinden und rechtem Kampfbegriff. So sei „Identität“ immer inhaltsleerer geworden, sagte Coulmas im Dlf. Florian Coulmas im Gespräch mit Frank Kaspar…
 
Die Corona-Pandemie hat zugespitzt vorgeführt, dass jeder Entschluss im Angesicht eines hohen Grades von Nichtwissen gefällt werden muss. Die Entscheidung nach Augenmaß ist hier ein unhinterfragtes Ideal: Sie suggeriert angemessenes und besonnenes Handeln. Doch Skepsis ist geboten. Von Christian Metz www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören …
 
Agatha Christie, Dorothy Sayers, Patricia Highsmith: Frauen beherrschten früh das Mordgeschehen in der Literatur. Ihre eigene Rolle im Kriminalroman war begrenzt - als schöne Leiche oder strickende Amateurdetektivin. Heute ermitteln Kommissarinnen so hartgesotten wie ihre männlichen Kollegen. Von Thekla Dannenberg www.deutschlandfunk.de, Essay und …
 
Corona hat den digitalen Innovationsdruck in der Bildung verdeutlicht. Außerdem sind neue Konzepte gefragt, um die kommenden Generationen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Es braucht eine Schule, die Leidenschaft und Engagement zündet, um notwendige Veränderungen zu gestalten. Von Matthias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay …
 
Die Pandemie hat der Erkenntnis einen Schub gegeben, dass kleinere Reformen nicht ausreichen werden, um die Krisen des Jahrhunderts zu bewältigen. Vor allem die Klimakrise drängt. Um sie zu meistern, braucht es eine stärkere Position der Wissenschaft gegenüber der Politik und den Enthusiasmus der Bürger. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de…
 
Ob Klimakrise oder Globalisierung: Die Corona-Pandemie hat gleich mehrere Problemfelder offenbart. Kleinere Reformen reichen nicht aus, um sie zu bewältigen. Neue, zukunftsträchtige Modelle müssen her. So bedarf etwa der bröckelnde Nationalstaat einer grundlegenden Neuordnung. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bi…
 
Zu Beginn der Corona-Pandemie war das Bild vieler maskierter Menschen auf der Straße noch fremd. Mittlerweile ist es uns vertraut und hat vieles verändert. Die Maske verbindet die Menschen, weil sie sich gegenseitig schützen. Gleichzeitig birgt sie Gefahren, kann zu Denunziationen und Ausgrenzung führen. Von Marleen Stoessel www.deutschlandfunk.de,…
 
Es gibt Krankheiten, die in ihrer Geschichte einen Schuldspruch bedeuteten: Syphilis galt lange als Strafe für ein lasterhaftes Leben. Die moderne Medizin entkoppelte beide Begriffe, konnte aber diese Verknüpfung nie ganz ausrotten. Lassen also gewisse Krankheiten den Menschen nicht doch als schuldig zurück? Von Martin Zeyn www.deutschlandfunk.de, …
 
Der Patient als Verwaltungsobjekt, Zahlungsmedium, Konkurrenzmasse, Kostenfaktor, statistische Größe: Die Pandemie macht sichtbar, was zwischen Politik und Krankheit geschieht, deutet auf Fehler und Versäumnisse hin. Zeit für einen neuen Eid des Hippokrates - für die gesamte Gesellschaft. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Es…
 
Jeder Bereich der Gesellschaft sei aufgerufen, auf die eigenen Ökobilanzen zu gucken, sagte der Künstler Tino Sehgal im Dlf. Museen sollten einen Dienst an der Gesellschaft tun: "Wenn sie aber da mit ihrer Klimaanlage das Gegenteil tun, dann geraten sie in ein Glaubwürdigkeitsproblem." Tino Sehgal im Gespräch mit Pascal Fischer www.deutschlandfunk.…
 
Mit ihrem Projekt "Tropic ice" will die Fotografin Barbara Dombrowski vor dem Klimawandel warnen. Dafür flog sie klimaschädlich kreuz und quer durch die Welt. "Das ist desaströs, aber ich habe das bewusst gemacht", sagte sie im Dlf. Barbara Dombrowski im Gespräch mit Pascal Fischer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Li…
 
Der Liberalismus steckt derzeit in der Krise. Der Soziologe Andreas Reckwitz interpretiert dies als Zeitenwende, in der sich ein neues politisches Paradigma herausbilden könnte. Andreas Reckwitz im Gespräch mit Wolfgang Schiller www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur Audiodatei…
 
Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Höre…
 
Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst am Anfang. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfun…
 
Eine Gleichbehandlung von Religionen und Weltanschauungen gebe es in Deutschland nicht, sagte der Philosoph Ralf Schöppner im Dlf. Schulen oder Kitas für nichtreligiöse Kinder suche man beispielsweise vergeblich. Humanistische Verbände müssten in der Bundesrepublik mehr Anerkennung bekommen. Ralf Schöppner im Gespräch mit Pascal Fischer www.deutsch…
 
Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung in vielen Bereichen vorangetrieben. Doch für die Demokratie könne das Fehlen von körperlicher Nähe auch problematisch werden, sagte der Soziologe Rainald Manthe im Dlf. Meinungsbildung brauche unbeschwerte Begegnung – im Café, der Kneipe, auf dem Sportplatz. Rainald Manthe im Gespräch mit Pascal Fischer w…
 
Homeschooling, mobiles Arbeiten und Freundetreffen via Zoom - die Pandemie hat digitalen Medien zu einem Aufschwung verholfen. Covid-19 trieb die letzten Technikskeptiker in die Ecke. Es hätte nicht besser laufen können - oder nicht? Von Roberto Simanowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. Direkter Link zur Audiodatei…
 
Kein Mensch hat je verstanden, was Krieg wirklich ist. Aber fast jeder hat Meinungen, Modelle, Erklärungen, Diskurse, Bilder, Narrative vom Krieg und sogar Erfahrungen damit. Unsere Vorstellungen sind dabei stark geprägt von Filmen und Fotos – und damit auch von Propaganda und Zeitgeist. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Ess…
 
Die Musik schaffe es, "die Zeit stillstehen zu lassen". Scheinbar sind die beiden – die Musik und der Trost – Geschwister im Geiste. Sollte, wer Trost finden will, ihn bei der Musik suchen? Ein passionierter Essay, dessen Motto heißen müsste: von der Musik lernen heißt trösten lernen. Von Jean-Pierre Wils www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs H…
 
Wenn die Sphären Kunst und Wissenschaft aufeinanderprallen, beginnen dramaturgische Abenteuer, große Erzählungen und lyrische Experimente. Der Lyriker Jan Wagner macht einen essayistischen Parforceritt durch die Literaturgeschichte und schaut auf folgenreiche Begegnungen der Kultur mit den Naturwissenschaften. Von Jan Wagner www.deutschlandfunk.de,…
 
Bücher haben Zeit. Sie können vergessen und wiederentdeckt werden, und weder sie noch die Menschen, die sie lesen, verlieren dadurch unbedingt etwas. Oft gewinnen sie sogar. Ein Versuch über die gewinnbringende Sperrigkeit und Bescheidenheit eines altmodischen Mediums. Von Florian Felix Weyh www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs Hören bis: .. D…
 
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