Deutsche Demokratische Republik öffentlich
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Bis 1918 war die weitläufige Burganlage im Herzen Wiens das politische Zentrum der Monarchie, heute erfüllt die Hofburg Wien dieselbe Funktion für das demokratische Österreich. Wo einst Kaiser Joseph II. sein revolutionäres Reformprogramm entwarf, wo der Wiener Kongress tagte und tanzte und wo Kaiser Franz Joseph Audienz gewährte, residieren nun der Bundespräsident, der Kanzleramtsminister und die Staatssekretäre der Republik. Auch zahlreiche kulturelle Institutionen – von der Spanischen Hof ...
 
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Nach dem Ende der Monarchie im Jahre 1918 wurden mehrere Abteilungen des nunmehr verwaisten riesigen Hofhaushaltes in der „Hofsilber- und Tafelkammer” zusammengefasst und ab 1923 mit Objekten aus der Porzellansammlung sowie der Hofzuckerbäckerei, des Hofkellers, der Hofküche, und der Hofwäschekammer öffentlich zugänglich gemacht.Erleben Sie bei Ihr…
 
Im ersten Raum der Alten Hofsilber- und Tafelkammer mit den noch aus der Monarchie stammenden Eichenvitrinen sehen Sie Einzelstücke oder Teile von Alt-Wiener, ungarischen und böhmischen Servicen sowie Beispiele von weiß-goldenem Sanitärporzellan aus Böhmen. Bemerkenswert sind die schönen Gläserserien mit verschiedenen Schliffvariationen aus dem Hau…
 
Im Schaukasten in der Mitte sind Objekte aus der kaiserlichen Wäschekammer ausgestellt. Bis 1872 wurde die Wäsche des Hofhaushalts mit verschiedenen Stempeln und gelber Farbe gemerkt; erst später stickte man Monogramme und Kronen in die Wäsche. Badewäsche und Bettwäsche war früher ausschließlich aus weißem, feinem Leinen. Erst Ende des 19. Jahrhund…
 
Bevor sich Kaiserin Elisabeth 1876 ein Badezimmer nach heutigen Maßstäben einrichten ließ, gab es keine Badezimmer im modernen Sinn. Die Mehrheit der Angehörigen des Hofhaushaltes musste sich mit Sanitärgarnituren bestehend aus Waschschüsseln, Wasserkrügen, Fußbecken, Rasierschüsseln, Seifenschalen, Nachttöpfen und dergleichen begnügen. Die Garnitu…
 
Eine Besonderheit ist das außergewöhnliche englische Speiseservice, das ein Geschenk Kaiserin Elisabeths an Kaiser Franz Joseph für das Jagdschloß Offensee war. Der Entwurf aus dem Jahr 1870 stammt von William Coleman und zeigt in naturalistischer Weise Insekten, Vögel, Meerestiere und Pflanzen. www.hofburg-wien.at | Download Tour-Guide (PDF) © by …
 
Zu den bedeutendsten Servicen der Hofsilberkammer gehört zweifellos das Grand Vermeil. Dieses Hauptwerk der französischen Goldschmiedekunst umfasste ursprünglich Gegenstände für 40 Gedecke. Von Wiener Silberschmieden wurde es um 1850 auf 140 Gedecke erweitert. Heute besteht das Prunkservice aus insgesamt 4500 Teilen und wiegt über eine Tonne. Das M…
 
In diesem letzten Raum des alten Teiles der ehemaligen Hofsilber- und Tafelkammer sind in der Mittelvitrine silberne Teller, Platten, Schüsseln, Kasserollen und Terrinen präsentiert, die eine Vorstellung vom Umfang des täglich gebrauchten Hoftafelsilbers vermitteln. Das Geschirr aus massivem Silber trägt das Kaiserwappen und beeindruckt durch seine…
 
Das historistische Tafelgedeck mit dem Namen „Hofform“, das weit über das Ende der Monarchie hinaus bis zum Jahre 2000 für Staatsbankette verwendet wurde, stammt aus der Wiener Porzellanmanufaktur. Der ehemals an der höfischen Tafel als Speiseteller benützte Silberteller ist in der Republik zum Platzteller degradiert. Gespeist wurde von dem in der …
 
