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Ein Blick zurück auf die Studentenrevolte von 1968, die von Markus Söder angezettelte Kreuz-Debatte oder der katalanische Nationalismus: Der neue Podcast FAZ Essay widmet sich jede Woche aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen – und gibt ihnen mit geistreichen Beiträgen von Wissenschaftlern und Politikern Tiefe und Substanz. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, trägt die Essays aus dem Ressort „Die Gegenwart“ vor – und bietet damit umfassende ...
 
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Die amerikanische Christenheit besteht nicht nur aus Liberalen und Evangelikalen. Vor allem die schwarzen Gläubigen bzw. die Black Churches finden sich in dieser Alternative häufig nicht wieder. Der im Januar 2021 in den amerikanischen Senat gewählte Pastor Raphael Warnock zeigt das in seiner theologischen Doktorarbeit »The divided Mind of the blac…
 
Der Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 war ein geschichtliches Ereignis, das lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Die Frage nach den tieferen Ursachen wird uns noch lange beschäftigen. Nach unserer intensiven Beschäftigung mit dem US-Evangelikalismus in unserem Podcast fragen wir in dieser Folge nach der Rolle, die evangelikale…
 
Seit Ende der 1960er Jahre ist das Wachstum der evangelikalen Bewegung ein weltweites Phänomen. Vieles spricht dafür, dass die bisherige Dynamik, das einheitliche Profil und der Zusammenhalt dieses Aufbruchs in den letzten 10 Jahren schwer beschädigt worden sind. Als „postevangelikal“ bezeichnen wir daher nicht eine bestimmte Strömung oder gar eine…
 
Die Geschichte der Evangelischen Allianz in Deutschland ist kaum erforscht und noch weniger bekannt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Allianz eine frühe ökumenische Bewegung, die pluraler und liberaler ist, als viele denken. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gerät die Allianz in den Sog der nationalistischen Strömungen der…
 
Entgegen einer verkürzten öffentlichen Wahrnehmung ist »der« Evangelikalismus alles andere als einheitlich. Vor allem die letzten Jahre haben weltweit Spannungen und Risse zu Tage gefördert, die nicht mehr zu übersehen sind. In dieser Folge reden wir darüber, dass es nicht eine neue, einheitliche evangelikale Strömung gibt, sondern ein Phänomen der…
 
In der Perspektive fundamentalistischer Gläubiger (eine Selbstbezeichnung, die heute kaum noch verwandt wird) geht es ihnen um ein »bibeltreues« Schriftverständnis, das einfach dem Selbstzeugnis der Bibel folgt. Die meisten anderen halten den Fundamentalismus für eine moderne Reaktion auf die geistigen Umbrüche seit der Aufklärung. Auch wir halten …
 
Die Katholische Kirche erlebt spannungsvolle Jahre. Die klassisch-konflikthafte Gegenüberstellung von konservativer Kirchenführung und linken bzw. liberalen Reformbewegungen löst sich zunehmend auf. Denn Papst Franziskus ist für alle Flügel der Katholischen Kirche eine Herausforderung und eine Inspiration. Er irritiert und begeistert. Er weckt Hoff…
 
#113: Shuttle nach Schönefeld – ein Essay von Dr. Annette Vowinckel Nach der Wiedervereinigung der deutschen Hauptstadt Berlin werde man mit dem Helikopter vom Flughafen Tempelhof nach Schönefeld fliegen und von dort in die Welt aufbrechen – dachte man sich 1956 in der DDR. Nun ist es anders gekommen. Tempelhof ist eine Brache, Tegel wurde geschlos…
 
Papst Johannes Paul II. war ohne jeden Zweifel ein Jahrhundertpapst. Zum Fall des Eisernen Vorhangs hat er wesentlich beigetragen. Er hat die Katholische Kirche theologisch in einigen Themen für die Moderne geöffnet und sie gleichzeitig in anderen Fragen auf einen antimodernen Kurs festgelegt. Für den Papst aus Polen war Freiheit ein Lebensthema. G…
 
