Betafazit zu Lost Ark: Das »Diablo-MMO« hat uns überrascht

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In unserem Podcast über die wichtigsten MMOs 2021 hat Kollegin Leya von MeinMMO nicht etwa New World, sondern Lost Ark zum spannendsten Online-Rollenspiel des Jahres gekürt. Zwar hat Lost Ark dieses Zeitfenster nun verfehlt - die EU-Version erscheint erst 2022 -, inhaltlich aber hatte Leya durchaus recht.


Denn wie wir inzwischen aus der Closed Beta wissen, ist Lost Ark tatsächlich ein vielversprechendes MMO - wenn auch mit Abstrichen.


Natalie, Micha und Mary haben Lost Ark in der Beta allesamt gespielt und sich durch Quests und Dungeons gemetzelt. Allerdings mit sehr unterschiedlichen Erwartungen. Für Micha und Natalie ist Lost Ark so spannend, weil es spielerisch an Hack and Slays wie Diablo 3 und Path of Exile erinnert: In der Draufsicht kloppen wir uns durch Monsterhorden.


Mary konnte Diablo nichts abgewinnen, liebt dafür aber MMOs wie Final Fantasy 14 und World of Warcraft. Für sie am interessantesten sind daher die MMO-Aspekte von Lost Ark: Wie gut funktionieren beispielsweise Zusammenspiel und Gruppeninhalte?


Natürlich können wir nach der Beta erst mal nur ein Zwischenfazit ziehen, die Zeit hat nicht gereicht, um sich in Tiefe mit dem Endgame zu beschäftigen. Doch dieses Fazit ist verhalten positiv.


Zwar hat Lost Ark deutlich Schwächen in puncto Story, Questdesign (Wenn wir noch einen Stein tragen müssen!) und Interface. Das eigentliche Gameplay aber entfaltet Wucht, die Dungeons sind klasse, und im Endgame warten eine Menge Belohnungs- und Upgrade-Mechanismen samt eigener Festung und eigenem Schiff.


Den Titel als spannendestes MMO 2021 hat Lost Ark zwar verpasst. Für das spannendste MMO 2022 könnte es aber reichen - zumindest, wenn Amazon Pay2Win-Untiefen umschifft.

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