Für die Reise zu der für sie auf der griechischen Insel Korfu gebauten Villa „Achilleion“ pflegte Kaiserin Elisabeth das Schiff „Miramare“ zu benützen. Auf dieser Yacht gab es eigens angefertigtes Tafelgeschirr und Besteck aus Alpacca, das heißt Ware aus versilbertem Metall; die Serviceform stammt aus dem um 1890 gängigen Angebot der Metallwarenfab…
 
Anlässlich der Krönung Kaiser Ferdinands zum König des lombardo-venetianischen Königreichs im Jahre 1838, wurde der monumentale Mailänder Tafelaufsatz bestellt. Er ist das umfangreichste Ensemble der Silberkammer und kann bis zu einer Länge von 30 Metern mit verspiegelten Plateaus zusammengesetzt werden. Auf dem Mittelstück sehen Sie die allegorisc…
 
Am Hof herrschte die jahrhundertelange Tradition, daß der Kaiser und die Kaiserin alljährlich am Gründonnerstag die Fußwaschung an 12 Männern und 12 Frauen vornahmen. Dies geschah in Erinnerung an die demütige Fußwaschung der Apostel durch Christus. Die Zeremonie wurde an sehr betagten, bedürftigen Menschen vollzogen, die nach einer sorgfältigen är…
 
Das früher „Laxenburger Service“ genannte Dessert-Service wurde 1824 anlässlich der Hochzeit Erzherzog Franz Carls mit der Königstochter Sophie von Bayern, den Eltern des späteren Kaisers Franz Joseph, bei der Wiener Manufaktur bestellt. Am Ende des 18.Jahrhunderts hatte Kaiser Franz I., der Vater des Bräutigams, in Laxenburg, einem Sommerschloß de…
 
Nach Wien kam dieses Service aus dem Schloß Miramare bei Triest, der ehemaligen Residenz des Erzherzogs Ferdinand Max, späteren Kaiser Maximilian von Mexiko. Der Erzherzog war der jüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph. 1854 wurde er zum Oberkommandierenden der K.K. Marine. 1864 nahm er die mexikanische Kaiserwürde an, konnte sich aber in seinem ne…
 
Das Weiß-Goldene Speiseservice wurde 1851 für Kaiser Ferdinand angekauft. Ferdinand, der vom Volk den Beinamen „der Gütige“ erhalten hatte, verzichtete im Zuge der bürgerlichen Revolution von 1848 zugunsten seines jungen Neffen Franz Joseph auf den Thron und übersiedelte in die Prager Burg, wo er bis zu seinem Tod 1875 zurückgezogen lebte. Zur Neua…
 
Als eine der ersten Neuanschaffungen für den jungen, nach der Revolution 1848 eingesetzten Kaiser Franz Joseph wurde 1850/51 der sogenannte „Neufranzösische Tafelaufsatz“ in Paris bestellt. Die Tischdekoration aus vergoldeter Bronze übertrifft die anderen Tafelaufsätze bei weitem an Üppigkeit und Dekor. Die riesigen Girandolen haben einen reich ver…
 
Das Service mit den grünen Bändern war ein exquisites Geschenk des französischen Königs Ludwig XV. an Kaiserin Maria Theresia. Es diente als Zeichen einer beginnenden Annäherung zwischen Österreich und Frankreich nach den verlustreichen Erbfolgekriegen. Grüne ineinander geschlungene Bänder bilden den Hauptschmuck der Geschirrteile, die sich in ihre…
 
Im Jahre 1777 besuchte Kaiser Joseph II. seiner Schwester, die französische Königin Marie Antoinette. Bei seiner Rückkehr brachte er insgesamt 500 kostbare Porzellanobjekte aus Sèvres, darunter das apfelgrüne Speiseservice und vier prachtvolle Terrinen, von denen sich drei in der Silberkammer erhalten haben. Die runde Olio-Terrine - für eine kräfti…
 
Das phantasievolle Falten von Servietten ist eine alte, aber leider im Aussterben begriffene Kunst. Die komplizierten Kreationen in Form von Fächern, Fischen, Muscheln, Schwänen, Enten oder Blüten wurden als Tafelschmuck vor allem in der frühen Barockzeit verwendet. Sie gelingen nur unter der Voraussetzung, dass die Serviette von feinstem Leinen is…
 
