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"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden) begleitet durch das Kirchenjahr und erschließt die Texte der katholischen Liturgie.
 
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Als Jesus in Jerusalem einzieht, lässt er den Festjubel zu. Anders als zuvor, als vieles im Verborgenen geschieht, wie bei der Hochzeit zu Kana oder wie der Brotvermehrung, wo Jesus sich nicht zum König machen lässt, tritt er nun in Erscheinung als der, "der kommt im Namen des Herrn". Seit der Erweckung des Lazarus von den Toten kann nichts mehr ve…
 
Es ist ein hoffnungsvoller Ausblick, die die Propheten dem Volk geben, dass die Mauern der Stadt wieder aufgebaut werde, um Schutz vor dem Feind zu bieten. Auch Jesus kündigt Nikodemus bei Nacht in einem privaten Gespräch verheißungsvoll an, dass der Menschensohn erhöht werden muss, wie auch Mose die Schlange erhöhen musste, um das Volk vor dem gif…
 
In einem Interview soll Steve Banon, der einstige Berater von Donald Trump, gesagt haben: «Finsternis ist gut. Dick Cheney. Darth Vader. Satan. Das ist Macht.» Selbst wenn diese Bemerkung bloss scherzhaft gemeint war, bringt sie doch die Einschätzung zum Ausdruck, dass Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe in dieser Welt zarte Pflänzchen sind, mit dene…
 
Die Tempelreinigung ist nur ein Vorausbild für jene Reinigung, die der Herr am Holz des Kreuzes vollziehen wird, eine Reinigung, die der ganzen Schöpfung und dem ganzen Kosmos gilt, damit er wieder ein Tempel wird, indem Gott Wohnung nehmen kann. Gott soll Raum haben in der Kirche, in unserem Herzen und in der Welt.…
 
Stolz lehnen Menschen ab, an einen Gott zu denken. Sie behaupten, ohne diese Unbekannte besser leben zu können, und ermutigen sich gegenseitig, die Welt ohne Gott zu erklären. Mitten unter diesen Anstrengungen leben die Christen. Ihr Glaube scheint eine antiquierte Sache; etwas, was durch Fortschritt und Erkenntnis längst schon überwunden ist. Der …
 
Immer wieder kann man die Meinung hören, den Menschen gehe es so gut, dass sie keinen Grund haben, sich nach einer Hoffnung umzusehen. Es gibt Christen, die meinen, dass ihre Mitmenschen erst zum Glauben finden, wenn diese in ihrer Existenz erschüttert werden. Der heutige Abschnitt aus der Offenbarung zeigt, dass diese Sicht ein grosser Irrtum ist.…
 
Die Corona-Krise ruft Endzeitpropheten auf den Plan. Sie meinen, dass die Pandemie ein deutliches Anzeichen dafür sei, dass das jüngste Gericht unmittelbar bevorsteht. Deshalb verfluchen sie die Welt wegen ihrer Ungerechtigkeit und rufen Gottes Kinder dazu auf, alles Diesseitige zu verachten. Heute Abend denken wir gemeinsam darüber nach, wie wir a…
 
Es muss eine Vorgeschichte geben zwischen Jesus und dem Aussätzigen, wie zwischen zwei Menschen, die sich finden und Vertrauen zueinander gefunden haben. Denn der Aussätzige hat ein unendliches Vertrauen in die Macht und Wirkkraft von Jesus: "Wenn Du willst, kann ich rein werden." " "Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt - das heißt: "dem…
 
Jesus handelt ohne Verzug, sogleich, alsbald, ohne Verzögerung! Das kleine Wort "eutys" im Griechischen taucht in den letzten Evangelien der vergangenen Sonntage immer wieder auf. Das Wort Gottes und das Handeln Jesu duldet keinen Aufschub. Er hat es eilig, die Kranken zu heilen und die, die im Dunkeln sind von bösen Mächten zu befreien. Und dieser…
 
