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BlackRock rockt die Blockchain!

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BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Der US-Konzern hat durch seine globalen Beteiligungen nicht nur einen große ökonomischen, sondern auch politischen Einfluss. Die Dimensionen der Macht des 1988 in New York City gegründeten Unternehmens sind dabei gigantisch. BlackRock verwaltet über 9 Billionen US-Dollar und übt als Aktionär direkt oder treuhänderisch für seine Kunden einen wesentlichen Einfluss auf tausende von Banken und Unternehmen weltweit aus. BlackRock ist beispielsweise der größte Investor im Deutschen Aktienindex DAX. Neben dem Geld von Privat-Anlegern verwaltet BlackRock das Vermögen von Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Unternehmen.

Auch politisch ist Black Rock bestens vernetzt. Die EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen lässt sich beispielsweise von Black Rock beraten. Der CDU-Politiker Friedrich Merz saß bis Jahresbeginn 2020 im Aufsichtsrat von BlackRock Deutschland. Darüber hinaus spielt BlackRock auch bei den Entscheidungsprozessen der Notenbanken eine bedeutende Rolle. Für die Europäische Zentralbank EZB fungiert der US-Konzern als Berater für das billionenschwere Anleiheaufkaufprogramm, zur Stützung des Euro-Systems. Für die US-Notenbank Federal Reserve (FED) fungiert BlackRock ebenso als wichtiger Berater. Als bedeutendste „Weltmacht der Finanzen“ betreibt BlackRock ein Risiko-Analyse-System, oder besser gesagt einen Supercomputer, namens Aladdin (Asset Liability Debt Derivative Investment Network), das rund 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durchführt und die Finanzmärkte weltweit signifikant beeinflusst.

Der Chef von BlackRock galt in der Vergangenheit als Bitcoin-Kritiker, der noch vor wenigen Jahren die führende Kryptowährung überwiegend mit illegalen Geschäften wie Drogenhandel oder Geldwäsche in Verbindung gebracht hat. Diese Sichtweise hat sich geradezu diametral gewandelt. Zuletzt sprach er im Zusammenhang mit Bitcoin von einer "Flucht in Qualität". Über seine Tochtergesellschaft iShares, dem global führenden Anbieter für börsengehandelte Indexfonds (ETFs), wird BlackRock in Zukunft auch Kryptowährungen für diese Kundengruppen zugänglich machen. Nach dem Antrag auf einen iShares Bitcoin-Spot-ETF wurde jetzt auch ein Antrag auf einen iShares Ethereum-Spot-ETF bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht. Mehr zu dieser Thematik in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.
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BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Der US-Konzern hat durch seine globalen Beteiligungen nicht nur einen große ökonomischen, sondern auch politischen Einfluss. Die Dimensionen der Macht des 1988 in New York City gegründeten Unternehmens sind dabei gigantisch. BlackRock verwaltet über 9 Billionen US-Dollar und übt als Aktionär direkt oder treuhänderisch für seine Kunden einen wesentlichen Einfluss auf tausende von Banken und Unternehmen weltweit aus. BlackRock ist beispielsweise der größte Investor im Deutschen Aktienindex DAX. Neben dem Geld von Privat-Anlegern verwaltet BlackRock das Vermögen von Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Unternehmen.

Auch politisch ist Black Rock bestens vernetzt. Die EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen lässt sich beispielsweise von Black Rock beraten. Der CDU-Politiker Friedrich Merz saß bis Jahresbeginn 2020 im Aufsichtsrat von BlackRock Deutschland. Darüber hinaus spielt BlackRock auch bei den Entscheidungsprozessen der Notenbanken eine bedeutende Rolle. Für die Europäische Zentralbank EZB fungiert der US-Konzern als Berater für das billionenschwere Anleiheaufkaufprogramm, zur Stützung des Euro-Systems. Für die US-Notenbank Federal Reserve (FED) fungiert BlackRock ebenso als wichtiger Berater. Als bedeutendste „Weltmacht der Finanzen“ betreibt BlackRock ein Risiko-Analyse-System, oder besser gesagt einen Supercomputer, namens Aladdin (Asset Liability Debt Derivative Investment Network), das rund 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durchführt und die Finanzmärkte weltweit signifikant beeinflusst.

Der Chef von BlackRock galt in der Vergangenheit als Bitcoin-Kritiker, der noch vor wenigen Jahren die führende Kryptowährung überwiegend mit illegalen Geschäften wie Drogenhandel oder Geldwäsche in Verbindung gebracht hat. Diese Sichtweise hat sich geradezu diametral gewandelt. Zuletzt sprach er im Zusammenhang mit Bitcoin von einer "Flucht in Qualität". Über seine Tochtergesellschaft iShares, dem global führenden Anbieter für börsengehandelte Indexfonds (ETFs), wird BlackRock in Zukunft auch Kryptowährungen für diese Kundengruppen zugänglich machen. Nach dem Antrag auf einen iShares Bitcoin-Spot-ETF wurde jetzt auch ein Antrag auf einen iShares Ethereum-Spot-ETF bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht. Mehr zu dieser Thematik in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.
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