Das Goldservice ist das prunkvollste Porzellanservice des kaiserlichen Hofes. Alle Einzelstücke des für 12 Personen bestimmten Tafelservice sind mit polierten Gold überzogen, zum Teil auch innen und auf der Unterseite vergoldet. Die feinen, mattgoldenen Ornamente orientierten sich an antiken Schmuckfriesen. Das Goldene Service ist eine Meisterarbei…
 
In Meissen wurde 1710 die erste -und für lange Zeit beste- Porzellanmanufaktur in Europa gegründet. Das Meissener Service, das um 1775 entstand, wird von prachtvoller Blumenmalerei dominiert. Die Formen sind gute Beispiele für den „Barockklassizismus“. Während die bauchigen Terrinen mit dem Früchteknauf noch der Barockzeit anzugehören scheinen, geh…
 
Der altfranzösische Tafelaufsatz wurde 1838 anlässlich der Krönung Kaiser Ferdinands zum lombardisch-venetianischen König in Mailand in Paris bestellt. Allerdings ist der Hersteller nicht bekannt. Man pflegte bei Hof große Bestellungen im Ausland geheimzuhalten oder über den Obersthofmeister abzuwickeln, um die Wiener Kunsthandwerker nicht vor den …
 
Nach Meissen wurde 1718 in Wien die zweitälteste Porzellanmanufaktur Europas gegründet. Porzellan war damals zwar ein beliebtes und teures Sammelobjekt, doch der kaiserlichen Tafel - außer beim Dessertgang - noch nicht würdig. Dass es um 1800 hoffähig wurde, verdankte es auch den Vermünzungen des Hoftafelsilbers in Kriegszeiten. 1803 bestellte Kais…
 
Im Atrium sehen Sie „Tambouren“ aufgestellt, vergoldete Bronzetafelaufsätze, die mit Konfekt belegt die kaiserliche Tafel schmückten. Sie gehören zum neufranzösischen Tafelaufsatz des jungen Kaisers Franz Joseph. www.hofburg-wien.at | Download Tour-Guide (PDF) © by Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.…
 
Die Silberkammer verdankt Herzog Karl Alexander von Lothringen eine interessante und umfangreiche Sammlung ostasiatischer Porzellane aus der Zeit um 1700. Karl Alexander war der jüngere Bruder von Kaiser Franz Stephan, dem Gemahl von Maria Theresia. Er heiratete 1744 deren einzige Schwester Maria Anna. Nach der Hochzeit übersiedelte das junge Paar …
 
Mit dem Mundzeug hat sich ein sehr persönliches Utensil Kaiserin Maria Theresias erhalten. Es war ein eigens für sie angefertigtes und von ihr benütztes Besteck, das sie überall hin begleitete. Es setzt sich aus einem Messer, einer Gabel, einer Vorlegegabel und einem Löffel zusammen, ergänzt von einem kleinen Eierbecher, einem Eierlöffel mit Markzi…
 
Dass sich aus früheren Epochen so gut wie kein Hoftafelsilber erhalten hat, hat zwei Gründe: einerseits wurde Tafelsilber jederzeit rigoros eingeschmolzen und neu verarbeitet, sobald es abgenützt oder unmodern war oder der Besitzer Geldmangel litt. Die Hauptursache für die Vermünzungen Ende des 18. Jahrhunderts liegen jedoch in den napoleonischen K…
 
Dieses Dessert-Service der englischen Manufaktur Minton war eines der Prunkstücke auf der Londoner Weltausstellung des Jahres 1851. Das aus 116 Teilen bestehende Porzellan-Service wurde mit der höchsten Auszeichnung für seine ästhetische Ausführung prämiert. Die englische Königin Victoria kaufte das Service und schickte einen Teil als Freundschafts…
 
Über die Kaiserstiege mit prachtvoller Stuckmarmorausstattung und vergoldeten Broncevasen erreichen Sie wie einst Kaiser Franz Joseph das Hauptgeschoß. Die Hofburg war über sechshundert Jahre Residenz der Habsburger und damit Zentrum des Heiligen Römischen Reiches. Neben ihrer Funktion als Regierungssitz und Verwaltungszentrum war die Hofburg vor a…
 
Im April des Jahes 1854 kam die knapp sechzehnjährige Herzogin Elisabeth in Bayern nach Wien, um ihren Cousin Kaiser Franz Joseph zu heiraten. Nach der Hochzeit bezog sie ihr Appartement in der Hofburg und tauchte in die imperiale Welt des Wiener Hofes ein. Begeben Sie sich nun in das Sisi Museum - und erleben Sie in den folgenden 6 Räumen „Sisi – …
 
