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Ein Blick zurück auf die Studentenrevolte von 1968, die von Markus Söder angezettelte Kreuz-Debatte oder der katalanische Nationalismus: Der neue Podcast FAZ Essay widmet sich jede Woche aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen – und gibt ihnen mit geistreichen Beiträgen von Wissenschaftlern und Politikern Tiefe und Substanz. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, trägt die Essays aus dem Ressort „Die Gegenwart“ vor – und bietet damit umfassende ...
 
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#107: Der alte Elefant – ein Essay von Günter Bannas Weder war es selbstverständlich, dass Helmut Kohl 1982 Bundeskanzler wurde. Noch, dass der CDU-Politiker es bis 1998 blieb. Als er abtrat, war die Zeit über ihn hinweggegangen. Doch als er 1976 das erste Mal antrat, war das Scheitern nicht das Ende, sondern nur Anfang. Ein Leben als Lehrstück übe…
 
#106: Die Erfindung des Katholizismus – ein Essay von Professor Dr. Dr. h. c. Hubert Wolf Vor genau 150 Jahren wurde während des I. Vatikanischen Konzils eine Behauptung als von Gott geoffenbarte Wahrheit ausgegeben, die bis dahin ausdrücklich als falsch gegolten hatte: dass der Papst allein, ohne Rückbindung an den einmütigen Konsens der Bischöfe …
 
#105: Die Generation Z und die fünfte Welle des Terrorismus – ein Essay von Dr. Carolin Görzig Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert hat sich der Terrorismus in vier einander überlappenden Wellen von je etwa vierzig Jahren Dauer entwickelt. Wenn sich das Großeltern-Enkel-Muster fortsetzt, müsste die fünfte Welle wieder auf Systemkritik basieren – di…
 
#104: Die Katastrophe nach der Katastrophe – ein Essay von Reiner Burger Seit zehn Jahren wird Angehörigen und Opfern des Love-Parade-Unglücks eine umfassende amtliche Aufarbeitung verweigert. Weder wurde ein Sonderermittler eingesetzt noch ein Untersuchungsausschuss. Der 44 Seiten umfassende Beschluss, mit dem das Landgericht Duisburg den Prozess …
 
#103: Auferstehen in Ruinen – ein Essay von Dr. Jochen Staadt Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand. Ein Essay von Dr. Jochen Staadt. Der Verfa…
 
#102: Aus eigener Stärke – ein Essay von Dr. Wolfgang SchäubleKrisenhafte Entwicklungen hat es in Europa schon lange gegeben. Jetzt sollten wir die Corona-Pandemie dazu nutzen, uns zu fragen: Was haben wir in der Vergangenheit übertrieben? Wo sollten wir maßvoller werden? Was können wir für die Zukunft besser machen? Identitäten sind nicht in Stein…
 
#101: Eine kurze Geschichte des Impfens – ein Essay von Professor Dr. Robert JütteDie medizinische Erfolgsgeschichte, die Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war von Anfang an immer auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang - und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft. Ein Essay von Professor D…
 
#100: Mit Mut und Neugier – ein Essay von Annegret Kramp-Karrenbauer75 Jahre CDU zeigen zweierlei: Da ist ein tiefer Drang, Verantwortung zu übernehmen, der Wille zum Gestalten und Regieren im Jetzt – denn nur so kann eine Partei ganz konkrete Probleme lösen. Und es gibt eine starke visionäre Kraft, den Willen, nicht einfach im Hier und Jetzt stehe…
 
#99: Als die Panzer kamen – ein Essay von Professor Dr. Joachim Tauber Vor genau achtzig Jahren begann die sowjetische Okkupation Litauens, Lettlands und Estlands. Was damals geschehen ist, sorgt heute für neue politische Konflikte, weil Russland die Legende vom freiwilligen Beitritt der drei Länder zur Sowjetunion wieder aufleben lässt. Die Geschi…
 
#98: Europas Verfassungskrise – ein Essay von Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio Das EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat ein ungelöstes Problem akut gemacht. Andere Konflikte über die richtige Verfassung der EU waren schon zuvor ausgebrochen oder harren ihrer Austragung. Sie auf die Spitze zu treiben und markante Entscheidungen zu suchen wäre …
 
#97: Der Tag des Sieges – ein Essay von Dr. Mischa Gabowitsch Das Kriegsgedenken in Russland war mit seinen monumentalen Denkmälern und Paraden immer eine staatliche Inszenierung. Aber es war stets auch sehr viel mehr: Wie sich die Bedeutung des 9. Mai 1945 über die Jahrzehnte gewandelt hat. Ein Essay von Dr. Mischa Gabowitsch. Der Verfasser ist Hi…
 
