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Hier werfen wir in einstündigen Features einen Blick in die Geschichte. Wenn du dich also für große Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts interessierst wie Albert Einstein oder Marlene Dietrich, wenn du mehr wissen möchtest über die Watergate-Affäre oder den Untergang der Titanic, wenn du dich fragst, was es mit den Illuminaten tatsächlich auf sich hat, dann bist du hier genau richtig.
 
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975 gründet der Regensburger Bischof Wolfgang eine Domschule mit angeschlossenem Knabenchor. In diesem Chor sollen nur Knaben vor dem Stimmbruch singen, weil sie einen unvergleichlichen Klang hervorbringen können, der ihnen nach der Veränderung der Stimme nicht mehr gelingen könne.Von Deutschlandfunk Nova
 
Am 19. März 2003 marschieren die USA und ihre "Koalition der Willigen" in den Irak ein. Saddam Hussein und sein Regime sollen im Besitz von biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen sein. Der Diktator wird gestürzt, die Waffen werden nie gefunden. Der Irak versinkt in Chaos, Gewalt und Bombenanschlägen.…
 
Der Auftrag kam vom König: Am 26. August 1820 machten sich fünf Männer auf den Weg, um herauszufinden, ob der höchste Punkt der Zugspitze nun in Bayern oder etwa in Österreich liegt. Ihr Weg ist mühsam und gefährlich – am Ende müssen sie schneller umkehren als ihnen lieb ist.Von Deutschlandfunk Nova
 
Am 6. August 1945 um 2:45 Uhr startet der US-amerikanische Pilot Robert Lewis auf der Pazifikinsel Tinian seinen B-29-Bomber "Enola Gay". Ziel: die japanische Hafenstadt Hiroshima. An Bord seines Flugzeugs befindet sich eine Atombombe mit dem harmlos klingenden Namen "Little Boy".Von Deutschlandfunk Nova
 
Bei herrlichem Sommerwetter treffen sich 35 Staats- und Regierungschefs am 1. August 1975 in der finnischen Hauptstadt Helsinki, um ein hundertseitiges Dokument zu unterschreiben - die Schlussakte von Helsinki. Vorausgegangen waren mehr als zwei Jahre zähes Ringen in Verhandlungen.Von Deutschlandfunk Nova
 
Gesellschaftliches Zusammenleben ist auf Vertrauensbeziehungen angewiesen. Ob Politik, Medien oder auch nur die eigenen Nachbarn: Man kann andere niemals vollständig kontrollieren, braucht also Vertrauen. Gleichzeitig kann Vertrauen nur schenken, wer ein Mindestmaß an Kontrolle über sich und seine Umwelt hat. Die Coronakrise ist in diesem Sinne auc…
 
In Ihrem Vortrag betrachtet Michaela Pfadenhauer die Folgen der Coronakrise aus Sicht einer Professionssoziologin. Die Befürchtung einer Expertokratie ist eine Begleiterscheinung nicht erst der Corona-Pandemie, sondern eine Sorge, die seit den 1960er Jahren im Hinblick insbesondere auf die Medizin zu hören ist und nicht nur als Bevormundung der Pol…
 
Die Privatisierung der DDR-Volkswirtschaft scheint vielversprechend: 600 Milliarden D-Mark Gewinn soll der Verkauf von DDR-Betrieben einbringen. Tatsächlich kommt es anders: Für westliche Investoren lohnt sich das Geschäft kaum. Sie lösen die DDR-Betriebe auf und entlassen die Mitarbeiter.Von Deutschlandfunk Nova
 
Welche Motive und die ihnen zugrundeliegenden Werte bewegen Menschen dazu, sich solidarisch in der Corona-Krise zu verhalten? Diese Frage kann nicht ausschließlich mit quantitativen Surveys, wie sie derzeit in größerem Umfang stattfinden, beantwortet werden. Für ein tieferes Verständnis des menschlichen Verhaltens und Entscheidungsprozesses in der …
 
Die Delegation von außerfamiliärer Bildung und Betreuung an die Familien birgt vielfältiges negatives Potenzial. Alle Familien sind davon betroffen, abhängig von ihren Ressourcen und den jeweiligen Herausforderungen jedoch in sehr unterschiedlichem Maße. Die Verschärfung von Ungleichheit durch die Coronapandemie zeigt sich hier sehr deutlich. Die H…
 
