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Mission Energiewende | Wie effizient ist Carbon Capture and Storage?

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CCS zur CO₂-Reduktion

Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid (CO₂) gehören zu den gefährlichsten Stoffen für das Klima. Allein in Deutschland entstehen jährlich rund 750 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen, ein Großteil davon bildet CO₂. Um Klimaschutzziele einhalten zu können, braucht es negative Emissionen, so die Expertinnen und Experten. „Negative Emissionen“ steht dabei für das Entziehen von Treibhausgasen aus der Atmosphäre. Eine Maßnahme, die dabei helfen kann, ist die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid, in Englisch: Carbon Capture and Storage (CCS).

Weltweit werden verschiedene CCS-Verfahren getestet und angewendet. So wird in einigen Kraftwerken CO₂ getrennt und in nützliche Stoffe wie kohlenstoffneutrale Brennstoffe umgewandelt, während die Abgase in anderen Kraftwerken einer „CO₂-Wäsche“ unterzogen werden. Wird CO₂ direkt in Kraftwerken abgeschieden, ist der Prozess günstiger und verbraucht weniger Energie als bei der Abscheidung aus der Luft. Das liegt daran, dass die CO₂-Moleküle in der Luft verdünnt vorkommen und aufwendiger zu trennen sind.

CO₂ unter deutschem Meeresboden

In Deutschland ist CCS bisher verboten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) möchte das nun ändern und das Speichern von Kohlenstoffdioxid unter dem Meeresboden ermöglichen. Ist das CO₂ erfolgreich abgeschieden und verflüssigt worden, wird es zu Speicherstätten transportiert. In Deutschland sollen dafür in Zukunft geologische Hohlräume unter dem Meeresboden genutzt werden. Ob das möglich ist und welche Umweltrisiken dabei auftreten können, wird derzeit im GEOSTOR-Projekt vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel getestet.

Wie funktioniert Carbon Capture and Storage und wie effizient ist der Prozess? Das fragt detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew ihre Kollegin Alina Metz. Sie hat für diese Ausgabe von „Mission Energiewende“ mit dem Verfahrenstechniker Tobias Pröll von der Universität für Bodenkultur in Wien und mit dem Meeresforscher Klaus Wallmann vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) gesprochen.

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CCS zur CO₂-Reduktion

Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid (CO₂) gehören zu den gefährlichsten Stoffen für das Klima. Allein in Deutschland entstehen jährlich rund 750 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen, ein Großteil davon bildet CO₂. Um Klimaschutzziele einhalten zu können, braucht es negative Emissionen, so die Expertinnen und Experten. „Negative Emissionen“ steht dabei für das Entziehen von Treibhausgasen aus der Atmosphäre. Eine Maßnahme, die dabei helfen kann, ist die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid, in Englisch: Carbon Capture and Storage (CCS).

Weltweit werden verschiedene CCS-Verfahren getestet und angewendet. So wird in einigen Kraftwerken CO₂ getrennt und in nützliche Stoffe wie kohlenstoffneutrale Brennstoffe umgewandelt, während die Abgase in anderen Kraftwerken einer „CO₂-Wäsche“ unterzogen werden. Wird CO₂ direkt in Kraftwerken abgeschieden, ist der Prozess günstiger und verbraucht weniger Energie als bei der Abscheidung aus der Luft. Das liegt daran, dass die CO₂-Moleküle in der Luft verdünnt vorkommen und aufwendiger zu trennen sind.

CO₂ unter deutschem Meeresboden

In Deutschland ist CCS bisher verboten. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) möchte das nun ändern und das Speichern von Kohlenstoffdioxid unter dem Meeresboden ermöglichen. Ist das CO₂ erfolgreich abgeschieden und verflüssigt worden, wird es zu Speicherstätten transportiert. In Deutschland sollen dafür in Zukunft geologische Hohlräume unter dem Meeresboden genutzt werden. Ob das möglich ist und welche Umweltrisiken dabei auftreten können, wird derzeit im GEOSTOR-Projekt vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel getestet.

Wie funktioniert Carbon Capture and Storage und wie effizient ist der Prozess? Das fragt detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew ihre Kollegin Alina Metz. Sie hat für diese Ausgabe von „Mission Energiewende“ mit dem Verfahrenstechniker Tobias Pröll von der Universität für Bodenkultur in Wien und mit dem Meeresforscher Klaus Wallmann vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (GEOMAR) gesprochen.

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