#96: Der Schmerz der Ungarn - Ein Essay von Georg Paul Hefty Vor hundert Jahren wurde der Vertrag von Trianon unterzeichnet, durch den Ungarn zwei Drittel seines Territoriums verlor. Das Land sah sich als unschuldiges Opfer der Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Aber war es das auch? Ein Essay von Georg Paul Hefty. Der Verfasser war bis 2012 veran…
 
#95: Das Virus als Wegmarke - Ein Essay von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Dieser Satz aus Psalm 90 hat für viele Menschen neue lebensweltliche Plausibilität gewonnen. Die Corona-Krise zwingt uns zu der Einsicht, dass auch unser modernes Leben gefährdet und bedroht ist …
 
#94: Arbeit am Mythos - Ein Essay von Daniel Deckers Vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Als Papst Johannes Paul II. schrieb er zwischen 1978 und 2005 Weltgeschichte. Doch die Geschichte des ersten Polen auf dem Stuhl des Bischofs von Rom ist längst noch nicht geschrieben. Ein Essay von Daniel Deckers. Daniel Deckers, Politikredakteur d…
 
#93: Täter als Opfer, Opfer als Täter: die RAF – ein Essay von Dr. Harald Bergsdorf Auch fünfzig Jahre nach ihrer Gründung und gut zwanzig Jahre nach ihrer Selbstauflösung ist die "Rote Armee Fraktion" nicht Geschichte. Noch immer sind zahlreiche Morde nicht aufgeklärt. Auch die Propaganda der RAF verdient eine eingehende Analyse. Ein Essay von Dr.…
 
#92: Bibel, Axt und Zeitungen – ein Essay von Professor Dr. Jan-Werner Müller Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert? Ein Essay von Professor Dr. Jan-Werner Müller. Der Verfasser lehrt Politisch…
 
#91: Europa neu denken – ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg Die Erfolgsgeschichte der europäischen Einigung, die bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann, ist schon längst in eine Krisengeschichte der Europäischen Union umgeschlagen. Doch ausweglos ist diese Krise nicht. Ein Paradigmenwechsel tut Not. An die Stelle eines unspezifische…
 
#90: Heiliger Geist und Zeitgeist – ein Essay von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies Die erstmalige Ordination von Frauen zum evangelischen Pfarramt während des Zweiten Weltkriegs verdankte sich einer glücklichen Allianz von zeitlosen Wahrheiten und Gegenwartsbezügen. Dasselbe Muster lässt sich in der Verdrängung von Frauen aus kirch…
 
#89: An den Grenzen der Verfassung – ein Essay von Professor Dr. Udo Di Fabio Das Modell der liberalen Demokratie schlägt sich in der Pandemie überraschend gut. Es gilt, Leben zu schützen und dabei schonend mit den Grundlagen der freien Gesellschaft umzugehen. Ein Essay von Professor Dr. Udo Di Fabio. Der Verfasser ist Direktor des Forschungskolleg…
 
#88: Deutscher Ethikrat: Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise Der Deutsche Ethikrat hat eine ethische Orientierungshilfe in dramatischen Handlungs- und Entscheidungssituationen verfasst, vor allem solchen der sogenannten Triage. Überdies werden Verfahrensmaßgaben und Kriterien skizziert, wann und in welcher Weise auf eine Renormalisier…
 
#87: Hungermord – ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel Das größte einzelne Verbrechen der Sowjetunion ist im Westen noch immer kaum bekannt: Die von Stalin verursachte Hungersnot in der Ukraine 1932/33. Ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel. Der Verfasser lehrt Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Uni…
 
#86: Willy Brandt ans Fenster! Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder. Der Verfasser ist Historiker und Redakteur…
 
#85: Deutschland, einig Bundesstaat? Ein Essay von Professor Dr. Wolfgang Renzsch Es erscheint paradox: Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Das aber kann nicht das letzte Wort sein. Ein Essay von Professor Dr. Wolfgang Renzsch. Der Verf…
 
#84: Religiöse Konflikte unter dem Grundgesetz – ein Essay von Professor Dr. Rudolf Steinberg Der Islam trägt mittlerweile erheblich zur Veränderung der Rolle von Religion in Deutschland bei: Auf die zunehmende Sichtbarkeit muslimischer Symbole reagiert das Gemeinwesen mit deren Ausschluss aus immer weiteren Bereichen von Staat und Gesellschaft. Do…
 
#83: Die Symbiose von Schleppern und Seenotrettern beenden! Vorschläge zur Güte von Professor Dr. Egbert Jahn Die internationalen Fluchtbewegungen werden zunehmen – und die inneren Widersprüche der europäischen Flüchtlingspolitik wohl so schnell nicht abnehmen. Grund für Fatalismus ist das nicht. Allein für die Beendigung des massenhaften Ertrinken…
 