Die Schließung der Grenzen im Zuge der Coronapandemie gilt vielen als Umkehrung des Globalisierungstrends. In seinem Vortrag argumentiert Steffen Mau, dass die Grenzpolitik der Coronakrise zwar eine Zäsur darstellt, aber schon länger laufende Trends des Bordering akzentuiert. Die Schließung von Grenzen und die Mobilitätsabwehr sind keine neuen Phän…
 
In der Öffentlichkeit werden gegenwärtig zahlreiche Vergleiche gezogen zwischen der Corona-Pandemie und dem Klimawandel. Covid-19 und der drohende Klimakollaps gelten gleichermaßen als Auslöser einer Zeitenwende. Sighard Neckel geht in seinem Vortrag daher folgenden Fragen nach: Gibt es Strukturähnlichkeiten zwischen dem weltweiten Infektionsgesche…
 
Politiker vor allem aus den von der Pandemie besonders betroffenen Ländern, aber auch viele Intellektuelle beklagen den Mangel an europäischer Solidarität in der Bewältigung der Corona-Krise. Jürgen Gerhards unterzieht diese Diagnose einer kritischen Prüfung und kommt zu dem Ergebnis, dass es um eine europäische Solidarität besser bestellt ist als …
 
Die enge Kopplung von betrieblicher Ausbildung und Bedarf der Wirtschaft ist in Krisenzeiten immer ein Problem. Wirtschaftliche Unsicherheiten, wenn nicht gar Existenzbedrohungen, seitens der Betriebe und Antizipation der beruflichen Zukunft seitens der Jugendlichen und ihrer Eltern wirken sich negativ auf das Ausbildungssystem aus. In Ihrem Vortra…
 
Nach aktuellen Prognosen wird Deutschland im Jahr 2020 erstmalig die vorgegebenen Schwellenwerte des Rückgangs an CO2-Emissionen unterschreiten. Ursache dafür sind aber weder technische Fortschritte noch veränderte Mobilitätsstile, sondern der temporäre Shutdown von Industrien, Handel, Bildung und sonstigen Dienstleistungen. In seinem Vortag betrac…
 
Die Politik in der Corona-Krise wurde häufig als Politik des ‚Ausnahmezustands‘ deklariert. In seiner Präsentation geht es Andreas Reckwitz im Gegensatz darum, die Corona-Politik als Beispiel für ein allgemeineres Muster moderner Politik zu interpretieren, einer ‚Risikopolitik‘. Idealtypisch werden Strukturmerkmale und potenzielle Spannungsfelder v…
 
Zweifellos ist die gegenwärtige Pandemie das weltweit einschneidenste Ereignis der letzten Jahrzehnte. Die ökonomischen, sozialen, und psychologischen Folgen sind nur schwer zu prognostizieren. In seinem Beitrag erläutert Roland Rau aus Sicht eines Demographen, welche Fragen sich für die Mortalitätsforschung ergeben und welche Probleme es bei der B…
 
„Abriegelung ist naiv, das Virus wird trotzdem kommen“, so klang es lange von Seiten der WHO, der EU und der Verantwortlichen in Deutschland. Währenddessen schlossen bereits andere nationale Regierungen ihre Grenzen. Am 17. März folgte die Kehrtwende auch in der EU, als sie ein Einreiseverbot für Menschen aus Nicht-EU-Ländern verhängte und Deutschl…
 
Die Umorganisation des gesellschaftlichen Lebens zum Schutz menschlicher Körper hat tiefgreifende Folgen für die räumliche Struktur der Gesellschaft. Von der Schließung von Gebäuden, öffentlichen Plätzen, Städten und ganzen Staaten bis hin zu einer massiven Reduktion globaler Mobilität. In ihrem Vortrag diagnostizieren Martina Löw und Hubert Knobla…
 
Anna Henkel beleuchtet in Ihrem Vortrag den Umgang der moderne Gesellschaft mit der Corona-Krise. Die Gesellschaft steht immer vor der Herausforderung, sich mit den ihr zur Verfügung stehenden (sozialen) Mitteln auf Gefährdungen einzustellen. Für die Gesellschaft sind ökologische, technologische oder erdsystemische Gefährdungen räumlich und zeitlic…
 
Der Beitrag von Katrin Auspurg nimmt eine Meta-Perspektive auf die Forschung ein. Derzeit gibt es aufgrund der Aussetzung üblicher Qualitätsstandards etliche Anzeichen für eine ineffiziente Wissenschaft. Viele Thesen entbehren transparenter Grundlagen; zahlreiche ad-hoc Surveys verletzen methodologische Grundregeln. Verzerrte Ergebnisse können aber…
 
