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Achilleis von Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), entstanden 1797–99, veröffentlicht 1808. Als Goethe an dem Epos in Hexametern Hermann und Dorothea arbeitete, studierte er Homer in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß. Dabei kam er darauf, dass zwischen dem Ende der Ilias und dem Anfang der Äneis noch ein episches Gedicht inneliegt. Er hat eine Achilleis in 8 Gesängen zu schreiben begonnen, hat das Projekt jedoch bereits nach der Fertigstellung des ersten Gesanges aufgegeben.
 
Die Leiden des jungen Werther beschreibt die unglückliche Liebe eines jungen Mannes (Werther) zu einer verlobten, später verheirateten Frau. Der Roman ist aus einer radikal subjektiven Perspektive geschrieben: er besteht nur aus Briefen von Werther vor allem an einen Freund namens Wilhelm. Erst im letzten Teil des zweiten Buches tritt ein Erzähler hinzu. Anhand der Briefe kann der Leser sowohl dem Verlauf der Handlung als auch den Gefühlen Werthers folgen, der immer verzweifelter wird, bis e ...
 
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Den Bauplan der Natur zu entschlüsseln, den genetischen Algorithmus für das endlose Werden und Vergehen nachzuerschaffen, das ist nicht erst die Triebfeder heutiger Forscher. Johann Wolfgang von Goethe forschte als Naturwissenschaftler, um ebendiesen Erkenntnissen näher zu kommen. Eine Darstellung seiner Leistungen im zeitgeschichtlichen Kontext be…
 
Eigentlich denkt man, dass die wichtigen europäischen Bücher des 20. Jahrhunderts allesamt längst übersetzt und bekannt seien. Der nun erstmals in deutscher Sprache veröffentlichte Roman "Menuett für Gitarre (zu 25 Schuss)" von Vitomil Zupan allerdings zeigt, dass noch immer Entdeckungen zu machen sind. Er erzählt vom slowenischen Partisanenkampf i…
 
Lügen und Intrigen in der Kleinstadt: Die afroamerikanische Autorin Ann Petry führt uns ins Milieu der weißen Mittelschicht in den USA der Nachkriegszeit – und spinnt uns nahezu in einen Krimi ein. Anja Brockert im Gespräch mit Christoph Schröder | Nagel & Kimche Verlag, 304 Seiten, 24 Euro | ISBN: 978-3312012237…
 
Ein Trauma lastet über dem Dorf: Drei Kinder kamen einst durch einen tragischen Unfall ums Leben. Jahre später begibt sich ein Mann auf Spurensuche, getrieben von der Frage, ob man den Tod des eigenen Kindes jemals verkraftet. Ein sehr persönliches Buch des Schweizer Erfolgsautors - aber leider nicht sein bestes. | Rezension von Isabella Arcucci | …
 
Pippi Langstrumpf, die Olchis und das Sams – sie alle wohnen unter dem Dach des Oetinger Verlags. Vor 75 Jahren wurde der Kinder-und Jugendbuchverlag von Friedrich Oetinger gegründet. Er entdeckte unter anderem Astrid Lindgren für den deutschen Markt. Ein Gespräch mit Julia Bielenberg, Verlegerin in dritter Generation.…
 
Ein besonderes Klangerlebnis zum 100. Geburtstag des Dichters: Die spielerischen Texte des Wiener Dichters H. C. Artmann verwoben mit Musik, die den Rhythmus und spezifischen Ton der Wortkunstwerke unterstreicht.Rezension von Leonie Berger. | Hörbuch zum 100. Geburtstag von H.C. Artmann | Gelesen von Erwin Steinhauer mit Musik von Georg Graf, Joe P…
 
In die dunklen Winkel der weißen Gesellschaft leuchtet Ann Petry in ihrem Roman "Country Place". Diese Kleinstadtgeschichte schrieb die afroamerikanische Autorin 1947, jetzt gibt es sie zum ersten Mal auf Deutsch. Fans von Carlos Ruiz Zafón werden in seinen nachgelassenen Erzählungen einige Figuren aus den Romanen wieder erkennen - und natürlich di…
 
Aljoschka wartet auf seine Jugendliebe Ilné, wird aber von seiner Mutter mit einer anderen Frau verheiratet. Ein Witwer hadert mit dem Alleinsein. Ein Rentierzüchter muss seine Herde schlachten, um seine Kinder auszuzahlen. Schweigsame Männer und große Gefühle in einem nenzischen Nomadencamp in der sibirischen Tundra.Rezension von Clemens Hoffmann.…
 
"Zwischen den Flüssen" versammelt sechs lange New Yorker Hafengeschichten, die der amerikanische Starreporter Joseph Mitchell 1944-1959 für das Magazin "The New Yorker" schrieb. Mitchell interviewt den Kapitän der größten Fischereiflotte, folgt den Hafenratten und lüftet das Geheimnis eines leerstehenden Hotels.Rezension von Claudia Fuchs.Aus dem a…
 
Race und Gender, Sex und Familie – viele Themen aus Zadie Smith‘ Romanen finden sich auch in diesen Erzählungen aus den letzten zehn Jahren. Vom literarischen Experiment bis zur aktuellen Story, von der alternden schwarzen Dragqueen bis zum opioidsüchtigen Ex-Cop: Ein Band voller überraschender Figuren und Texte. Herausfordernd, kritisch und klug e…
 
Die Schriftsteller Nathacha Appanah erzählt in ihrem Roman "Das grüne Auge" vom Schicksal minderjähriger Flüchtlinge auf der Insel Mayotte, die zwischen Mosambik und Madagaskar liegt und damit eine Außengrenze der EU in Afrika bildet. In ihrem so ergreifenden wie poetischen Roman gibt sie den Kindern auf der Insel eine Stimme.Rezernsion von Claudia…
 
In seinem Buch Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart skizziert der Berliner Kulturwissenschaftler Joseph Vogl die Zusammenhänge zwischen Finanzindustrie, Plattformökonomie und stetig wachsenden Meinungsmärkten. Dabei entsteht das Bild eines immer dichtmaschigeren Netzes, in dem sich der einzelne Mensch verfängt. Allen Freiheits…
 
Carolin Emcke berichtet in einem persönlichen Tagebuch von Begegnungen, Erlebnissen und Gedanken in Zeiten der Covid-Pandemie. So eröffnet sie Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse der Gegenwart.Rezension von Judith Reinbold.S. Fischer Verlag, 272 Seiten, 21 EuroISBN 978-3-10-397094-4…
 
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