Aufstieg und das ungeheure Wachstum der Pfingstbewegung im 20. Jahrhundert – von Null bis 500 Millionen Menschen – gehören zu den erstaunlichsten Begebenheiten der Religionsgeschichte überhaupt. Was sind die Wesensmerkmale dieser Frömmigkeitsform? Wie hat sie sich entwickelt und vielleicht auch verändert? Warum fasziniert sie viele? Warum stößt sie…
 
#112: Der Marathon-Mann – ein Essay von Professor Dr. Stephan Bierling Vor fast fünfzig Jahren wurde Joe Biden zum ersten Mal in den Senat gewählt. Seither hat er mehrfach vergebens versucht, in das höchste Staatsamt der Vereinigten Staaten zu gelangen. Würde der Demokrat am Dienstag die Präsidentenwahl gewinnen, geböte er über ein Land und eine Pa…
 
Kulturprotestantismus oder auch liberales Christentum sind etwas anderes als Linksprotestantismus. Ein wesentliches Anliegen der Liberalen Theologie ist die Zusammenbestehbarkeit des christlichen Glaubens mit dem Wahrheitsbewusstsein der aufgeklärten Moderne. Im Kulturprotestantismus werden die sozialen und kulturellen Folgen der Reformation wie be…
 
#111: Fehlleistung Wahlrechtsreform – ein Essay von Professor Dr. Florian Grotz und Professor Dr. Friedrich Pukelsheim Die Parteiführungen von CDU, CSU und SPD wollen das Bundestagswahlrecht ändern. Ihr Vorschlag zur „Dämpfung“ der Zahl der Abgeordneten ist jedoch wenig wirksam. Überdies ist er verfassungsrechtlich problematisch und demokratiepolit…
 
#110: Als die Cholera nach Europa kam – ein Essay von Professor Dr. Birgit Aschmann Abgeriegelte Grenzen, Hamsterkäufe, Ausgangssperren, alleingelassene Sterbende, Angstzustände, Aufstände, Wutbürger, Stigmatisierung des Fremden, leere Staatskassen und wilde Verschwörungstheorien: Was wir von einem Blick in das Jahr 1831 lernen können, als eine aus…
 
Der Protestantismus war über viele Jahrhunderte eine staatstragende Macht, für die das Bündnis von Thron und Altar eine Selbstverständlichkeit war. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wird die EKD von konservativen Strömungen bestimmt. In den 1960er Jahren wird die Kirche nicht einfach links. Aber sie verändert sich nachhaltig: Immer mehr evangelische …
 
#109: Die Flucht aus unserer Geschichte – ein Essay von Ines Geipel Die Gewaltmaschine der Ost-Diktatur? Wurde zusehends aus der Öffentlichkeit hinauskomplimentiert, weggeblinzelt im medialen Beliebigkeits-Sprech und dem ungestillten Bedürfnis der Konsenskultur Ost nach Verdrängung. Über deutsch-deutsche Echokammern im Jahr 30 der Einheit. Ein Essa…
 
#108: Das Ergebnis war immer Verlassenheit – ein Essay von Heike Schmoll Erwachsene, die in ihrer Kindheit sexuell gequält und gefoltert wurden, überleben oft nur deshalb, weil sie ihr Ich in unterschiedliche Persönlichkeiten aufgespalten haben. Verstanden werden Personen mit einer dissoziativen Identitätsstörung aber nur selten. Ein Essay von Heik…
 
Die evangelikale Bewegung als globales Phänomen ist mit Billy Graham entstanden. Vieles spricht dafür, dass diese Marke beziehungsweise dieses globale Netzwerk mit seinem bisherigen stark von den USA geprägten Profil die Präsidentschaft Donald Trumps nicht überlebt hat. Wie konnte es so weit kommen? Quelle…
 