Auch Jesus hat, da er ganz Mensch ist, auch Menschen an seiner Seite, die ihm ähnlich sind und im Hintergrund ihre Sendung auf Ihn ausgerichtet leben, wie Johannes der Täufer. In dem Moment, als der Täufer in den Kerker ausgeliefert wird, tritt Jesus auf. Beide verkünden, dass das Reich Gottes nahe und die Umkehr notwendig ist. Denkt um, erneuert e…
 
Die drei Gelehrten aus dem Orient, die sich nicht scheuten, einen weiten Weg auf ihrer Suche in Kauf zu nehmen, sie waren nicht sparsam mit ihren Gaben, die sie dem Kind übergaben. Sie brachten keine „Geschenke“ mit, wie man diese Stelle gewohnt ist zu lesen, sondern wörtlich heißt es hier: „sie öffneten ihm ihre Schätze“. Vielleicht darf man das s…
 
Es ist die Würde des Menschen, dass er seines Gottes fähig ist, dass er fähig ist, auf Gott zu hören und hinzulauschen, damit wir seine Herrlichkeit in die Welt hineintragen. Wir brauchen das Bewusstsein der Kinder Gottes, um die Dunkelheit dieser Welt zu durchbrechen und um Hoffnung zu geben - auch über den Tod hinaus.…
 
In einem Bild spricht Jesus von einem Herrn, der auf Reisen geht und alle Verantwortung seinem Türhüter überträgt. Wir Menschen haben in der Welt so eine Türhüterfunktion, in der wir Verantwortung tragen, ob die Welt sich verändert. Hier wird ausgeschlossen, dass wir andere dafür verantwortlich machen können, wenn es zu wenig Frieden in der Welt gi…
 
Jesus schockiert in dieser Begegnung, aber er fasziniert zugleich. Schockierend ist, dass Jesus das Rufen und das Flehen der Frau bemerkt, es jedoch übersieht und nicht darauf reagiert. Den Jüngern, die Jesus begleiten, ist das Ganze unangenehm und sie wissen sich nicht mehr zu helfen, um sich der Frau und den Blicken der anderen zu entledigen, so …
 
Es geht gar nicht zuerst um den Sämann, sondern eher um den Boden und seine Empfänglichkeit. In den vier Etappen, wo der Same hinfällt, sind vier Etappen unseres eigenen Christ-Seins abgezeichnet. Weder kann ein verhärtetes Herz den Samen aufnehmen, das deutet Jesus im Weg an, noch kann es Wachstum geben, wo andere Dinge alle Räume unseres Lebens a…
 
So wie Jesus ganz und gar aus der Fülle des Vaters lebt, so sollen wir ganz und gar aus der Fülle des Sohnes leben. Er tut nichts, als das, was er beim Vater sieht, er sagt nichts, als das, was er vom Vater hört. Als Mensch tritt er auch äußerlich in die Gemeinschaft mit dem Vater, wenn er die Augen zu ihm erhebt, obwohl er doch immer im Vater ist.…
 
Angesichts der Herausforderung, die in der Begegnung mit Gottes Auftrag auf den Einzelnen zukommt, auf Maria, auf Josef, auf die Apostel, später auf Petrus und auf jeden, der Jesus nachfolgt, spürt der Mensch seine Ohnmacht und sein Ungenügen, doch Jesus nimmt den Jüngern die Angst und spricht sein mehrfaches: "Fürchtet Euch nicht!". Er hält nicht …
 
Jesus hatte Mitleid, so hören wir es heute im Evangelium und so hören wir es immer wieder in der Schrift. Es ist göttliches Erbarmen, dass Gott Israel auserwählt, nicht weil es größer wäre als andere Völker, es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Kranken heilt und die Hungernden speist und es ist göttliches Mitleid, wenn Jesus die Jünger beruft,…
 
Es ist der Atem des Lebens, der an diesem Fest offenbar wird, der ganze Atem des Seins besteht zwischen Hingabe und Annhame. Es ist ein Fest, wo wir eigeladen sind, in das Licht Gottes zu schauen. Gott öffnet sein innergöttliches Leben, für den Menschen. Er möchte uns Anteil geben an seinem göttlichen Leben. von Anfang an, schon wenn er die Welt er…
 
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