Am 10. September 1898 schockierte die Nachricht Europa: Kaiserin Elisabeth von Österreich ermordet! Elisabeths tragischer Tod war das Ende eines bewegten, unglücklichen und oft mißverstandenen Lebens einer außergewöhnlichen Persönlichkeit. Er trug aber auch entscheidend zur Enstehung eines Mythos bei, den Elisabeth schon zu Lebzeiten durch ihren un…
 
Die Zeitungsausschnitte auf den beiden Tafeln vor und hinter Ihnen gehen der Frage nach, wie Elisabeth von zeitgenössischen Journalisten gesehen wurde. Sie zeigen ganz deutlich, dass Elisabeth zu ihren Lebzeiten nicht die allseits beliebte, umjubelte schöne Kaiserin war, die Titelseiten füllte. Tatsache ist, dass über Elisabeth, die sich sehr früh …
 
Zu Lebzeiten Elisabeths hatte man sich nur wenig für die zurückgezogene und eher „seltsame“ Kaiserin interessiert – erst nach ihrem Tod wurden die Möglichkeiten der Vermarktung der unglücklichen schönen Kaiserin, die tragisch ums Leben gekommen war, erkannt und auch so weitergegeben. Schnell verbreiteten sich unzählige Gedenkbilder, Gedenkmünzen un…
 
Nach dem Tod Elisabeths wurden zahlreiche Denkmäler errichtet. Noch vor Wien fanden in Budapest 1901 und 1902 zwei Wettbewerbe für ein Elisabeth Denkmal statt. Diese Aktivitäten und ähnliche in Salzburg führten in Wien zur Gründung eines Denkmalkomitees. Die mit viel Unstimmigkeiten verbundene Suche nach einem würdigen Standort entschied der Kaiser…
 
Die schlichte Stehfigur für Salzburg inspirierte den Wiener Bildhauer Hermann Klotz, der sein Vorbild um ein Bewegungsmoment bereicherte. Die „Hoheitsvoll – Schreitende“ wurde lebensgroß und als Kleinplastik ausgeführt. Seine Interpretation fand große Anerkennung. Ein Exemplar der Kleinplastik schmückte sogar das Arbeitszimmer des Kaisers im Schlos…
 
Erst mit den Filmproduktionen wurde Elisabeth zu der weltweit bekannten und verehrten „Sissi“. Dazu trug vor allem die Sissi Trilogie von Ernst Marischka aus den 50er Jahren bei, mit der die junge Romy Schneider berühmt wurde. Sie prägte und prägt bis heute das Bild der jungen, herzigen, ungezwungenen „Sissi“, das jedoch nur bedingt mit der tatsäch…
 
Am 24. Dezember 1837 wird Elisabeth in München als Tochter von Herzog Maximilian in Bayern und der bayerischen Königstochter Ludovika geboren. Sisi – wie Elisabeth im Familienkreis genannt wird – ähnelt in vielem ihrem Vater – der volkstümliche Herzog liebt die Natur, ist ein passionierter Reiter und Reisender. Sisi wächst mit ihren sieben Geschwis…
 
Im Sommer 1853 begleitet Sisi ihre Mutter und ältere Schwester Helene – Néné genannt- nach Bad Ischl, um den 23. Geburtstag ihres Cousins, des jungen Kaisers Franz Joseph zu feiern. Eigentlicher Grund dieser Reise sind allerdings Hochzeitspläne, die die Mütter der beiden, die Schwestern waren, geschmiedet haben. Franz Joseph verliebt sich Hals über…
 
Nach der Verlobung in Ischl kehrt Sisi nach Bayern zurück, wo sofort mit den Hochzeitsvorbereitungen begonnen wird. Unter anderem wird Sisi auf ihre künftige Rolle als Kaiserin von Österreich vorbereitet – Sisis Unbehagen und ihre Angst vor dem Wiener Hof nimmt zu. Sie spürt, dass sie mit ihrer Verlobung vor der Kulisse Bad Ischls die Bühne der Wel…
 
Mit ihrer Hochzeit am 24. April 1854 beginnt für Elisabeth ein neuer Lebensabschnitt. Elisabeth ist mit den zeremoniösen Feierlichkeiten, den fremden Blicken und großen Erwartungen überfordert. Während ihres ersten Empfanges als Kaiserin bricht sie vor Erschöpfung in Tränen aus und verläßt den Saal. Elisabeth versucht zu Beginn die Erwartungen, die…
 