In Krisensituationen müssen Menschen umdenken. Ein kollektiver Lernprozess beginnt und neue Ordnungsmuster entstehen. Doch werden die neuen sozialen Normen auch befolgt? Eine genauere Analyse muss dem unterschiedlichen Charakter sozialer Normen Rechnung tragen. Andreas Diekmann geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen Regeln und soziale Norme…
 
In ihrem Vortrag gehen Gabriele Klein und Katharina Liebsch aus körpersoziologischer Perspektive Fragen nach dem Ablauf und dem Vollzug der gegenwärtigen Veränderungen durch die Corona-Pandemie nach. In der Bekämpfung der Pandemie wurden zahlreiche Körperpraktiken für hochgradig ansteckend und damit für gefährlich erklärt. Damit werden auch leiblic…
 
Die Demografie beschäftigt in der Corona-Krise bisher vor allem die Frage der Sterblichkeit. Doch welche Auswirkungen sind auf die Geburtenzahlen zu erwarten? In ihrem Vortrag gab Michaela Kreyenfeld einige erste Antworten darauf. Da es selbstverständlich noch keine Daten dazu gibt, hilft ein Blick in die Geschichte. Lange galt, dass nur langfristi…
 
Stefan Liebig und Simon Kühne gehen in ihrem Vortrag der Frage nach, inwiefern die Pandemie auf soziale Ungleichheitsstrukturen trifft. Informationen hierzu wurden in einer Zusatzerhebung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) gesammelt. Liebig und Kühne berichten in ihrem Vortrag erste vorläufige Ergebnisse aus der Befragung und zeigen auf, warum d…
 
In ihrem Vortrag widmen sich Frauke Kreuter und Johannes Abeler dem Thema App-basierter Kontaktverfolgung, mit deren Hilfe flächendeckende Ausgangs- oder Kontaktsperren in Zukunft vermieden werden könnten. In Anbetracht des Potentials von Kontaktnachverfolgung ist es kaum verwunderlich, dass viele Länder unter Hochdruck an der Entwicklung solcher A…
 
In seinem Vortrag mit dem Titel „Shutdown der offenen Gesellschaft“ ging Aladin El-Mafaalani der Fragen nach, was die Corona-Krise für die offene Gesellschaft bedeutet, welche Paradoxien in der Krise zum Vorschein treten und inwieweit es sich um eine Krise der Offenheit handelt. document.addEventListener("DOMContentLoaded", function () { podlovePla…
 
Heinz Bude stellte in seinem Vortrag die Bedeutung der Corona-Krise für gesellschaftliche Solidarität dar. Die Krise sieht er als totales soziales Phänomen. An die Stelle von Freiheit individueller Selbstverantwortung, die die letzten Jahrzehnte prägten, treten Verletzbarkeit und gegenseitige Abhängigkeit. Die Staatsbedürftigkeit der Gesellschaft u…
 
Am 25. April 1990 wird Oskar Lafontaine bei einer Wahlkampfveranstaltung durch einen Angriff verletzt. Wenige Monate später auch Wolfgang Schäuble. 25 Jahre danach ergeht es Henriette Reker ähnlich. Sie alle überleben die Attentate und arbeiten anschließend weiter in der Politik.Von Deutschlandfunk Nova
 
In ihrem Vortrag gaben Rainer Schnell und Menno Smid eine Übersicht der Kritikpunkte aktueller Letalitäts- und Mortalitätsstatistiken. Dabei gingen sie der Frage nach, welcher Datenbedarf aus ihrer Sicht besteht, welchen Inhalt entsprechende Erhebungen haben sollten und wie Stichprobendesign und Datenerhebung aussehen könnten, um die tatsächlichen …
 
In ihrem Vortrag gingen Mareike Bünning und Lena Hipp aus der WZB-Forschungsgruppe „Work and Care“ der Frage nach: Wie wirkt sich Corona auf Arbeit, Familie und Wohlbefinden aus? Erste Antworten konnten sie dabei auf Basis der empirischen Erhebung zu diesen Themen teilnehmen, die unter corona-alltag.de läuft. Basierend auf den Antworten von rund 80…
 
In seinem Vortrag geht Armin Nassehi der Frage nach, wie eine Gesellschaft, die nicht wie aus einem Guss reagieren kann, mit der Corona-Infektion umgeht. Ausgehend von der Beobachtung, dass nicht nur der menschliche Körper, sondern auch die Gesellschaft offensichtlich vom Corona-Virus infiziert ist, analysiert Nassehi die Abwehrreaktionen gesellsch…
 
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