Mexiko, Kenia, Philippinen – Wo Umweltschutz lebensgefährlich wird

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Umwelt- und Klimaschutz sind in Deutschland heute Themen, die eine Wahl entscheiden könnten, das Erreichen der Klimaziele gilt als erstrebenswerte gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Es gibt aber Länder, in denen das Engagement für die Umwelt außerhalb der Komfortzone stattfindet. Gerade im globalen Süden, zum Beispiel dort, wo die Abholzung von Regenwäldern auf übergeordnete wirtschaftliche Interessen stößt, kann der Einsatz für den Umweltschutz lebensgefährlich sein. Im Durchschnitt verlieren weltweit jede Woche drei Umweltaktivisten ihr Leben, die Dunkelziffer soll erheblich höher sein. Staatliche Repressionen gegen Aktivisten nehmen zu. Und trotzdem bleiben sie aktiv. Überall in Lateinamerika wehren sich die indigene Bevölkerung und Afrolateinamerikaner gegen Naturzerstörung und Diskriminierung. Ihr Widerstand wird immer stärker und dank des Internets immer sichtbarer. Aber warum ist Umweltschutz auch eine soziale Herausforderung? Und was kann diesen Menschen das Leben retten? Ihre mediale Sichtbarkeit oder doch die UN-Resolution für Umweltaktivismus von 2019, die die Legitimität ihrer Arbeit unterstreicht?

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