#82: Seit' an Seit' – ein Essay von Professor Dr. Jürgen Mittag Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 ist die Arbeiterwohlfahrt nicht ohne die SPD zu denken. Aber sowohl der Wohlfahrtsstaat wie auch die Parteienlandschaft sind in Bewegung. Was bleibt? Ein Essay von Professor Dr. Jürgen Mittag. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen…
 
#81: Autoritäre scharfe Macht und ihre digitale Agenda – ein Essay von Christopher Walker, Shanthi Kalathil und Jessica Ludwig Digitale Plattformen und Technologien, die in repressiven Regimen wie Russland und China entwickelt wurden, sind auf dem besten Weg, sich in demokratischen Ländern zu verbreiten. Autoritäre politische Normen könnten sie dor…
 
#80: Szymons Bilder – ein Essay von Felix Ackermann Szymon Groskop überlebte den Holocaust im besetzten Polen als Kind. Nach mehr als sieben Jahrzehnten fährt er zum ersten Mal wieder in die heute zur Ukraine gehörenden Orte zurück, an denen seine Familie ermordet wurde. Ein Essay von Felix Ackermann. ——— Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankf…
 
#79: Angekommen – ein Essay von Dr. Thorsten Holzhauser Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Eine kurze Geschichte einer bemerkenswerten Metamorphose von Dr. Thorsten Holzhauser. Der Verfasser ist Wissenschaftlicher Mita…
 
#78: Die Experten – ein Essay von Maciej Górny Auch Sieger haben es schwer: Für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas war die Pariser Friedenskonferenz eine Enttäuschung. Die eigentlichen Gewinner waren Männer im Hintergrund. Ein Essay von Maciej Górny. Der Verfasser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Wars…
 
#77: Was ist Wahrheit? Ein Essay von Professor Dr. Uwe Volkmann Je weniger es eine Vorstellung davon gibt, was richtig ist, desto erbitterter wird darüber gestritten. Über den schwierigen Umgang mit Wahrheitsansprüchen in der Demokratie. Ein Essay von Professor Dr. Uwe Volkmann. Der Verfasser lehrt Rechtsphilosophie und Öffentliches Recht an der Go…
 
#76: Generation Willy – ein Essay von Gernot Erler Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. In seinem Essay schildert er, wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben. Der Verfasser war von 1987 bis 2017 SPD-Bundestagsabgeordneter, von 2005 bis 2009 Staatsminister im Auswärtigen Amt und von 2014 bis 2018 Ru…
 
#75: Deutschland einig Vaterland – ein Essay von Professor Dr. Richard Schröder Der Stand der deutschen Einheit ist besser als ihr Ruf. Die Bereitschaft, Unterschiede unverzerrt wahrzunehmen, ohne auszurasten, ist ausbaufähig. Ein Essay von Professor Dr. Richard Schröder. Der Verfasser war SPD-Fraktionsvorsitzender in der frei gewählten Volkskammer…
 
#74: Die katholische Kirche braucht keine neue Sexualmoral! – ein Essay von Professor Dr. Christof Breitsameter Eine Verzweckung der Sexualität zur individuellen oder sozialen Reproduktion war lange Zeit plausibel. Heute ist es an der Zeit, eine sinnstiftende Semantik der Liebe zu entfalten – gerade für die christliche Theologie. Ein Essay von Prof…
 
#73 Zur Abwechslung Krise – ein Essay von Professor Dr. Nikolaus Werz Die jüngsten Unruhen in vielen Staaten Lateinamerikas und der Unmut großer Teile der Bevölkerung haben vor allem länderspezifische Gründe. Sie verwiesen gleichzeitig auf eklatante Schwächen der Demokratie auf dem Subkontinent. Ein Essay von Professor Dr. Nikolaus Werz. Der Autor …
 
#72: Minderheitsregierung? Warum eigentlich nicht! – Ein Essay von Prof. Dr. Werner J. Patzelt Minderheitsregierungen gelten in Deutschland als unerwünschte Abweichung von einem als gut empfunden Normalzustand, bestenfalls als notwendiges Übel. Aber in Zeiten parteipolitischer Umbrüche gilt es, die Chancen und die Risiken solcher Konstellationen ne…
 
#71 ... zu viel Glauben geschenkt? Ein Essay von Professor Dr. Dr. Dr. Dominik Groß und Dr. Matthis Krischel Nach 1945 schienen nur wenige Zahnärzte in Deutschland so mit dem NS-Regime verstrickt gewesen zu sein, dass sie als kompromittiert gelten mussten. Viele konnten in der Bundesrepublik Karriere machen. Für die jüdischen Opfer in ihren Reihen …
 