In der Christenheit gibt es nicht nur Liberale und Evangelikale, sondern auch ziemlich viel dazwischen. Aber für die meisten Kirchen des Westens gibt es eine solche Grundspannung, zwischen Kulturpessimismus und Weltbejahung, apokalyptischem Dualismus und messianischem Universalismus, progressiven und konservativen Gesellschaftsbildern. Besonders de…
 
#107: Der alte Elefant – ein Essay von Günter Bannas Weder war es selbstverständlich, dass Helmut Kohl 1982 Bundeskanzler wurde. Noch, dass der CDU-Politiker es bis 1998 blieb. Als er abtrat, war die Zeit über ihn hinweggegangen. Doch als er 1976 das erste Mal antrat, war das Scheitern nicht das Ende, sondern nur Anfang. Ein Leben als Lehrstück übe…
 
Quer durch alle Konfessionen ist die christliche Welt heute von Spannungen bestimmt. Dabei geht es weder nur um neue Gegensätze wie die Auseinandersetzungen um Homosexualität noch um klassische Streitfragen wie das Schriftverständnis. Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen lassen sich nicht verstehen ohne die kulturellen Umbrüche der 1960er Jahre. …
 
#106: Die Erfindung des Katholizismus – ein Essay von Professor Dr. Dr. h. c. Hubert Wolf Vor genau 150 Jahren wurde während des I. Vatikanischen Konzils eine Behauptung als von Gott geoffenbarte Wahrheit ausgegeben, die bis dahin ausdrücklich als falsch gegolten hatte: dass der Papst allein, ohne Rückbindung an den einmütigen Konsens der Bischöfe …
 
#105: Die Generation Z und die fünfte Welle des Terrorismus – ein Essay von Dr. Carolin Görzig Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert hat sich der Terrorismus in vier einander überlappenden Wellen von je etwa vierzig Jahren Dauer entwickelt. Wenn sich das Großeltern-Enkel-Muster fortsetzt, müsste die fünfte Welle wieder auf Systemkritik basieren – di…
 
#104: Die Katastrophe nach der Katastrophe – ein Essay von Reiner Burger Seit zehn Jahren wird Angehörigen und Opfern des Love-Parade-Unglücks eine umfassende amtliche Aufarbeitung verweigert. Weder wurde ein Sonderermittler eingesetzt noch ein Untersuchungsausschuss. Der 44 Seiten umfassende Beschluss, mit dem das Landgericht Duisburg den Prozess …
 
#103: Auferstehen in Ruinen – ein Essay von Dr. Jochen Staadt Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand. Ein Essay von Dr. Jochen Staadt. Der Verfa…
 
#102: Aus eigener Stärke – ein Essay von Dr. Wolfgang SchäubleKrisenhafte Entwicklungen hat es in Europa schon lange gegeben. Jetzt sollten wir die Corona-Pandemie dazu nutzen, uns zu fragen: Was haben wir in der Vergangenheit übertrieben? Wo sollten wir maßvoller werden? Was können wir für die Zukunft besser machen? Identitäten sind nicht in Stein…
 
#101: Eine kurze Geschichte des Impfens – ein Essay von Professor Dr. Robert JütteDie medizinische Erfolgsgeschichte, die Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war von Anfang an immer auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang - und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft. Ein Essay von Professor D…
 
#100: Mit Mut und Neugier – ein Essay von Annegret Kramp-Karrenbauer75 Jahre CDU zeigen zweierlei: Da ist ein tiefer Drang, Verantwortung zu übernehmen, der Wille zum Gestalten und Regieren im Jetzt – denn nur so kann eine Partei ganz konkrete Probleme lösen. Und es gibt eine starke visionäre Kraft, den Willen, nicht einfach im Hier und Jetzt stehe…
 
#99: Als die Panzer kamen – ein Essay von Professor Dr. Joachim Tauber Vor genau achtzig Jahren begann die sowjetische Okkupation Litauens, Lettlands und Estlands. Was damals geschehen ist, sorgt heute für neue politische Konflikte, weil Russland die Legende vom freiwilligen Beitritt der drei Länder zur Sowjetunion wieder aufleben lässt. Die Geschi…
 