An der Wand sehen Sie ein Gemälde von Georg Raab, das die Kaiserin anläßlich der Feierlichkeiten zu ihrer Silberhochzeit im Jahr 1879 mit dem berühmten Rubinschmuck zeigt. Der Rubinschmuck gehört zu den heute nicht mehr existierenden Kronjuwelen der Habsburger. In der Stele neben dem Gemälde sehen sie eine Rekonstruktion des berühmten Schmuckes. ww…
 
Die junge Kaiserin leidet zunehmend an Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und anhaltendem Husten. Um einer Lungenerkrankung vorzubeugen wird sie auf Anraten der Ärzte nach Madeira geschickt. Zum ersten Mal ist Sisi wieder frei von jeglicher Verpflichtung und genießt ihr Leben weitab von höflischen Zwängen. Als Elisabeth nach zweijähriger Abwesenheit…
 
Die Kaiserin setzt die Macht ihrer Schönheit immer öfter ganz bewußt für ihre Interessen ein. An aktiver Politik ist sie wenig interessiert und so mischt sie sich auch nur ein einziges Mal in die Regierungsgeschäfte ihres Mannes ein, um sich für Ungarn einzusetzen. Elisabeth empfindet große Zuneigung für das temperamentvolle und stolze ungarische V…
 
Vor dem Portrait Elisabeths als ungarische Königin, sehen Sie ein zweites Kleid. Es handelt sich um eine Replik des Ungarischen Krönungskleides. Dieses Kleid ist im Hause Worth in Paris geschneidert worden. Als Franz Joseph und Elisabeth, nach der Krönung, aus der Matthiaskirche treten, schallt ihnen das „Eljen“ der tausendköpfigen Menge entgegen. …
 
Elisabeth erfüllt immer widerwilliger ihre Pflicht als Kaiserin. Repräsentation ist ihr unangenehm, das Hofzeremoniell lästig, sie verabscheut die starren hierarchischen Strukturen und Intrigen des Wiener Hofes. www.hofburg-wien.at | Download Tour-Guide (PDF) © by Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.…
 
Die Kaiserin flüchtet vor dem Wiener Hof in Sport, Schönheitskult und Reisen. Eine der größten Leidenschaften Elisabeths ist seit ihrer Kindheit die Reiterei. Schon von ihrem Vater hat sie das Kunstreiten gelernt, jetzt trainiert die Kaiserin hart und profiliert sich als eine der besten und mutigsten Reiterinnen Europas. Ihre Parforceritte gehen da…
 
Elisabeth gilt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und ist sich dessen auch durchaus bewußt. Ihre Schönheitspflege nimmt einen Großteil ihres Tagesablaufes ein. Besonders stolz ist Elisabeth auf ihr dichtes, beinahe bodenlanges Haar, das täglich 2-3 Stunden frisiert wird. Um ihre vielbewunderte Schönheit zu erhalten, probiert Elisabeth unzähli…
 
Die körperbewußte, sportliche Kaiserin ist aber auch unter ständiger ärztlicher Betreuung. Sie weiß, dass zu einem gesunden Körper und schönen Gesicht auch gepflegte Zähne gehören. Das Zahnarztbesteck ihres persönlichen Zahnarztes und Briefe ihrer Vertrauten, der Gräfin Ferenczy beweisen die regelmäßigen Behandlungen. www.hofburg-wien.at | Download…
 
Nach dem tragischen Selbstmord ihres einzigen Sohnes Rudolf im Jahr 1889 wird Elisabeth immer verbitterter, zieht sich immer mehr in sich zurück, wird menschenscheu, unnahbar und trägt nur noch schwarz. www.hofburg-wien.at | Download Tour-Guide (PDF) © by Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.…
 
Fächer, Schleier und Sonnenschirme sind bereits sehr früh unverzichtbare Begleiter, mit denen die Kaiserin ihr Gesicht vor Neugierigen versteckt. Elisabeth verabscheut es, angegafft zu. Als Fünfzijährige schreibt sie: „Vielleicht werde ich später immer verschleiert gehen, und nicht einmal meine nächste Umgebung soll mein Gesicht mehr erblicken.“ Zu…
 
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