#70: Wir werden dran glauben müssen – Ein Essay von Prof. Dr. Wolfgang Reinhard Weltreligionen sind ursprünglich nicht dazu da, dass sie Frieden stiften. Wer das Gegenteil behauptet, hat Geschichte und Gegenwart nicht auf seiner Seite, allenfalls die moralphilosophischen Bedürfnisse unserer Zeit. Religiös geprägte Gewalt unterschiedlicher Reichweit…
 
#69: Wissenschaft: Freiheit und Verantwortung – ein Essay von Professor Dr. Reinhard Merkel "Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei." So lautet der Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes. Dass im Jubiläumsjahr zu dessen 70. Geburtstag ein einschlägiger Essay mit diesem Zitat beginnen muss, versteht sich. Im Folgenden geht es allerdings…
 
#68: Demokratie jetzt – ein Essay von Professor Dr. Heinrich August Winkler Altdeutsche Vorbehalte gegenüber der westlichen Demokratie und ihrer politischen Kultur hatten bessere Überlebenschancen dort, wo es nicht die Möglichkeit gab, allmählich in das neue System hineinzuwachsen. Die radikal unterschiedliche Entwicklung Deutschlands nach dem Zwei…
 
#67: Abschied von „Junker Jörg“ – ein Essay von Professor Dr. Thomas Kaufmann Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Essay von Prof. Dr. Thomas Kaufmann. Der Verfasser lehrt Kirchen…
 
#66: Die DDR am Ende – ein Essay von Dr. Jochen Staadt Übersiedlungsprobleme, Sieg-Heil-Geschrei und so viele tote Flüchtlinge wie nie. Impressionen aus den letzten Monaten des SED-Staates. Ein Essay von Dr. Jochen Staadt. Der Verfasser ist Projektleiter im Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin. Daniel Deckers, Politikredakte…
 
#65: Konservativ – ein stacheliges Wort: Ein Essay von PD Dr. Martina Steber Der neurechte Anspruch auf den Konservatismusbegriff macht es für die Unionsparteien schwierig, ihn für sich zu beanspruchen. Doch diese Konstellation ist nicht neu, sondern reicht in die fünfziger Jahre zurück. Die These vom „konservativen Substanzverlust“ in der Ära Merk…
 
#64: Widersprüchlich und keine Lösung – ein Essay von Professor Dr. Steffen Augsberg und Professor Dr. Peter Dabrock. Unter dem Namen „doppelte Widerspruchslösung“ liegt dem Bundestag ein Gesetzentwurf vor, der zu einer Erhöhung der Zahl der Organspenden führen soll. Doch bei genauer Betrachtung entpuppt sich der Vorschlag als eindimensionales Wuns…
 
#63: Ungleichheit und soziale Spannungen – ein Essay von Professor Dr. Heribert Dieter Für winzige Wohnungen zahlen die Bürger gewaltige Summen. Die wirtschaftliche Ungleichheit hat seit der Rückgabe der Kronkolonie an China zu- und nicht abgenommen. Nun sollen auch noch die politischen Freiheiten eingeschränkt werden. Ein Bericht über die tiefen U…
 
#62: Weimar in Westminster – ein Essay von Professor Dr. Andreas Wirsching Die Bemühungen Boris Johnsons, mit den britischen Verfassungsgesetzen zu spielen, müssen hellhörig machen. Dass der Premierminister dies unter Berufung auf das Referendum und damit auf „die Demokratie“ tun kann, verweist auf deren paradoxe Selbstgefährdungspotentiale. Ein Es…
 
#61: Wem gehört mein Körper – und warum? Ein Essay von Professor Dr. Stephan Sahm In diesem Herbst will der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschließen, mit dem die Zahl der Organspender erhöht werden soll. Im Parlament stehen sich die Befürworter einer Widerspruchslösung und einer erweiterten Entscheidungslösung gegenüber. Ethisch gleichermaßen neut…
 
#60: Politik und Apokalypse – ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg Die Demokratien haben trotz wachsender Sensibilität für Umweltzerstörungen auf die säkulare Herausforderung der ökologischen Krise in den vergangenen Jahrzehnten zu spät, zu langsam, zu unentschlossen reagiert. Muss die handlungsschwache, gegenwartsfixierte Demokratie …
 
#59: Zeitung der Einheit – ein Essay von Professor Dr. Peter Hoeres Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer "Lebenslüge" der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten. Ein Essay von Professor Dr. Peter Hoeres. Der Verfasser lehrt Neueste Geschichte an der Unive…
 
#58: Abgrenzen, eingrenzen – ein Essay von Professor Dr. Frank Bösch Der Verweis auf das verlorene konservative Erbe der CDU ist ein altes Klagelied. Und schon Angela Merkels Vorgänger mussten auf Erfolge von Parteien rechts der Union reagieren. Was kann die CDU von heute aus dem Umgang mit dem BHE, der NPD und den Republikanern lernen? Ein Essay v…
 
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