#98: Europas Verfassungskrise – ein Essay von Professor Dr. Dr. Udo Di Fabio Das EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat ein ungelöstes Problem akut gemacht. Andere Konflikte über die richtige Verfassung der EU waren schon zuvor ausgebrochen oder harren ihrer Austragung. Sie auf die Spitze zu treiben und markante Entscheidungen zu suchen wäre …
 
#97: Der Tag des Sieges – ein Essay von Dr. Mischa Gabowitsch Das Kriegsgedenken in Russland war mit seinen monumentalen Denkmälern und Paraden immer eine staatliche Inszenierung. Aber es war stets auch sehr viel mehr: Wie sich die Bedeutung des 9. Mai 1945 über die Jahrzehnte gewandelt hat. Ein Essay von Dr. Mischa Gabowitsch. Der Verfasser ist Hi…
 
#96: Der Schmerz der Ungarn - Ein Essay von Georg Paul Hefty Vor hundert Jahren wurde der Vertrag von Trianon unterzeichnet, durch den Ungarn zwei Drittel seines Territoriums verlor. Das Land sah sich als unschuldiges Opfer der Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Aber war es das auch? Ein Essay von Georg Paul Hefty. Der Verfasser war bis 2012 veran…
 
#95: Das Virus als Wegmarke - Ein Essay von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Dieser Satz aus Psalm 90 hat für viele Menschen neue lebensweltliche Plausibilität gewonnen. Die Corona-Krise zwingt uns zu der Einsicht, dass auch unser modernes Leben gefährdet und bedroht ist …
 
#94: Arbeit am Mythos - Ein Essay von Daniel Deckers Vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Als Papst Johannes Paul II. schrieb er zwischen 1978 und 2005 Weltgeschichte. Doch die Geschichte des ersten Polen auf dem Stuhl des Bischofs von Rom ist längst noch nicht geschrieben. Ein Essay von Daniel Deckers. Daniel Deckers, Politikredakteur d…
 
#93: Täter als Opfer, Opfer als Täter: die RAF – ein Essay von Dr. Harald Bergsdorf Auch fünfzig Jahre nach ihrer Gründung und gut zwanzig Jahre nach ihrer Selbstauflösung ist die "Rote Armee Fraktion" nicht Geschichte. Noch immer sind zahlreiche Morde nicht aufgeklärt. Auch die Propaganda der RAF verdient eine eingehende Analyse. Ein Essay von Dr.…
 
#92: Bibel, Axt und Zeitungen – ein Essay von Professor Dr. Jan-Werner Müller Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert? Ein Essay von Professor Dr. Jan-Werner Müller. Der Verfasser lehrt Politisch…
 
#91: Europa neu denken – ein Essay von Professor Dr. Peter Graf Kielmansegg Die Erfolgsgeschichte der europäischen Einigung, die bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann, ist schon längst in eine Krisengeschichte der Europäischen Union umgeschlagen. Doch ausweglos ist diese Krise nicht. Ein Paradigmenwechsel tut Not. An die Stelle eines unspezifische…
 
#90: Heiliger Geist und Zeitgeist – ein Essay von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies Die erstmalige Ordination von Frauen zum evangelischen Pfarramt während des Zweiten Weltkriegs verdankte sich einer glücklichen Allianz von zeitlosen Wahrheiten und Gegenwartsbezügen. Dasselbe Muster lässt sich in der Verdrängung von Frauen aus kirch…
 
#89: An den Grenzen der Verfassung – ein Essay von Professor Dr. Udo Di Fabio Das Modell der liberalen Demokratie schlägt sich in der Pandemie überraschend gut. Es gilt, Leben zu schützen und dabei schonend mit den Grundlagen der freien Gesellschaft umzugehen. Ein Essay von Professor Dr. Udo Di Fabio. Der Verfasser ist Direktor des Forschungskolleg…
 
#88: Deutscher Ethikrat: Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise Der Deutsche Ethikrat hat eine ethische Orientierungshilfe in dramatischen Handlungs- und Entscheidungssituationen verfasst, vor allem solchen der sogenannten Triage. Überdies werden Verfahrensmaßgaben und Kriterien skizziert, wann und in welcher Weise auf eine Renormalisier…
 
#87: Hungermord – ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel Das größte einzelne Verbrechen der Sowjetunion ist im Westen noch immer kaum bekannt: Die von Stalin verursachte Hungersnot in der Ukraine 1932/33. Ein Essay von Professor Dr. Martin Schulze Wessel. Der Verfasser lehrt Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Uni…
 
#86: Willy Brandt ans Fenster! Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Essay von Dr. Jan Schönfelder. Der Verfasser ist Historiker und Redakteur…
 
#85: Deutschland, einig Bundesstaat? Ein Essay von Professor Dr. Wolfgang Renzsch Es erscheint paradox: Die Rationalität des deutschen Bundesstaates liegt nicht darin, regionale Vielfalt zu bewahren, sondern gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Das aber kann nicht das letzte Wort sein. Ein Essay von Professor Dr. Wolfgang Renzsch. Der Verf…
 
#84: Religiöse Konflikte unter dem Grundgesetz – ein Essay von Professor Dr. Rudolf Steinberg Der Islam trägt mittlerweile erheblich zur Veränderung der Rolle von Religion in Deutschland bei: Auf die zunehmende Sichtbarkeit muslimischer Symbole reagiert das Gemeinwesen mit deren Ausschluss aus immer weiteren Bereichen von Staat und Gesellschaft. Do…
 
#83: Die Symbiose von Schleppern und Seenotrettern beenden! Vorschläge zur Güte von Professor Dr. Egbert Jahn Die internationalen Fluchtbewegungen werden zunehmen – und die inneren Widersprüche der europäischen Flüchtlingspolitik wohl so schnell nicht abnehmen. Grund für Fatalismus ist das nicht. Allein für die Beendigung des massenhaften Ertrinken…
 
#82: Seit' an Seit' – ein Essay von Professor Dr. Jürgen Mittag Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 ist die Arbeiterwohlfahrt nicht ohne die SPD zu denken. Aber sowohl der Wohlfahrtsstaat wie auch die Parteienlandschaft sind in Bewegung. Was bleibt? Ein Essay von Professor Dr. Jürgen Mittag. Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankfurter Allgemeinen…
 
#81: Autoritäre scharfe Macht und ihre digitale Agenda – ein Essay von Christopher Walker, Shanthi Kalathil und Jessica Ludwig Digitale Plattformen und Technologien, die in repressiven Regimen wie Russland und China entwickelt wurden, sind auf dem besten Weg, sich in demokratischen Ländern zu verbreiten. Autoritäre politische Normen könnten sie dor…
 
#80: Szymons Bilder – ein Essay von Felix Ackermann Szymon Groskop überlebte den Holocaust im besetzten Polen als Kind. Nach mehr als sieben Jahrzehnten fährt er zum ersten Mal wieder in die heute zur Ukraine gehörenden Orte zurück, an denen seine Familie ermordet wurde. Ein Essay von Felix Ackermann. ——— Daniel Deckers, Politikredakteur der Frankf…
 
#79: Angekommen – ein Essay von Dr. Thorsten Holzhauser Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Eine kurze Geschichte einer bemerkenswerten Metamorphose von Dr. Thorsten Holzhauser. Der Verfasser ist Wissenschaftlicher Mita…
 
#78: Die Experten – ein Essay von Maciej Górny Auch Sieger haben es schwer: Für die Vertreter der neuen Staaten Osteuropas war die Pariser Friedenskonferenz eine Enttäuschung. Die eigentlichen Gewinner waren Männer im Hintergrund. Ein Essay von Maciej Górny. Der Verfasser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Wars…
 
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